Vipassana: Körperwahrnehmung für mehr Wahlfreiheit im Leben

Shownotes

Ein zweiter tiefer Austausch zwischen Vipassana Lehrer Adriaan van Wagensveld und Psychoanalytiker Dr. med. Sönke Behnsen. Warum Vipassana statt „Achtsamkeit“? Wie verändert genaue Wahrnehmung von Atmung, Herzschlag & Schmerz chronisches Leiden und schafft Wahlfreiheit? Und wie verändert die Praxis unser Konfliktverhalten?

🔉 Tonqualität ist etwas rustikal – die Mikrofone waren nicht optimal eingestellt. Aber der Inhalt ist es wert!

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00:00:02: Ja, sag mal.

00:00:04: Warum benutzt du eigentlich nie das Wort Achtsamkeit an deinen Meditationen?

00:00:10: Ich habe wenige Vorträge von dir gehört aber viel meditiert mit dir.

00:00:16: Für mich ist das Begriff ein bisschen flachgedrehter.

00:00:19: Es ist zu flach das Begriff.

00:00:22: Menschen verstehen darunter zuviel Jungkapazin-Rosinchen essen

00:00:27: oder

00:00:28: Sehmeister-Dignataren tächeln trinken Und es ist echt etwas Tieferes, was passiert.

00:00:36: Was übrigens bei Semeister Technik auch passiert.

00:00:39: Ich will jetzt nicht sagen dass... Aber ich denke das Begriff Vipassana, das lädt direkt einen dieses ernsthafte Praxis und das mag ich.

00:00:49: Rosinchen ist mehr so mal sowas zum Dippen oder zum...

00:01:01: Das ganze buddhistische Universum abgeschehen und hat aus dieser Vipassana-Praxis der Achtermkeit genommen.

00:01:10: Der erste von sieben Faktoren des Erwachens ist.

00:01:13: Und davon hatte er dann ein Programm gemacht, und es ist ein super Programm.

00:01:20: und das alles was die Weite machen nicht findest... Also ich bin heimfroh und dankbar, dass es

00:01:24: das gibt

00:01:26: aber er bleibt ganz bewusstpalitiver weg Und ich finde die Tiefe interessant.

00:01:34: Deshalb finde ich es auch schön, um mit dem Psychoanalytiker

00:01:36: zu sprechen

00:01:37: weil ich finde diese Transpensionprozesse interessant.

00:01:40: Das ist insofern spannend als diese Tiefe ja eigentlich das ist wo man denkt dann braucht man ziemlich lange da hinzukommen.

00:01:49: aber manchmal ist das ja so dass man irgendwie Momente erlebt indem man sofort da ist und dann was spürt Sofort es Gefühl gibt, da passiert was anderes.

00:02:03: Das ist das, was im Alltag normal ist.

00:02:07: Meine Erfahrung drei bis fünf Tagen um unterbrochen Praxis und ich mein wirklich vom Auffahren bis zum Einschlafen.

00:02:16: Drei bis fünf Tage ununterbrochen Praxis.

00:02:19: und wenn du dann nicht an irgendwas anhaftest, also wenn du da nichts sitzt mit und am Ende will ich entschieden haben ob ich weitergehe mit dieser Beziehung oder mit diesem Job oder so.

00:02:29: Dann kannst du auch drei Monate

00:02:31: sitzen.

00:02:34: Aber wenn du bereit bist um Urlaub zu nehmen wirklich Urlaub zunehmen, drei bis fünf Tagen und es wird still in dein Kopf Und es wird klar, dass der Körper erscheint und Gefühle erscheinen.

00:02:52: Wir benutzen das Begriff ein bisschen anders als umgangssprachlich.

00:03:01: Und wir kommen in die unmittelbare Erfahrung.

00:03:04: Die macht dann erkenntliche Momente möglich.

00:03:07: Dann haben wir natürlich noch nichts geändert im Leben.

00:03:11: aber in drei bis fünf Tagen können Menschen die Erfahrungen machen, die wirklich gegenwärtig sind und dass sie in der Wirklichkeit erst mal innerlich, dass Sie in die Wirklichheit hineinschrauben.

00:03:24: Und das lang?

00:03:26: Drei bis vier Tage ununterbrochen ist echt lang!

00:03:29: Das stimmt,

00:03:30: ja.

00:03:30: Ohne Sehnsinn oder Schnee.

00:03:32: Ich habe

00:03:32: bisher so zwei Schweigeltreats gesucht, die jeweils sechs Tage gedauert haben unterdachte ich schon da.

00:03:42: was kommt auch nicht zu, als ich das erste Mal erlebt hab Sofort, dass ich dachte, ich sitze wie auf dem Vulkan.

00:03:52: Weil da plötzlich eine Situation war, wo neben mir jemand sogar atmet hat, dass sich

00:03:58: mich nicht mehr konzentrieren

00:04:00: konnte.

00:04:00: und dann dachte ich

00:04:01: das war es, ich bin raus!

00:04:03: Aber in dem Moment, wo irgendwie ist ich dann doch die Kurve gekriegt habe und mich darauf einzulassen, hat es wirklich angefangen, dass Ich gespürt hab was da passiert Wenn man so einen

00:04:16: Einstieg

00:04:17: hat, also ich habe es als Glückfall erlebt.

00:04:21: Was sich dann im Laufe von einer noch nicht malen Woche entwickelt und ich kann mir vorstellen dass wenn man wirklich wie du das beschreibst durchgängig sitzt ist es noch eine Ecke intensiver da waren auch mit Bewegung zwischendurch und mit Pausen wo ich auch das Gefühl hatte das ist auch ganz gut.

00:04:42: aber Mittlerweile kann ich mir auch vorstellen, dass das nochmal ein Eckchen intensiver sein wird.

00:04:49: Wir haben auch Bewegung drin, aber keine Pause.

00:04:54: Also das Programm... Ohne Bewegungen habe ich selber teilgenommen und da war meine Erfahrung für die meisten Menschen nicht optimal umgeben.

00:05:05: Davon hast du erzählt?

00:05:06: Das habe ich dir mal zugehört.

00:05:08: Da

00:05:09: kann man sich so verrennen und das Programm ist vielmehr, wir haben dreimal am Tag echt eine Stunde um zu essen.

00:05:20: In alle Ruhe langsam zu essen!

00:05:23: Und wenn du Zeit übergehst kannst du in den laufenden Gehen aber das ist kein Pause.

00:05:28: Wir haben vor dem Frühstück und vor den Abendessen Bewegungen die teilweise angeleitet werden.

00:05:34: Man könnte sagen Stuhlen für Yoga oder Nastik.

00:05:38: Aber

00:05:38: keine Pause Und in jeder Stunde hast du sieben Minuten für persönliche Bedürfnisse.

00:05:44: Aber wenn du rausgehst, um zu trinken oder zur Toilette zu gehen, dann sind die Sieben Minuten vorbei.

00:05:50: Ja das geht schnell!

00:05:51: Das habe ich mir schon als auch zwischendurch ziemlich knapp vorgestellt.

00:05:55: Dann ist man direkt wieder im Saal oder bei euch im Meditationsraum und...

00:06:02: Der Künstler hat keine Pause.

00:06:05: Sondern wirklich dass du beim Aufwachen schon klares Böken atmen.

00:06:13: Und über den ganzen Tag immer wieder erinnert wärst

00:06:16: und

00:06:18: ab und zu an der Hand genommen werd, so backführte Meditationen.

00:06:23: Weil für viele Menschen ist der Körper ein wirklich unbekanntes Draht.

00:06:27: Und dann ist es gut um an die Hand genommen zu werden.

00:06:31: Und einfach zu merken.

00:06:32: was kann

00:06:32: ich einfach spüren?

00:06:34: Das ist übrigens auch etwas das ich mich gefragt habe jetzt auch aus meiner Erfahrung und der Perspektive als Psychoanalytiker, wo ich weiß das es bei vielen meiner Patientinnen und Patienten doch relativ lang braucht in einer für sie so gut bewohnten Atmosphäre.

00:06:53: In so einer Dichte miteinander im Kontakt zu sein.

00:06:55: Ich arbeite ja mit meinen Patienten zum Teil drei bis vier Mal in der Woche.

00:07:00: Und dass da Situationen entstehen wo ich auch das Gefühl habe, dass man so ein bisschen gucken

00:07:07: muss.

00:07:09: Manchmal ist es

00:07:09: auch zu viel

00:07:10: und dann muss man das aufnehmen.

00:07:12: Und merkt dann eben, dass es da innere Widerstände gibt wie das bei dir und so Retreats ist.

00:07:20: Wie oft das passiert?

00:07:21: Dass vielleicht auch jemand in Situationen kommt wo er was vielleicht ja für andere wunderbar wäre plötzlich etwas in sich spürt was außergewöhnlich ist.

00:07:33: aber das kann er mir auch erst mal ganz schön

00:07:35: Angst machen.

00:07:38: Menschen haben enorme Angst

00:07:40: dafür, dass das passiert

00:07:42: und ich denke, dass es für viele Menschen ein Grund ist um nicht da hinzunehmen.

00:07:46: Also mit diesen Menschen habe ich keinen Kontakt, weil sie kommen nicht.

00:07:49: Und in die Vorgesprächen ist es sehr häufig Thema, dass Menschen Angst haben.

00:07:56: Aber wenn ich schaue nach, sind ungefähr eineinhalb Tausend Menschen, die den letzten achtzehn Jahren bei uns im Retreat waren... Ein erhebliches Teil hat so hoche Ängste, aber dass das tatsächlich im Retreat dann was passiert ist?

00:08:14: Weiß ich nicht.

00:08:15: Du zumal, mir ist es nicht.

00:08:19: Weil wir sind nicht auf der Suche nach die Leichen in Kellern und wir sind auch nicht am Versuchen um den Gefriertröhe den Strom zu ziehen.

00:08:29: Das ist

00:08:29: eine andere Ausgangssituation als ...

00:08:35: Und es geht viel mehr darum, dass wir Menschen eben jetzt holen und sie wirklich merken, als du hast Urlaub aus deiner Vergangenheit.

00:08:46: Und Urlaub in deine Zukunft, ein Urlaub als andere Orte... ...und dann sitzt man nebeneinander und dann merkst du hey ich will mein Nachbarn atmen?

00:08:55: Ja!

00:08:56: Ich merke das meine Atmung sich abstimmt auf der Atme von den Nachbaren.

00:08:59: und das will ich nicht Und der ist so gefälligst aufhören, weil die Anweisung... Der ist doch ganz klar natürlich atmen.

00:09:09: Das ist doch nicht natürlich und du sitzt dann da ein bisschen so um rumbringen.

00:09:15: das passiert oft.

00:09:18: Weil Menschen sind oft so kaputt, wenn sie kommen an wir haben zwanzig Teilnehmer im Saal und die Chance, dass da jemand dabei ist der eigentlich erst mal zwei Tage schlafen muss, der ist ziemlich groß.

00:09:30: Und dann hast du nicht nur den Atem, sondern Menschen können bei uns auch liegen.

00:09:34: Und dann hörst du vielleicht

00:09:35: auf Schnaken

00:09:36: und ich stehe nicht ständig auf um jemanden zu aufhören mit Schnaken.

00:09:41: Ich jette vom Brennen bei die Nachbarn die Beeren durch weil da muss ich echt was tun.

00:09:48: Das passiert schon?

00:09:49: Dass die Beern durchbrennen.

00:09:51: Ja ja.

00:09:53: Also dass jemand merkt, ich habe den ganzen Tag rumgerungen Aber die Erfahrung, die Menschen damit nach ein paar Tagen mitnehmen ist dass sie merken was ihr eigentlich am tun seht.

00:10:06: Weil du machst

00:10:08: das

00:10:09: und irgendwann merkst du was in dir, wir nennen es Faktoren.

00:10:15: Was für einen Faktor in dein Geist die Interaktion angeht Mit dieses Geräusch Und was du dabei fühlst was dann eigentlich passiert?

00:10:26: Was bist Du eigentlich am Tunen?

00:10:28: Und dann wird klar, ok ich sitze hier und bin nicht aufgeregt.

00:10:33: Das hat mit den Schnaken eigentlich nichts zu tun weil wenn das aufhört, dann finde ich was anderes.

00:10:39: Dann geht der Person, also wenn jemand echt schnacht und sagt, komm, gehst du nicht ins Schlafen oder setz dich hin?

00:10:48: Und dann ist der Schnaker

00:10:49: weg

00:10:50: und dann merkst du dass du etwas anderes findest.

00:10:53: und da läuft es gleiche Prozess

00:10:54: ab.

00:10:55: das kann ich gut nachempfinden.

00:10:56: Das war für mich so eine

00:10:58: sehr

00:11:00: einschneidende

00:11:01: Erfahrung

00:11:02: zu merken, dass sich an der äußeren Situation überhaupt nichts verändert hatte.

00:11:06: aber in mir hat sich was verändertes.

00:11:08: In dem Moment wo ich das irgendwie zulassen konnte und sogar dann auch interessiert sein konnte an dem Atmen des anderen und es wahrnehmen konnte somit meine eigene Atmung waren.

00:11:21: die was ich äußere Achtsamkeiten nennen, dass es sich dann total verändert hat.

00:11:27: Ja

00:11:29: und das ist Befreiung

00:11:31: also

00:11:32: ganz lokal, ganz besüßig aber das ist ein Befreiungserfragen.

00:11:35: ja

00:11:36: und wenn du die machst in Kombination mit dem Spiel von Faktoren in dein Geist, dann kriegst du mit wie bin ich mich um frei am machen im Leben?

00:11:46: Und wie ernähre ich, um das nicht mehr zu futtern und um mich anders aufzustellen.

00:11:54: Wir sind endlich lernen, wieder glücklich unglücklich zu sein.

00:11:59: Also wir sind objektiv, haben wir alle Grund für Unglück.

00:12:04: Schau dir home in der Welt was da passiert?

00:12:06: An Ungerechtigkeit und Armut... Egal was!

00:12:11: Und wir sind auch alle sterblich und so.

00:12:13: Wir haben alle Grund verunglücklich aber wir können lernen glücklich-unglücklich Und die Schlüsse davor liegen in

00:12:22: uns.

00:12:26: Das wäre letztendlich, da durch die Wahl entsteht.

00:12:31: also dass man sich auch durchaus vorstellen kann wenn man genau hinschaut und merkt das ist etwas was ich das kann nicht akzeptieren das geht nicht.

00:12:41: muss ich ändern dass mich dann auch dafür entscheiden kann es zu tun aber dass ich eben auch mich entscheiden kann das anzuerkennen mich dazu anders stellen kann, dass ich das anders wahrnehmen

00:12:55: kann?

00:12:56: Wir haben erst mal nicht der Wahnsinn in meiner Frage.

00:12:59: Also du kannst jemanden sich aufregen und nicht sagen hey merkst du, dass er dich aufregt?

00:13:04: Ja!

00:13:05: Ich merke, dass immer aufrecht.

00:13:06: Na dann hör einfach auf.

00:13:08: Wo ist die Schalter?

00:13:10: Also wir haben nicht den Wahnsinn.

00:13:13: aber wenn wir die Zeit nehmen tiefer hineinzuschauen und viel passender

00:13:19: ist dieses tiefe Schauen

00:13:21: Wenn wir die Zeit nehmen, tiefer hineinzuschauen können wir mit der Zeit und dann reden wir über lange, langen Jahre.

00:13:30: Können wir mit den Jahren entdecken das wir sehr wohnbar waren?

00:13:34: Das war mein Gedanke auch gerade dass ich dachte das wäre das Ziel.

00:13:38: also das ist ja eigentlich dann dem Moment eintritt wo ich die Gelegenheit hatte das erforschen und auch die Tiefe dessen zu ergründen was es für mich bedeutet warum ich darauf reagiere.

00:13:54: Wie funktioniert das in der Psychoanalyse?

00:13:59: Letztendlich geht es ja bei Psychanalyser auch ganz viel um Einsicht.

00:14:03: Und die meisten Menschen denken dann, bei Psychoanalysen wird nur geredet und gedacht.

00:14:10: Das ist aber ein verzerrtes Bild weil eigentlich geht's darum in Kontakt zu kommen mit sich selbst und etwas wahrzunehmen und zu spüren.

00:14:20: deswegen war das für mich Spannend zu entdecken, wie viel Ähnlichkeit es da gibt und in dem was ich als Meditationspraxis gelernt habe.

00:14:28: Und die Tiefe dadurch entsteht dass wir uns einlassen auf das was gerade in den Moment eben der Situation mit meinen Analysanten oder Analysannten man sagt auch Patientinnen und Patienten weil wir das ja alle irgendwie mit dem Krankheitsbegriff verbinden im Rahmen der richtigen Psykrateur haben ist das ja auch alles bisschen anders als in der Psychanalyse an sich.

00:14:50: Aber die Idee dabei ist, dass man eigentlich auf Augenhöhe ist miteinander in eine Beziehung kommt.

00:14:58: Und das es dann damit beginnt, was geschieht da eigentlich?

00:15:03: Mit wem habe ich's dazu tun und vor allen Dingen auch mit wem hab' ichs bei mir selbst zu tun.

00:15:09: Das ist für mich selbst spürbarste Ähnlichkeit zwischen dem, was in mir passiert wenn ich meditiere morgens Und wenn ich dann eine Stunde später mit jemandem im Sprechzimmer sitze und arbeite, je nachdem wie es sich jemand gewählt hat auch so wie man das kennt.

00:15:31: So mit der Couch liegt mein Patient und ich sitze dahinter.

00:15:36: Der Patient sieht hier nicht?

00:15:38: Du bist ne Stimme hinten!

00:15:40: Ja

00:15:40: also letztendlich bin ich einer Anwesenheit.

00:15:43: Ich sag auch nicht immer... Man kommt ja zwar miteinander ins Gespräch, aber manchmal findet auch er je nach Erfahrung und es dauert manchmal eben auch relativ lang.

00:15:56: Man merkt man stimmt sich so aufeinander ein und nimmt was wahr, was dann plötzlich ins Gespräche kommt ohne dass es einem sozusagen da ist das man angestrebt hat.

00:16:08: also ich etwas wahrnehme und meine Patientin oder mein Patient spricht es an Was ist eben auf der Beziehungsebene ein Geschehen, was sich nur schweren Worte fassen lässt.

00:16:20: Aber das glaube ich viel mit dem Wahrnehmen und Spüren zu tun hat... ...was mit dieser Einsicht entsteht.

00:16:45: umgerichtetes Geladen von jemand

00:16:48: anders anzuhören.

00:16:50: Weil ich nicht mit irgendeiner bestimmten Erwartung in die Stunde gehe, sondern... Ich arbeite dann nach allem meiner Erfahrung dem was ich gelernt habe am liebsten so dass sich mein Patientinnen und Patienten so begegnet als würde ich sie nicht kennen weil sie sind ja immer die die Sie senden den Moment wo sie mit mir in Kontakt kommen.

00:17:11: Und dann gibt es immer wieder Neues zu entdecken.

00:17:14: Es gibt immer wieder die Ausgangssituation des dessen, was auch für mich faszinierterweise im Buddhismus das nicht wissen als Eindreh- und Angelpunkt unserer Zugang zur Welt ist.

00:17:26: Und wenn ich da mich intensiver auch theoretisch mit beschäftigt habe, auch gemerkt hab', dass es einfach

00:17:33: eine Haltung,

00:17:34: ja?

00:17:34: Die mich offen sein lässt und zugewandt

00:17:38: sein lässt

00:17:38: aber gleichzeitig zugewannt nach innen und

00:17:40: nach außen

00:17:43: Und wenn ich da sozusagen, das ist...ich bin da in meinem Element.

00:17:48: Das macht mir total Spaß so zu arbeiten!

00:17:51: Ich habe den ganzen Tag sowie du meditierst?

00:17:54: Den ganzen Tag Patientinnen und Patienten?

00:17:57: Idealerweise alle in einer solchen Situation viele fangen ja erst an ringen erst einmal damit, dass das ja eine total ungewohnte Atmosphäre

00:18:07: ist.

00:18:07: Dass sie mich nicht kennen.

00:18:08: Das ist ja auch erstmal befremdlich,

00:18:10: dass man sich so

00:18:11: intim aufeinander einlässt, dass die Grenzen der therapeutischen Situation erklärt und bestimmt, dass es ja alles vom Kopf, aber da muss man das erstmal spüren, dass er sich sicher fühlt und dann kann so eine Entwicklung beginnen über Jahre.

00:18:31: Ich mache das jetzt seit achtzehn Jahren,

00:18:33: dann

00:18:35: habe ich auch gehört, dass er mich zählt hat und mir wird nie langweilig.

00:18:41: Und wenn es mir langweillig wird, dann hat's einen Grund.

00:18:44: Dann merke ich, dass sich dieser Langeweile auch zuwendet.

00:18:47: Manchmal ist es auch einfach, dass ich selber gekrieg.

00:18:50: Ich hab zu viel sonst auf dem Schirm oder im Kopf und bin müde oder nicht so auf dem Damm.

00:18:58: aber da findet viele von dem statt was letztendlich auch ich so erlebe, dass jedenfalls als dann auch zusätzlich bereichernd durch die Meditation immer wieder aufnehmen kann.

00:19:10: Das ist meine Idee mit der Achtsamkeitspraxis, die ich für Psychotherapeutin vorbereite das ich glaube man kann viel mehr mit dem arbeiten was man in sich selbst entwickelt wenn man das

00:19:24: kontinuierlich

00:19:25: als eigene tägliche Praxis entwickelt und bin gespannt bis es klappt.

00:19:29: Was du erzählst, macht mich sehr hoffnungsvoll.

00:19:34: Wir haben einige Berufsgruppen die deutlich übervertretend sind und Psychoanalytiker und Psychotherapeutin sind eine von diesen Gruppern.

00:19:44: Also wir haben ziemlich viele!

00:19:46: Und ich finde das auch verständlich dass die Interesse für... wie findest du nicht das

00:19:56: eigentlich?

00:19:59: Wir haben auch die körperliche Heilberufe, die sind auch deutlich übervertretet.

00:20:06: Und da ist oft die Interesse wie funktioniert der Körper eigentlich?

00:20:11: Und was sind eigentlich Gefühle und Emotionen und Stimmungen und Gedanken?

00:20:17: Was läuft eigentlich an?

00:20:20: Ich finde es oft sehr interessant um mit Menschen zu arbeiten mit so einem Berufsintergrund weil da viel mehr Erfahrung da ist

00:20:32: Über manchmal ja auch Erfahrung, die dann eher in so einer Art der intensiven Wahrnehmung in der Meditation

00:20:43: ja

00:20:43: auch ein Konflikt kommt.

00:20:46: Also ich kenne meine ärztliche Tätigkeit aus der Zeit als ich noch in der somatischen Medizin gearbeitet habe und auch operiert hab und wirklich so mit ganz viel anfassen und fühlen und so dass das doch alles in der Art und Weise sehr funktional war.

00:21:02: Natürlich darauf ausgerichtet Diagnosen zu stellen, zu untersuchen.

00:21:07: Bis hin dazu dass es sehr mechanisch wird.

00:21:12: Sehr weit weg ist von dem Stören, vom Erleben.

00:21:15: Und wenn ich mir vorstelle das jemand mit so einem Hintergrund dann anfängt zu meditieren und plötzlich den Körper wahrnimmt, dass er da auch etwas entdeckt was er vielleicht früher mal gespürt hat aber...

00:21:30: Ja Ja, die sehr gut heim sind in der Anatomie.

00:21:36: Wir haben mehrere Ärzte, die auch schneiden und die sind total überrascht über was man alles filmen kann.

00:21:46: Und erstmal unglaublich!

00:21:49: Was man lernen kann zu filmen Zum Beispiel der Verdauungstrakt oder Herzblut.

00:21:57: Wir können alle, wenn wir uns sehr einspannen, dann spürt jeder sein Herz und dann spurt man auch den Puls.

00:22:03: Aber dass man das in der Ruhe spüren kann, das wird oft nicht geglaubt.

00:22:08: Und es ist sehr wohl möglich um einfach zu sitzen und in dein ganzes Körper füschen.

00:22:15: Und du sitzt mit diesen zwei Rhythmen, so langsamer ruhige Bewegung beim Atmen und etwas schneller und es war kurz das Herz.

00:22:23: Das schiebt so durcheinander und in diesem Raum wo du das dann spürst, werkt dein Verdauungsapparat?

00:22:30: Und das denkste gleichzeitig.

00:22:32: Denkst du das wahr?

00:22:32: oder von Barum für viele Menschen.

00:22:37: So... Und wenn du dann merkst wie der Spiel vom Inhalten in dein Geist wirkt auf diesen Raum und zum Beispiel wie es eng wird im Bauch oder Brustraum, wenn du denkst an irgendetwas, wo du unsicher

00:22:53: bist.

00:22:54: Oder wofür du Angst hast.

00:22:58: Und wenn du die zwei Sachen zusammenbringst?

00:23:01: Was ist dann diese Enge?

00:23:03: Da wird's richtig interessant!

00:23:07: Das ist ja wie die Reise ins Änere, wie man sich das so forthält dass man das mit Kameras machen kann...

00:23:16: hin zu gucken.

00:23:17: Aber das Spüren ist ja, dass man letztendlich auch ganz viel von innen wahrnehmen kann wenn man seine Aufmerksamkeit lenkt und sozusagen in so einer Atmosphäre wie ich sie mir vorstelle in deinen Retreats eben auch jede Zeit hat um da wieder hinzugehen.

00:23:40: Ja es ist ein Zusammenspiel vom DS und dafür machen wir auch anatomische geführte Meditationen, wo wir zum Beispiel das Atemapparat erst mal Bauch atmen.

00:23:54: Und dann wirklich die ganze Muskulatur und so weiter, den Brustkorb und die ganze muskulaturen und Knochen und Nasen, die ganzen Nasekassette.

00:24:03: Wir gehen das Ganze durch.

00:24:05: So kann man auch Herzblut nehmen oder Verdauestrak nehmen.

00:24:11: Echt nah kommt es für mich, weil viele Menschen können das nur sehr begrenzt folgen!

00:24:17: Und sind dann bei ungefähr, ja ich glaube ich spür das aufsteigende Teil von meinen Dickdamm und bin nicht sicher.

00:24:25: Aber wenn du über den ganzen Tag offen bist und frei, dann merkst du irgendwann dein Glück an oder ein ... Das gehe ich so eine Minute weiter oder zwei... Ich frage das oft Mediziner dann auch, wenn die das spüren und was ist es?

00:24:49: und oft haben sie keine Ahnung.

00:24:52: Und warum ist es dann rechts unten in meinem

00:24:55: Bauch?

00:24:56: Was könnte sein?

00:24:58: Ja, und da kommt ein Eiwattemal-Übergangbund am Diktam.

00:25:03: Da erscheint dann ein Organ.

00:25:06: Wenn du Schluckaufgast erscheinst einen Organ oder wenn du Verstopfung hast... Das kannst du sehen, als was unbequem ist.

00:25:18: Aber es kann auch sein, als eine wunderbare Belehnung zu spüren, was da alleine passiert.

00:25:23: Und wenn die Neugierde entsteht und das zusammenkommt mit einem bisschen anatomisches Wissen, dann wird's super interessant!

00:25:31: So habe ich das in

00:25:32: meinem Studium

00:25:33: gelernt.

00:25:34: Anatomie am Leben denn?

00:25:36: Ja... aber wir haben uns eher konzentriert auf das, was man sozusagen durchs anfassen, wahrnehmen und spüren kann.

00:25:44: Also die Peripherie der Körper, Organe also Beine natürlich auch Körper untersucht oder so auch aneinander um das

00:25:54: Führen und

00:25:55: auch das Feedback zu bekommen.

00:25:57: wie fühlt sich das von innen an wenn man von außen berührt?

00:26:00: Weil niemand spricht mit seinem Arzt darüber.

00:26:03: Das fühlt es sich jetzt aber ganz eigenartig außer wenn's weh tut.

00:26:07: Aber diese normalen Phänomene des Körpers so zu spülen Das ist echt spannend.

00:26:12: Es ist wirklich eine Entdeckungsreise und du hast ja auch einiges davon in deiner Mediathek, da hab ich übrigens mit begonnen als ich dein Meditationsangebot neu kennengelernt habe.

00:26:23: Habe ich erstmal diese beiden Anführungskurse gemacht und fand das super spannend.

00:26:27: also im linken oberen Quadranten des Bauches sich aufzuhalten oder die...

00:26:35: Die

00:26:36: Nadelpfalz vom rechten

00:26:38: Mittelpfinger.

00:26:39: Das Nagelbett oder so?

00:26:40: Ja, genau.

00:26:43: Und seine Aufmerksamkeit wirklich da heran zu lenken und zu gucken.

00:26:47: Finde ich da was.

00:26:47: also sagst du es ja auch manchmal.

00:26:50: Da ist es erstaunlich was wir empfinden können.

00:26:54: und wenn wir über mehrere Tage und das dann in den Alltag übergeht dass wenn du merkst hey ich fühle was unbequemes im Bauchbereich dass die Reaktion noch nicht ist, das will ich weghaben.

00:27:08: Ich fühl mich nicht gut als Schmerz, sondern dass die REaktion ist okay, was fühle ich dann eigentlich?

00:27:13: Was passiert?

00:27:15: Und da zeigt sich der Körper und der Körper zeigt sich in unterschiedlichen Körberstellungen, zeigt sich an irgendeinem unterschiedlicher Handluhen, zeigt es sich im unterschiedlichen Moment von dem Tag usw.

00:27:30: Bei was du erzählt hast von den Ärzten... die unter Tast verspüren.

00:27:37: Ich habe ein paar Mal mit einem Osteopathen zusammengearbeitet, mit einer etwas länger und ich hab mit den Osteopaten wirklich meinen kompletten Körper durch gearbeitet.

00:27:49: von

00:27:50: lass mir das absteigende Teil vom Diktamen spüren greifen einfach rein und spielen mit dem Ding damit ich nach uns sicher, wenn da Kult drin ist, dann kann sich das Wurstchen einfach nehmen und es kann so hin-und-her bewegen.

00:28:05: Also der ist relativ einfach.

00:28:08: Aber lernen wir den Lingefall zu

00:28:11: spüren?

00:28:12: Ich will einfach wissen, warum das Pems hebt!

00:28:15: Und ein Osteopathen ist ideal in meiner Fall besser als die Schuhemedizin.

00:28:24: Weil er einfach gewohnt ist unter den Händen... um die Strukturen zu verstehen.

00:28:30: Das ist ja letztendlich das, was wir mit Fingerspitzengefühl auch beschreiben können wenn jemand gelernt hat so seine eigenen Wahrnehmungsorgane einzusetzen für einen umschriebenen Zweck in dem Fall also das ist ja eine Heilbehandlung oder zumindest im Bereich und dass man das eben aber auch für sich selber nutzen kann um seinen eigenen Körper besser kennenzulernen auch ein anderes Verhältnis zu sich in seinem Körper wahrzunehmen.

00:29:00: Ich kann jeder Einladung macht das, ich habe drei total überraschte Ozeopathen erlebt weil die sind ja gewohnt.

00:29:07: da kommt jemand und irgendwas funktioniert nicht ganz was besser reparieren.

00:29:12: und dann kommt da jemand und sagt hey komm zeig mir mein Körper!

00:29:16: Ja ich hab besondere Interesse in dich, so einen besonderen Interesse, dass können wir das mal machen zusammen.

00:29:24: Super interessant.

00:29:26: merke da auch, dass das was also meine Perspektive bestimmt neben dem persönlichen Interesse daran gehört und ich vieles in meinem eigenen Erfahrungsraum damit mittlerweile erforschen kann.

00:29:40: Das ist aber wirklich auch für die fachliche Perspektiven einfach eine super Möglichkeit darstellt um den Menschen wieder in seiner Ganzheit zu erleben.

00:29:56: Und als du da gerade von erzählt hast, wie viel man da auch spüren und bewusst untersuchen kann.

00:30:04: Einmal durch das Meditieren aber eben mit solchen spannenden Reisen mit Osteopathen oder osteopathischer Hilfe muss ich daran denken was im Moment in der Schmerzforschung so... passiert, dass man da über die Interrezeption arbeitet.

00:30:20: Also das man sagt Menschen, die unter chronischen Schmerzen leiden, profitieren total davon wenn sie sich genauer spüren können merken, dass hier wieder ein anderes Verhältnis zu ihrem ansonsten nur noch von Schmerz bestimmten Körper bekommen und dass auch wieder Wege öffnen kann eine bestimmte Art von Schmerz, den sogenannten neuroplastischen Schmerzen.

00:30:49: Also nicht durch... ich schneide mich und dass du weh entsteht sondern das Gehirn macht

00:30:54: dem

00:30:56: so positiv beeinflussen kann.

00:30:59: Dass man wirklich auch Heilungserfolge damit erzielen kann.

00:31:03: Das ist je nachdem wie komplexes das Geschehen ist doch recht anspruchsvoll aber Da entstehen für mich total viele Verbindungen von dem, was du erzählst und dem, das ich so damit

00:31:16: bekomme.

00:31:17: Ja, ich bin natürlich nicht vom Fach, aber seit zweiundzwanzig Jahren mache ich nichts anderes.

00:31:25: Und Menschen können erstaunliche Heilungserfahrung machen wenn sie sich üben aufzuwachen... Ein unmittelbarer Wahrnehmung von was ist jetzt wirklich da.

00:31:42: und

00:31:43: mir fällt jetzt ein, auch einen Arzt.

00:31:45: Einen Teilnehmer bei uns der solch starke chronische Schmerzen hat und seit ich weiß, seit fünfzehn zwanzig Jahren dass er

00:31:58: echt

00:31:58: rum eierte mit will ich dieses Leben überhaupt noch?

00:32:01: Und kann nicht dieses Leben noch?

00:32:05: Der war nach zwei Jahren aus dem Problembereich raus.

00:32:12: Und das Einzige, was er getan hat ist, er hat gelernt zu sein mit was ist und tief zu schauen in was passiert dann eigentlich

00:32:21: wirklich?

00:32:22: Und da gemerkt dass ein erhebliches Teil von seinen Ansichten über Schmerzen einfach nicht stimmen.

00:32:29: Also die Menschen haben oft den Eindruck, ja hier ist was kaputt.

00:32:33: Da ist ein Splitterchen von der Innerminiskos rechts, das Splitterchienabweiter.

00:32:39: Das haben wir ja auf dem Bild gesehen und das drückt und das spürt.

00:32:44: Und wenn dann die Einladung kommt und du denkst, dass es wirklich ein lokaler Stechen ist, dann konzentrieren mich da mal drauf.

00:32:52: Und jetzt, ich verbringe einfach den Tag mit Kera immer wieder zurück und spüre einfach was passiert!

00:32:57: Du wirst unverweigerlich merken, dass sich das verändert in Insensität.

00:33:02: Auch wenn du es als ein Dauerschmerz kennst und du wirst merken ,dass er sich verändert in Empfindungsfarbe weil Schmerz ist kein Gefühl, du kannst keinen Schmerzen fühlen.

00:33:15: Das ist ein Oberbetrieb für starke unangenehme Erfindungen.

00:33:20: Aber sag mal du bist von Schmerze runter auf Ich spüre einen Stechen Und dann denkst du der Stechen ist lokal Und wenn du dranbleibst, wirst du merken es wandert.

00:33:30: Da bewegt gar nichts, das Bein liegt völlig ruhig und es wandern.

00:33:36: Das löst dann diese Fixierung in der Geist von dieses Kaputt um das Spürich.

00:33:42: Wenn du dann über den Tag dran bleibst und du merkst, hey mein Schmerz ist nicht da!

00:33:48: Aber ich bin überzeugt dass ich Dauer-Schmerzen habe.

00:33:50: Ich erzählte schon seit fünfzehn Jahren als ich immer Schmerzen war.

00:33:54: Das stimmt nur, wenn du in das Perspektiv von der Erzähler bleibst.

00:33:58: Und der ist diejenigen, der das so bewertet?

00:34:00: Weil der hat Dauerschmerzen.

00:34:02: und am Moment wenn du aber vergessen zu denken, dann ist da auch die Story weg vom Ich hab Dauerschmerzen!

00:34:09: Und

00:34:10: da habe ich

00:34:12: oft erlebt dass Menschen in deinem Weinen sitzen.

00:34:15: und Adrian mein Schmerzen sind

00:34:16: weg.

00:34:16: Das glaube ich.

00:34:18: Was ist ein berührender Moment?

00:34:20: Das ist sehr besonder

00:34:23: Ja.

00:34:23: Und auch oft erfahren, dass Menschen dann ein Jahr oder zwei Jahre später wenn ich sie dann wieder sehe... Oder nach Fragen selber... Problems gelöst!

00:34:35: Ich weiß jetzt nicht so das ich keinen starken Unangenehmen Empfindungen mehr habe ab und zu aber ich weiß was ich dann tun und lassen muss.

00:34:44: Ich komme gerade nochmal zurück weil ich merke, dass das einfach etwas mit der Intensität des Erlebens zu tun hat und ich glaube, dass es

00:34:52: einen Unterschied macht hinsichtlich der Herangehensweise,

00:34:56: die du beschreibst.

00:34:57: Wenn ich das nochmal mit diesen Achtsamkeitskursen

00:34:59: vergleiche?

00:35:01: Ich habe verkürzlich an so einem Online-Panel als Teilnehmer, also nicht als jemand, der da was erzählt sondern als Teilnehmerteil

00:35:11: genommen.

00:35:12: und da sagte jemand, dass er in seinen

00:35:14: Achtsamtkreuzgruppen... Das ist auch ein Arzt und sich hat er, Herr Hupperts.

00:35:19: Und er macht ganz viel im Bereich Achtsammkeitsbasiertes Arbeiten mit Patienten.

00:35:27: Und der sagt, dass die meisten das gar nicht mehr weitermachen und deswegen zu der Einschätzung gekommen ist, dass es gar nicht um die formale

00:35:38: Praxis der

00:35:39: Achtsamkeitsmeditation geht sondern dass es dann mehr nach so

00:35:44: einer kurz Einführung

00:35:48: darum geht das eben in den Alltag zu integrieren und dass man dann so wie in der Verhaltenstherapie Hausaufgaben

00:35:54: bekommt.

00:35:56: Wenn ich das richtig verstanden habe, so wie ihr das beschreibt.

00:35:59: Und dass man das hinterher

00:36:00: in eine Gruppe bespricht

00:36:01: miteinander.

00:36:04: Ich hab damals als ich das gehört hat mich gefragt ob es wirklich funktioniert oder also ich hatte eher die Idee diese Erfahrungen in den Achtsamkeitskursen niemals diese Tiefe erreichen, die man erreichen kann.

00:36:24: Also ich meine jetzt gar nicht so sehr von der Tiefe des Bewusstseins sondern der eigenen Erfahrung und das ist dabei eben nicht darum geht sich in irgendeiner Weise anzustrecken also etwas Aufgabe zu lösen wie Hausaufgabe sondern sich einzulassen

00:36:42: ja und zu gucken

00:36:44: was nämlich denn eigentlich wirklich war.

00:36:47: Also ist das, was ich erwarte oder was meine Vorstellung entspricht?

00:36:52: Das passiert in der Psychothermie ganz oft.

00:36:54: Dass ich dann merke, dass plötzlich die Vorstellung sich verändern und dann das Erleben auch zum Beispiel die Angst sich verändert.

00:37:02: Und dass aber in diesen Kursen vielleicht eher so dieser Gedanke ist.

00:37:06: Ich muss nicht denken weil ich die Vorstellungen habe, dass Meditieren heißt.

00:37:15: In manchen Meditationstechniken stimmt das auch.

00:37:21: Für Vipassana würde ich sagen, wenn das Denken wirklich komplett verschwindet, das kann gerne mal ein Moment oder mal ein Periodus aufdrehen aber darum geht es nicht.

00:37:31: Das ist die Darum dass du der denkende das System mitgedanken bewusst war

00:37:38: nimmst,

00:37:39: weil da liegt die Heilung.

00:37:43: Versuch's mal ohne Gedanken zu sprechen.

00:37:51: Also für mich der Grund, um den Teknatansystem von Achtsamkeit im Alltag, um das dann aber wirklich vom Aufwachen bis zum Einschlafen zu üben und das zu verlassen, zu günstigen von einer ununterbrochen Meditation über zehn Tagen ist dass meine Beobachtung.

00:38:16: Ich war ja fünf Jahre, ich war ja ein Jahr direkt bei Ihnen und dann noch ein paar Jahren bei anderen Leihenzentren in Deutschland, in Nielen, in Italien... Und was ich da gesehen habe, mein Eindruck war da, Menschen kommen nicht aus dieses Alltagsbewusstsein raus und machen dann zwar Erfahrungen in der Achtsamkeitspraxis die integrieren sie aber in den Alltagstbewusstseinen.

00:38:45: Ja, sind gradueller Veränderungen möglich und es ist sehr schwierig zu unterscheiden bei Tick-A-Tan das dann auch in Verbindung bringt mit einem positiven Grundeinstellung.

00:38:55: Mit Freutlichkeit, mit Mundjoga und so was echt wirksam ist aber gleichzeitig macht es diesen Geist der es richtig machen will.

00:39:04: gibt es auch noch eine äußere Form zur Verfügung?

00:39:10: Dann kriegt man Futter

00:39:15: dafür.

00:39:15: Fake it till you make

00:39:16: it.

00:39:17: Wir werden unfreundlich

00:39:19: gebildet,

00:39:21: wir galkeln uns was vor und das will natürlich niemand.

00:39:27: aber da was ich gesehen habe dass der Knackpunkt war ist wir hängen in diese Biografie schreibe er wir hingen in dieser

00:39:38: Ahamkara der

00:39:39: Ichmacher Und der Ich-Macher erlebt und der ich Macher fühlt.

00:39:46: Der Ich-macher nimmt jetzt wahr, dass keine Gedanken da sind.

00:39:51: Die Einladung in Satipatana Sutta ist einfach eine von den Faktoren in deinem Kopf um die Identifikation mit dem Ich-machen loszulassen und runter zu sacken in diesen atmen Körper.

00:40:11: Und aus dieser Erfahrung, so wie ich Satipatana verstehe.

00:40:15: auf diese Erfahrung baut dann alles andere auf.

00:40:20: Also es ist vielmehr so dass der atmende Körper die Gefühle wahrnimmt als das der Biografie Schreiber, der Erlebenden, der denkend Erlebende sein Gefühl kennenlernt Und das ganze Ding baut auf, als Atembewusstsein.

00:40:42: Und ich sehe unsere Aufgaben, also ich, Katy, Sabine und unser Team... Unser Aufgabe ist es ein Umgebung zu schaffen wo Menschen aus dieser Biografie erzählen rauszacken können und ankommen in dass der Körper da den Körper hart mit und von dort das Leben entdecken alles andere entdeckt bis hinzu äh ähm äußerlich, andere Menschen und innerlich und äuzerlich der Dialog.

00:41:14: Gibt es denn dann bei euch in dieser Zeit dieses intensiven Erlebens- und Erfahrungsdann auch die Möglichkeit so von den eigenen Erfahrungen zu sprechen?

00:41:24: Also so ein Gesprächsangebot

00:41:25: zwischendurch?

00:41:26: Ja!

00:41:27: Wir verbringen in die zehn Tagen, die letzte zwei noch am Tag... also wir gehen sag mal zehn Tage gehen wir sind wir nur in die Stille und geht es nur um innerlich Dein Körper, deine Gefühle, deine Stimmung und deine Gedanken unter Spiel von Faktoren in dein Geist.

00:41:45: Und die Inhalten in deinem Geist, nur innerlich.

00:41:51: Nach einem Frühstück von der achte ganze Tag öffnen wir das Ding für euch.

00:41:56: Ich bin geliehen, ich hab Nachbarn.

00:41:59: Wir fangen dann vielleicht an mit Augenkontakt.

00:42:01: Die Übung ist noch immer... Was passiert in dir bei Augenkonto?

00:42:07: Was passiert mit deinem Atem?

00:42:08: Mit Körperspannung, Körperhaltung, Gefühle und Stimmungen.

00:42:12: Was passiert in deinem Kopf?

00:42:15: Was geht die Interaktion an mit dieser Einbrücke?

00:42:19: Und dann nehmen wir wieder zurück auf den Kissen in die Stillen.

00:42:23: Da machen wir einen Schritt weiter offen und machen vielleicht ein Diade.

00:42:28: Also da sitzt du mit einer Person gegenüber dich und wir machen da etwas.

00:42:33: was viele Menschen denke ich kennen ist das Ehrliches mitteilen Ja.

00:42:39: Und du sitzt da einfach und hast fünf Minuten, um zu beschreiben was du empfindest in dein Körper, welche Gefühle da sind oder was für Stimmung du wahrnimmst und was dein Kopf so fängt.

00:42:50: Was für Gedanken du da bist.

00:42:52: Und dann spricht er einfach fünf Minuten?

00:42:55: Und das ist für dich eine Übung!

00:42:56: Du hörst die Sprechen.

00:42:58: ja und es ist ein Übung, um nicht gefiltert von der Ich-Macher Irgendwelche Eindrücken zu wecken, irgendwas zu erzählen.

00:43:06: Sondern einfach empfangend frei zu sprechen.

00:43:10: Aber für die Person gegenüber dir ist es eine Gelegenheit, wenn du beobachtest was passiert in mir.

00:43:15: Während jemand beschreibt das das Herz im Halsbord und dass die Hände schwitzig werden und dass jemand sich traurig fühlt.

00:43:25: Und dass der Kopf denkt, wann sind die viele Verlootungen schon vorbei?

00:43:33: Und dann nehmen wir wieder zurück auf den Kissen und das geht dahin, dass wir am letzten Abend in einer Gelegenheitsformation als Freundin einen Abend am Tisch verbringen.

00:43:46: Und um haupt neun geht es wieder zurück an den Kisten gehen wie stille.

00:43:51: Mit dem Ziel, mit dem Menschen merken, wie hol ich mein Alltag in diese Übung?

00:43:58: Um dann geht es weiter.

00:44:08: Am Anfang habe ich gedacht, es reicht unter der Tweet zu machen.

00:44:13: Wenn du einmal die Erfahrung machst, willst du nichts

00:44:16: anderes geben.

00:44:17: Bei mir war innerhalb von ... Ich glaube nie in Monaten, wo ich munke.

00:44:24: Und ich hatte echt ein sorgfaltig aufgebautes

00:44:27: Leben.

00:44:30: Bei mich war völlig klar mein Leben durch diese Praxis.

00:44:34: Und ich habe gedacht, ja so ist es bei anderen auch.

00:44:36: Also ich muss nur kondensiert in den Sehntagen Menschen die Gelegenheit geben, diese Erfahrungen zu machen.

00:44:45: und ich habe sehr schnell bemerkt, dass Menschen kommen zurück und kommen zurück mit... Hey!

00:44:51: Es hat ein paar Monate gehalten und ich bin wieder komplett raus.

00:44:56: Ich will wieder neu starten oder sie kommen zurück, hey!

00:45:05: Und so viel Wahrnehmen, aus dem ich in einen Retreat komme... Das kriege ich alleine nicht

00:45:11: hin.

00:45:11: Das

00:45:11: krieg ich zu Hause

00:45:12: nicht hin!

00:45:16: Wenn man online Retreats sieht... Ich kann mir das kaum vorstellen wie man das hinkriegen soll.

00:45:21: Mag sein dass es bei anderen funktioniert, bei mir funktioniert das nicht so gut.

00:45:25: Wirklich diese Dichte eines solchen Prozesses, die ich denen aus den Retreaten in Erinnerung habe, allein Zuhause umzusetzen Ohne, dass ich einmal schon diese Erfahrung gemacht habe.

00:45:41: Ich finde es auf... Man muss sich echt die Frage stellen ob man das überhaupt anbieten möchte.

00:45:46: Also ein Tag meditieren online prima Da kann nicht viel faus gehen.

00:45:52: Aber wenn du Menschen aus der wirklich einlädst um der Geschichtenerzähler zu verlassen Und anzukommen in etwas was sie nicht kennen und sie sitzen zu Hause, und du hast keine Ahnung in welchen Bedingungen sie zuhause sitzen.

00:46:07: Sie können sich eingeschlossen haben in einem Zimmer mit einer gewalttätigen Partner an der anderen Seite von Natur.

00:46:15: Und dann entgrenzt geöffnet... Also da gibt es so viele Gründe warum man die Erfahrungen unter Begleitung machen muss.

00:46:28: Da würde ich nicht mitmachen.

00:46:30: Ein Tag okay?

00:46:33: Das finde ich ein total wichtigen Hinweis, weil es gibt ja unglaublich viele solche Angebote wo ich auch den Eindruck habe da ist alles möglich und man kann das irgendwo so nach dem eigenen Bedürfnis und dem eigenen Geldbeutel oder auch nach der Zeit

00:46:49: so machen.

00:46:53: Und ich mich aber befragt habe was dafür Erfahrungen entstehen.

00:47:01: Und jetzt gab es ja auch in den Medien immer wieder Berichte über so schwierige Erfahrungen während Retreats und gerade diese Schweigertreets wie passende Traditionen, in denen Menschen mit Situationen konfrontiert sind ohne sich gehalten zu führen oder ohne wirklich auch in einer Weise angeleitet zu werden dass darin die Präsenz spürbar ist.

00:47:31: mit einer der entscheidendsten Unterschiede, was ich bei dir erlebe.

00:47:35: Dass du selbst im online Meditationsmoment in einer Weise sozusagen bei dir bist so wie ich das wahrnehme jedenfalls dass dadurch ein ganz anderer Kontakt entsteht.

00:47:53: So würde ich aber denken für jemand, der da ganz neu einsteigt.

00:47:59: Wichtig ist erst einmal wirklich in persönlichen Kontakt zu merken was macht das mit mir

00:48:06: und

00:48:08: womit komme ich dann in mir in Kontakt?

00:48:11: Was entdecke ich da und kann ich das auch aushalten?

00:48:19: Sogar ja die Angst irgendwann, die das Ruder übernimmt und dann geregelt in Situationen, in denen man nicht kommen möchte.

00:48:25: Und das wäre aber vielleicht was anderes wenn man in Gemeinschaft meditiert und merkt da geht es gar nicht darum.

00:48:34: Ja bevor ich bei Tick-A-Tan kam... habe ich zwanzig Jahre die unterschiedlichsten Sachen versucht und mir angeschaut.

00:48:43: Und ich hab da gelernt, sehr vor sich zu sein mit alles was versucht ein Durchbruch zu bewerken.

00:48:51: Da bin ich sehr zurückhaltend geworden.

00:48:54: Ich bin für... Hey es kann nicht ruhig genug gehen!

00:48:57: Wir haben einfach Zeit!

00:49:00: Lieber etwas Sicheres das ein paar Jahren dauert als etwas Risikovolles dass vielleicht in ein paar Tagen was Besonderes bewirken kann, aber du hast dann kein Halt.

00:49:13: Ich sehe teilweise auch Menschen Retreats anbieten die bieten.

00:49:16: dann weiß ich einen Dunkel-Retreat an und ich denke oh ich sehe dann jemanden und lerne jemand etwas besser kennen und denke hey wie willst Du die mögliche Schwierigkeiten die da entstehen begleiten?

00:49:31: Also ich denke das jeder der Meditationsunterricht gibt Und von Sicht der Eindruck hat, dass was er tut eine Wirkung hat.

00:49:38: Da sollte mindestens Spiritualität und spirituelle Krise von Krisen, von Heisen und noch was.

00:49:48: Das ist so ein Wartenhauigssier.

00:49:51: Also die solche Sicht da wenigstens ein bisschen

00:49:55: informieren.

00:49:57: Sieht das jetzt direkt stehen hier oder muss ich suchen?

00:50:01: Bei suche

00:50:01: mag ich nicht...

00:50:14: Genau, ich kann es ja einblenden.

00:50:17: Also wenn du den Eingriff hast das was du tust wirklich besonders bewegt bei Menschen dann wird es echt an der Zeit dass du ein bisschen studierst mit okay und was kann da alles falsch geben?

00:50:32: Und wie organisiere ich das damit du vorbereitet bist falls etwas passiert?

00:50:37: Ja

00:50:39: so wir haben das ganz

00:50:40: andere.

00:50:46: Nach sechs Jahren hatte ich zum ersten Mal ein Fall.

00:50:52: Ich hatte gedacht, ich habe das System so organisiert, dass kann mir nicht passieren und jemand die schon teilgenommen hat, die ich persönlich kannte, mehr aber nicht gesagt hatte, dass er mal Psychose erlebt hat, kann eine Psychose.

00:51:09: Und ich hab sie nicht schnell genug erkannt.

00:51:11: So, ich hab zwar gesehen was kommt, die Komus

00:51:15: Aber

00:51:16: das war für mich, ich habe dann die Retweetser nach alles abgesagt und ich habe mich erst mal vertieft in wie erkennigt ist.

00:51:26: Wie gehe ich damit

00:51:27: um?

00:51:30: Das brauche wir weiter nicht zu detailliert reinzugehen.

00:51:37: Ich sehe unsere wichtigste Aufgabe ist ein Umgebung zu schaffen wo Menschen merken hier bin ich sicher Hier bin ich für alle Dörfnissen gesorgt.

00:51:48: Ich wird hier angenommen, so wie ich bin.

00:51:50: Ich brauche hier nichts darzustellen nicht nach innen oder nach außen.

00:51:56: Ich bin frei!

00:51:57: Ich kann hier Urlaub machen.

00:51:59: So richtig Urlaub und die spirituelle Entwicklung ein bisschen schwieriges Wort aber die spirituellen Entwicklungen findet statt in die Urlaub.

00:52:14: Das ist eine ganz andere Nachangehensweise.

00:52:16: Aber vielleicht ganz nahe an der Psychoanalyse?

00:52:19: Absolut.

00:52:20: Natürlich haben wir einen ganz anderen Hintergrund, wenn wir das mit einem Heilungsauftrag versehen.

00:52:26: Das ist ja letztendlich eine Intention die dahinter liegt und dann arbeiten wir eben auch mit Menschen, die unter besonderen seelischen Schwierigkeiten zu leiden haben.

00:52:37: Die merken sie kommen damit alleine nicht weiter.

00:52:40: aber die Idee in der Tat dass Verbesserung relativ schnell zu erreichen

00:52:45: sind

00:52:46: wo Veränderung Zeit

00:52:47: braucht.

00:52:48: Und das kann man ja auch gut untersuchen, kann dem Gehirn dabei zugucken wie es sich verändert wenn man nach einer Zeit schaut welche Hirnareale miteinander funken

00:52:59: also

00:53:00: arbeiten und da gibt's ja neurowissenschaftliche Untersuchungen die das auch gut belegen können.

00:53:08: Das ist total egal mit welchen Verfahren man arbeitet.

00:53:12: Wenn man die zeit hat kann man das erkennen Und dann hängt es von anderen Faktoren ab, dann hinkt es von der Beziehung ab.

00:53:19: Dann hängt das von der Art... ...der Abwiesig-Hemann einlassen kann und die Psychanalysie schafft auch wie du bei der Meditation bei Vipassana beschreibst günstige Voraussetzungen.

00:53:32: Dass wir aus diesem Therapiemachen herauskommen, dass wir auf den Behandeln herauskommen.

00:53:39: Das ist nicht so eine Leistung wird, das ist ja in so einem Leistungssystem eingefasst.

00:53:50: Aber die Erfahrung, dass man dann Zeit hat miteinander und sich einlassen kann oder sowas.

00:53:56: Das macht glaube ich schon einen großen Unterschied auch hinsichtlich der Art und Weise wie es sich im Laufe der Zeit eine nachhaltige Veränderung erreichen kann.

00:54:10: Dass wir da nicht in so ein Absturz kommen, dass wir nach Möglichkeit... dass wir relativ sicher sagen können, ich bin in Kontakt mit jemand.

00:54:19: Ich bin auch im Kontakt mit mir und das wenn ich merke, dass sich damit etwas kritischem in Kontakt komme eher mitbekommen dann passiert gerade was

00:54:29: dabei.

00:54:30: Dass ich darauf eingehen und mich um jemand kümmern kann.

00:54:35: Ich habe in der Umgebung von der Positivpsychologie mal irgendwo aufgefasst wenn man die unterschiedliche psychotherapeutische Ansatz vergleicht, dass die entscheidende Faktor die Chemie zwischen der Therapeute und der Patientin ist.

00:54:55: Ja,

00:54:55: die Passung.

00:54:56: Die Passung?

00:54:58: Macht das stimmt das?

00:54:59: Also nach meiner Erfahrung auf jeden Fall Verfahrensübergreifende Wirksamkeitsforschung betreibt, kann man erkennen dass es bestimmte

00:55:10: Grundfaktoren

00:55:11: gibt die eigentlich für den Hauptteil der erwünschten Wirkungen zuständig sind und das hat ganz viel mit der Beziehungsqualität zu tun.

00:55:21: Der Großteil hängt mit dem Patientenvariablen ab also wie jemand das für sich selber umsetzen

00:55:27: kann

00:55:28: aber ganz bestimmt nicht von Ziele setzen und wie man das in so einem eher mechanistischen Bild denken würde, checken.

00:55:42: Wie weit bin ich gekommen?

00:55:44: Justieren?

00:55:46: Schräubchen drehen oder so.

00:55:48: Das funktioniert eher nicht so.

00:55:50: Also nach all dem was ich aus der Forschung

00:55:51: weiß.

00:55:52: Das ist auch meine Erfahrung.

00:55:54: also solange Menschen mit den Heils Erwartungen sitzen können sie so lange sitzen wie sie brauchen und da passiert dann nichts

00:56:00: zu sitzen.

00:56:02: Und dann hören sie natürlich Interessante, sonst kommen vielleicht auch zu hohen.

00:56:05: Sie haben Zeit um den Alltag zu sortieren, also die kommen dann mit einem gut sortierten, durchdachten

00:56:12: Tag...

00:56:13: Alltag kommen sie aus vier Bestehnte an Retrieven raus.

00:56:16: Also wirksam ist das schon.

00:56:18: Aber die Transformation oder die Heilung Die kann da nicht stattfinden.

00:56:25: So lange du es suchst, deshalb wollen wir sowas auch nie auf unsere Webseite schreiben.

00:56:31: Ich muss nicht daran denken dass jemand jetzt hört von oh Schmerz das kann helfen, dann geht mein Schmerzzweck.

00:56:38: So kommst du nicht anders in den Gespräch vorbei.

00:56:43: Noch eine andere Frage die mich zwischendurch immer mal wieder beschäftigt hat

00:56:48: hast du Lust darauf noch?

00:56:49: Ja ja ganz gerne!

00:56:50: Wir haben alle Zeit.

00:56:52: Du bist ja ein politischer Mensch.

00:56:56: Und ich dachte gerade, also vieles von dem was so mit Meditation verbunden ist da geht es ja so um sowas wie Selbstoptimierung und dann geht das so bisschen in die Richtung dass man checkt wo noch besser werden und dafür kann man vielleicht Meditation auch nutzen.

00:57:12: aber die eigentliche Idee ist dabei ja dass man in einer anderen Art und Weise der Welt.

00:57:21: Und als ich das so mitbekommen habe, dass du eben auch mit politischen Fragen unterwegs bist und beschäftigt bist, hab' ich gedacht.

00:57:30: Wie geht das zusammen?

00:57:31: Diese ganz feinfühlige der Blick nach innen... ...und wie machst Du das?

00:57:35: also?

00:57:35: was ist so Deine Idee dazu?

00:57:39: Sehr interessante Frage!

00:57:42: Also erstmal anders was Ich mache ist mich wirklich eindringen in das Herz von der Vipassana Praxis, in das Herzen dieser Vortrag an diese Stadt mit Marktrecht.

00:58:03: Und da hat eine ganz klare Struktur und die Struktur geht Körpergefühle-Stimmungen einhalten um das dann innerlich und äußern zu haben.

00:58:15: Um das heißt du lernst Dein Körper, dein Denken und wie das aufeinander wirkt die Gefühle und die Stimmungen.

00:58:23: Du lernst das System kennen, aber da bleibt es nicht... Da hört sich nicht auf sondern du lernest das in anderen erkennen und du larnst das in die Interaktion

00:58:35: kennen.

00:58:36: In den und Außen?

00:58:37: Ja!

00:58:38: Und das lernt sich nicht nur klein in Wir sitzen jetzt miteinander, sondern auch groß.

00:58:44: Wir sind Teil von einer politischen Widlichkeit Und da kann der Praxis nicht anfangen.

00:58:51: Wir können nicht mit Donald Trump und Greta Thunberg in Retreat Game und denken, dass das gut geht.

00:59:02: Wir brauchen erst mal eine Umgebung wo wir wissen okay damit werden wir nicht konfrontiert.

00:59:09: Das ist

00:59:10: der Urlaub?

00:59:11: Ja, um erstmal bei uns anzukommen Ich merke, dass viele Lehrer und auch Schulen sich ganz bewusst dafür entscheiden da aufzuhören.

00:59:26: Und einfach... Da brennen wir unsere Finger nicht dran oder sie haben einfach das Standard... Hier kann ich kein korrektes Begriff finden.

00:59:39: aber Sie haben dann der Standard politisch korrekter Perspektiv auf alles.

00:59:45: Das passiert schon viel.

00:59:46: Da ist mein Lehrer, er meistert den Kanton der wir sind vegan und weilt gewaltfrei um noch so ein paar andere Sachen.

00:59:55: Politisch in vereglings.

00:59:59: das ist dann der nächste Schritt.

01:00:00: Und da sind viele von die amerikaner zu Beispiel.

01:00:03: Die trauen sich schon sich politisch auszuspringen aber das tun sie dann für Black Lives Matter Ein buddhist sich aussprecht

01:00:15: für etwas anderes,

01:00:17: wie zum Beispiel der Eurniedahl.

01:00:18: Wer das ganz nachtrücklich

01:00:20: gemacht hat, dann wird er aus aller buddhistischen Kreisen rausgeschmissen.

01:00:26: Weil völkische Gedanken und Buddhismus passen nicht zusammen.

01:00:33: Wird so gedacht!

01:00:36: Und ich denke dass wo es hingeht ist dass wir in der Lage sind um alles unter einen Dach zu bringen.

01:00:48: Also wenn ein Drittel von unserem Bevölkerung Richtung AfD neigt, dann kann die Lösung nicht sein.

01:00:56: Ja das ist richtig, da sind wir schon doof und damit haben wir nichts zu machen.

01:00:59: Wir schauen einfach dass wir mit zwei Drittels stark genug sind um das Rudder in der Hand zu halten und die kommen irgendwann zur Einsicht.

01:01:08: Aber ernst nehmen wir uns auf jeden Fall nicht weil es alles verloren ist was sie machen.

01:01:12: Das stimmt ja gar nicht.

01:01:13: Und dieses Mechanismus, das ist ja innerlich das

01:01:17: Problem.

01:01:18: Wir sitzen und haben unangenehme Erfahrungen in der Vergangenheit.

01:01:22: Und wir wissen nicht, wie wir sie heranthelen müssen.

01:01:25: Was tun wir ja?

01:01:26: Ich drück das irgendwie weg und guck mal mit des.

01:01:28: Das geht doch!

01:01:29: Und ich krieg das irgendwie hin.

01:01:30: Ja... Und wir kriegen nicht mehr wie

01:01:33: verspannt

01:01:33: und wie schmal.

01:01:36: irgendwann sind wir so.

01:01:39: Und ich kenne auch spirituelle Lehrer die sind so.

01:01:43: Sie sagen, ich bin gut.

01:01:44: Ich bin wehrweiswass.

01:01:46: alles habe ich erlangt aber du kannst nur meine vorderseite sehen weil die rückseiten kann nicht und ich fange also wenn es nach mir ging ich würde mit der Rückseite anfangen so schau erstmal an und wenn das sie mich gefällt suchte jemand anders um.

01:02:06: einfach das passt natürlich nicht bei dieses Urlaub und in allen Bedürfnissen versorgt.

01:02:12: Da muss ich einen Weg finden,

01:02:18: da.

01:02:20: der politische Wirklichkeit ist ein wesentlicher Bestandteil von unserem Leben, von unseren

01:02:28: Autoren.

01:02:29: Und wir müssen lernen, in dieser politischen Wirklichheit offen und ehrlich und direkt

01:02:39: und frei

01:02:40: mit allem sein zu können!

01:02:41: So wie wir innerlich mit allen Erinnerungen und alle Geisterszustände usw.

01:02:48: so auch oisendig.

01:02:51: Und da können wir nicht anfangen, wenn wir da anfangen dann sind wir direkt in der Flipperkasten, in diese ganze neurotische Pinpong die da stattfindet.

01:03:07: Also für mich das Spiel ist vielmehr, wie kommen wir erstmal wirklich bei uns an?

01:03:12: Und wie können wir kommunizieren unter Menschen, die bei sich sind und unterschiedliche Ansichten

01:03:18: haben?

01:03:19: Das ist letztendlich für mich der Zugang gewesen dazu als ich mitbekommen habe.

01:03:25: Weil dir auch mal so schwierig war in der Community also so Konflikte aufgekommen sind und ich sehr beschäftigt war mit der Frage Wie kann man jetzt darüber miteinander im Gespräch bleiben?

01:03:41: Das war ja letztendlich auch ein Teil der Schwierigkeiten, zumindest der die ich mitbekomme.

01:03:48: Das ist eine echte Herausforderung, wo man selber nicht nur merkt das andere an die Grenzen kommt sondern wo man selbst auch an seine Grenzen kommen kann und manchmal ja auch erst einmal nur anerkennen kann wenn es darum geht auf jemanden zuzugehen der komplett anderer Auffassung ist als ich oder von dem ich mich vielleicht sogar bedroht fühle.

01:04:15: Nur weil er eben in der Vergangenheit Verhaltensweisen gezeigt hat, soweit ich das dann mitbekommen habe die ich bedrohlich finde

01:04:25: und

01:04:25: auch Schaden bei anderen Anrichten so dass ich da sagen kann, da tue ich mich extrem schwer.

01:04:37: Eine Möglichkeit, das auch bei dir zu verstehen.

01:04:42: Bema Schöderin aufgezeigt, der habe ich mal dazu gehört bei so einem... Ja, tatsächlich!

01:04:47: ...Bema Schöderen ist eine

01:04:48: amerikanische Nonne

01:04:50: die im tibetischen Buddhismus verwurzelt ist und die hat gesagt naja das ist so ne Sache mit dem Tür öffnen.

01:05:00: ja also die Idee ist halt gut.

01:05:02: aber Am besten ist es, wenn wir gucken wie geht's uns eigentlich dabei und dass wir das als erstes wahrnehmen.

01:05:09: Und dass wenn wir mit schwierigen Menschen in Kontakt sind, wir zwar sagen kann da hab ich schwierige Gefühle mit aber dass sich erstmal schauen muss möchte ich das also die Tür öffnen vielleicht erstmal so ein Spalt ja und dann gucken was passiert.

01:05:32: Und dieser Art des Umgangs miteinander fand ich sofort eingängig.

01:05:38: für mich ein guter Weg zu sagen, das ist echt eine große

01:05:43: Aufgabe.

01:05:45: Das ist vielleicht eine ähnlich große Aufgabe wie wenn ich mit einer schwierigen Lebensgeschichte unterwegs bin und versuchen will damit in Kontakt zu kommen und weiß dass hat in mir auch schwierige Anteile erzeugt mit denen ich gelernt habe umzugehen aber wo ich dann auch manchmal merke, dass andere Menschen auf mich so reagieren und damit lieber nichts zu tun haben wollen.

01:06:12: Ich lade die Menschen, die etwas länger mit uns üben oder in das tägliche Online-Programm mit ihnen nachgesprächen sind, da lade ich ein um einmal in die Woche eine Stunde zu nehmen, um jemanden, den du nicht magst, was erzählt wird, wenn du nicht einverstanden bist fühlend wahrzunehmen.

01:06:36: Und ich gehe einfach hin zu setzen.

01:06:37: und wenn du denkst, dass Victor Orban ein Idiot ist lass ihn mal in einem Podcast lass ihm mal einen Stundereignen und versuche ihm mal eine Stunde zu verstehen und beobachte dabei was bei dir passiert.

01:06:52: und wenn Du merkst das was bei Dir aufkommt, sodass Du das nicht gehalten kannst dann kannst Du lassen.

01:07:00: Die Erfahrung darf ja nicht sein, dass du dich überwältigt

01:07:03: fühlst

01:07:05: oder das du dich verletzt fühlste.

01:07:07: Oder damit mit mehr Hass, sehr hartes Wort aber schon nie frei denke ich Dass du da mehr Hass rauskommst hast wieder reingegangen.

01:07:15: Ja?

01:07:15: Oder mit mehr Angst draus aus.

01:07:17: Möglicherweise zu schützen?

01:07:18: Genau!

01:07:19: Also man muss schon lernen... Ich denke das eine von die Grundfähigkeiten ist als wir lernen Inhalten in unseren Geist.

01:07:27: Also alles was wir wahrnehmen, wahrzunehmen als Inhalten im Geist.

01:07:33: und um den Klar zu halten kann ich das noch halten?

01:07:38: oder über Rolltes mich, über Mammtes mich über Meistertes mich kann ich es nicht mehr halten.

01:07:45: Und wenn du merkst dass du es nicht halten kannst wechsel die Körperhautung ohne Kommentar sofort.

01:07:53: Kannst nicht haut und körperstellen Wenn das nicht innerhalb von zwei, drei Minuten zu einem deutlichen Verbesserung führt wechselt in Ord immer.

01:08:01: Und wenn wir dies alle lernen würden dann würden wir uns nicht mehr so verletzen Dann würden wir vorher rausgehen.

01:08:08: Und die dritte ist dann wenn du merkst dass dieses Ortwechsel nicht innerhalb ein paar Minuten zu dem deutliche Verbesserungen führt hol Hilfe Ja und es ist ein Dienstvorschrift.

01:08:20: Also wenn ich der liebe Herr Gott wäre und ich könnte ein Dienstvorschritt wohnen, dann wäre das mein Dienstvorschritt.

01:08:26: Eine schöne Idee ja!

01:08:27: Wenn man sich mal auf so was verständigen kann, dann kann ich mir vorstellen dass es allein dadurch, dass man sich darauf auch verständigt hat schon mal eine ganz andere Atmosphäre herstellt, dass wir nicht in so einem Zustand gerät.

01:08:44: Ich muss gerade an so Bild denken, weil Jack Korn viel vor kurzem in einem Vortrag gebracht hat.

01:08:48: Was ich sofort eingängig fand.

01:08:50: Da hat sich irgendwo jemand auf der Suche nach Antworten und seine Fragen irgendwo auf den Stein gesetzt und gesagt, in vier Tagen muss ich ihr Visionen haben.

01:09:02: Und am vierten Tag hat er dann irgendwann schon aufgegeben und dann hat er die Augen aufgemacht und vor sich ein Haufen

01:09:08: Knochen.

01:09:10: Und dann dachte er, okay das hat jetzt geboren.

01:09:13: Meine Vision hat sich das näher angeschaut und dann war da so ein Mensch der offenbar durchaus dazu leigte mit klaren Stellungnahmen auf Konfrontation zu gehen und der dachte ok also das vermisst wir.

01:09:30: gut ich habe es halt versucht.

01:09:32: ja Dann hatte aber was gesehen was ihn irritiert hat.

01:09:35: Das war nicht ein Tier das waren zwei.

01:09:37: Ja

01:09:39: und die Stellung dieser Tiere zueinander, also der Eskalette

01:09:43: war

01:09:43: so dass die Schäbel miteinander verbunden waren.

01:09:46: Das waren zwei Ziegenböcke.

01:09:48: Die

01:09:48: hatten sich irgendwie so verkeilt, dass sie nicht mehr sich voneinander

01:09:54: lösen konnten

01:09:55: und diesen zu gestorben.

01:09:57: Und das war

01:09:57: meine Vision.

01:10:00: Wie sowas passieren kann?

01:10:03: Dass man in so einer Situation gerät... Also es ist wirklich eine Gefahr für einen selbst darstellen kann und für den anderen, dass man einfach nicht aus der Nummer

01:10:13: mehr rauskommt.

01:10:15: Was ich sehe in Paaren die beide Vipassener üben ist das sie ein enormer Vorteil haben wenn Sie das Beide verstehen weil dann ist Stopp auch wirklich Stopp.

01:10:33: Wir haben ja dieses Stoppsignal, das kennt ihr auch.

01:10:36: Ich will nicht weiter verstopfen und wir haben aber nicht gelernt noch tatsächlich zu stoppen sondern wir werfen jemand dann doch einsamsthin drehen oder am meisten Tag fangen wir am gleichen Punkt wieder an.

01:10:52: und im Moment wenn du verstehst, wenn du es nicht halten kannst, dann musst du es loslassen.

01:10:59: Tichnetan gibt dafür ein Bild, der benutzt am Wut und ich hab da ein Bild von einem schreien Kind.

01:11:05: Und er sagt wenn du das schreiende Kind, wenn du merkst dass du es nicht halten kannst dann bist du eine Bedrohung für das Kind.

01:11:12: Das ist nach dieser Wiegetroth von Frischlingen, die gerade geboren sind, ist.

01:11:18: der nächste meist vorkommende Todesursache ist ein Elternteil was am Schütteln ist weil Gewalt nicht mehr ertragen hat.

01:11:29: Und du hast dann einfach der Pflicht, wenn du es nicht halten kannst ums abzulegen.

01:11:37: Wenn wir das auf unser Alltag zurückbringen und einfach klaren, wenn ich's nicht halten kann, wechsel die Körpersstellung Verlast den Ort, hohe Hilfe.

01:11:48: Und dies kann echt ein Leben transformieren.

01:11:54: nur diese eine Technik Das kann ein Gesellschaft transformieren, wenn wir das miteinander machen wollen.

01:12:04: Wir haben ja alle diese Covid-Geschichte hinter uns und da sind Familien aus den andern gebrochen.

01:12:13: Wir hatten unterschiedliche Perspektiven auf irgendwelche Gesundheitsmaßnahmen oder politische Maßnahmen.

01:12:22: Es war eine komplette Überforderung für die gesamte Gesellschaft?

01:12:25: Ja!

01:12:26: Oder es war ein Charakter-Test für uns alle?

01:12:29: Einerseits und dann könnte man hoffen, dass sich daraus ja was ergibt.

01:12:33: Aber das ist ja eher die Sorge, dass das eigentlich viel zu schnell Adakta geriet wird.

01:12:45: Das ist ja letztendlich auch das, was unsere Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten dann beschäftigt wenn wir feststellen da findet keine Verarbeitung statt.

01:12:54: Dass man das... letztendlich dann, du hast erzählt was deine Dienstanweisung wäre.

01:12:59: Wenn man in Konflikt ist miteinander das ist aber sehr körperliches auch dass man dann aber wenn man merkt Okay, ja.

01:13:08: Ich bin raus aus der Situation und habe mich wieder eingekriegt oder merke ich bin wieder in Kontakt mit mir auch mit meinen Gefühlen und kann auch den anderen wieder wahrnehmen sich dann wieder in den Kontakt hinein zu trauen vielleicht sogar mithilfe wenn es nötig ist und dann schon was da eigentlich passiert aber eben mit einer Art und Weise die anerkennt dass da etwas zwischen uns passiert dass das nicht einseitig ist, du hast und dann geht es hin und her.

01:13:37: Dann ist schnell wieder drin, sondern dass man sich anschaut was auch der Beziehungsebene passiert oder was in politischen Sinne im Polis, im Volk passiert.

01:13:48: Also was sind das für Entwicklungen die dazu geführt haben?

01:13:52: Dass man miteinander plötzlich in einer völlig verfahren Situation gelandet

01:13:58: ist.

01:14:01: Mich hat er sehr beschäftigt da wahrzunehmen, wie viel...wie anders es sich anfühlt.

01:14:15: Wenn ist wirklich mir als jemand der auch gern sich verkeilt und verrennt und recht raten will und dann im Streit merkt, das führt zu gar nichts was für ein Unterschied es macht wenn es mir gelingt wachsam

01:14:34: wahrzunnehmen.

01:14:35: Das bringt jetzt nichts.

01:14:36: Ja, deswegen konnte ich das mit deiner Dienstanweisung super gut verstehen.

01:14:44: Gibt es sowas

01:14:45: auch

01:14:46: auf der Ebene, dass du dann zum Beispiel in den Meditation sowas anbietest?

01:14:55: Ich habe gerade überlegt ob ich eine Stelle ebensehr die Patterner so da finde wo dieser Aspekt auch aufgenommen wird, wo's möglich ist das auch in der Meditation zu

01:15:09: üben.

01:15:10: Wenn du beim Satyabhatana bist, wir haben ja die fünf Hindernisse.

01:15:17: Und vorher haben wir Sorgen und Bedauern zum Beispiel.

01:15:21: Wir haben angenehms- oder unangenehmes Ungerührtlassen.

01:15:26: Die Fünf Hindernissen Gier, Hass Dumfheit trägt nach Resignationen Aufgeregtheit, Unruhe Der Wunsch zu Verstehen oder Zweifel Und da sind wir mittendrin und das innerlich, aber auch äußerlich.

01:15:48: Die Auseinandersetzung mit Haas oder die auseinandersetzung mit Verzweiflung ist direkt wie wasserhaft!

01:15:58: Auch in der Gesellschaft.

01:16:01: Aber es braucht eine Gesellschaft

01:16:03: von

01:16:05: Menschen, die gelernt haben so zu schauen... um auf diese Basis miteinander kommunizieren zu können.

01:16:12: Wenn du als Vipassana-Übender ein Rhetoriker vor dir hast, was willst du dann machen?

01:16:19: Wenn du jemand gegen dich hörst, dass er einfach um jeden Preis gewinnen will und es dabei nicht wichtig findet ob das auch wahrhaftig ist, was kommuniziert wird wie würdest du dann kommuniziert werden?

01:16:34: Wenn man aber gegenüber jemanden hat der eine Ansicht absolut nicht einverstanden bist.

01:16:40: In Deutschland wird das für die meisten Menschen, die hier zuhören, wahrscheinlich irgendjemanden, der die AfD toll findet und ihr übt beide.

01:16:53: Und ihr habt beide Verstanden, dass Gier und Hass und Verblende und Resignation und Aufregung, dass das Hindernisse sind und dass wir lernen können, die so herkennen

01:17:04: als

01:17:04: Faktoren und dass man zusammen in einer Familie ist oder dass man zusammen in einem Dorf wohnt, ja?

01:17:12: Oder zusammen in ein Land wohnt.

01:17:16: Und das jeder seinen eigenen Informationsstand

01:17:19: hat.

01:17:21: Weil ich merke wenn ich mich wirklich vertiefe in die Informationsstand von England womit ich nicht einverstanden bin.

01:17:28: Ich sag Verkomm, ich bin nicht ein verstanden mit dir, woher soll deine Informationen gehen?

01:17:32: Kann ich in deinen Newsgruppen mit, kann ich in deine WhatsApp-Gruppen und so weiter oder Telegram Gruppe?

01:17:40: Und lasst mich einweilen mit.

01:17:41: Ich vertief mich das drinnen.

01:17:43: Schau mir diese Dokus an!

01:17:45: Ich höre mir dieses Ding relativ schnell ist verständlich wie jemand sie filmt.

01:17:55: Und da stoßen wir dann auf den Handel.

01:17:58: da stoßen wir auf Mechanism.

01:18:00: Es sind genau die gleichen Mechanismen, die auch innerlich funktionieren.

01:18:05: Das ist insofern für mich ein

01:18:09: ziemlich

01:18:09: guter Zugang zu etwas was ich gerade dachte, das vielleicht wirklich gesellschaftlich relevant sein wird als es ja manchmal so scheint, als könnte man miteinander sprechen und dann wird sehr schnell schwierig weil es einfach nicht mehr möglich ist, eine gemeinsame Sprache zu finden.

01:18:31: Also gemeinsame Spreche in dem Sinne vielleicht wie du das gerade beschrieben hast also dass man sich

01:18:35: auf

01:18:36: eine bestimmte Art des bewusst wahrnehmens verständigen kann und als ich dann meintest er nutzt wird es sozusagen jemanden der die AfD wählt habe ich gedacht okay wenn ich mir dann... Ich habe mir mal die Mühe gemacht, das zu vertiefen.

01:18:59: Wenn ich mir aber angucke was für ein Handelbüchender Mist da in irgendeinem Programm drin steht und mit was für einer Respektlosigkeit solche Haltungen einfach je nachdem was gerade passt vertreten werden.

01:19:18: eben in dieser rhetorischen

01:19:20: Art und Weise

01:19:23: ist möglich, das Erkennnis zu lesen.

01:19:28: Ich kann mir nicht vorstellen dass jemand dann noch eine solche politische Idee wählen kann.

01:19:40: ich kann mir

01:19:41: vieles anderes

01:19:41: auch nicht vorstellen.

01:19:43: also ich habe die Grünen, ich hab die Linke

01:19:49: aus meinem politischen Spiel

01:19:51: und ich tue mich auch schwer Ja, ich merke das mir vieles an der Rhetorik nicht gefällt.

01:19:57: Ich denke wie kann man ein wichtiges Anliegen des guten menschlichen Umgangs miteinander in einer Weise kommunizieren dass daraus eine auseinanderklaffende Lücke zwischen oben und unten inszeniert wird um wir da unten ihr da oben zu konzentrieren?

01:20:15: Das sind genau die gleichen Mechanismen aus meiner

01:20:18: Sicht.

01:20:19: aber ich kann zumindest spüren wenn ich mir zum Beispiel wie Passander als das vorstelle was du praktizierst, was du anbietest und was du vorschlägst also auch als politischer Mensch dass sich die Idee hätte ok da geht es um ein gut miteinander sein.

01:20:42: Da geht es so mein offenes miteinander sein, da gehts auch darum dass es mehr nur gut gehen kann wenn es hier im anderen gut geht weil nach dem Gesetzes nicht selbst Leide ich immer mit, wenn der andere leidet.

01:20:55: Auch das ja.

01:20:57: Und mir geht es dann letztendlich auch besser, wenn ich weiß dem anderen geht's besser weil ich an die Verbundenheit denken kann und das wäre sozusagen der Dreh-und Angelpunkt um miteinander wieder in einer anderen Art und Weise in Kontakt kommen und über Ängste

01:21:15: Hass Gier

01:21:18: diese ganzen Schmodder Gefühle sprechen zu können, die sozialinakzeptabel sind, die wir alle nicht haben wollen.

01:21:25: Die aber letztendlich einen vielen was wir so im Alltag machen irgendwann zum Ausdruck kommen wenn wir nicht aufpassen.

01:21:32: Jederzeit hat es ein einzelne Problem

01:21:35: und

01:21:35: ein Problem von unserer Zeit ist dass ein Großteil von den Menschen sich mit Buddhismus beschäftigen sich nicht vorstellen können das jemand AfD wählt und sich mit Buddhismus beschäftigt.

01:21:49: Doch, das kann ich schon.

01:21:50: Jetzt muss ich mir

01:21:51: nur das Land angucken.

01:21:52: Okay dann musst du dir nur das Lassen sein.

01:21:53: Das

01:21:53: ist einfach nicht glaubhaft für mich aber okay das ist natürlich meine Sicht darauf.

01:22:00: Für mich geht Politik nicht so sehr um wer hat recht oder was stimmt sondern eher um welche Perspektiven gibt es welche Interessen gibt es und wie stimmen wir die aufeinander

01:22:12: ab?

01:22:13: Wie finden wir gemeinsame Wegen?

01:22:18: Ich finde Rhetoriker schwierig in der Umgang, weil ich finde es einfach nicht mehr so interessant wenn wir nicht bereit sind um ehrlich zu sein.

01:22:27: Aber wenn ich zum Beispiel so ein Tilo Sarazin nehme und das ist... ...ich find dieser Mann hat einfach Pech mit Lehmu an einer Seite und das sieht da ein bisschen komisch aus und er sieht sowieso nicht so für mich nicht ansprechend aus

01:22:43: aber

01:22:45: Er hat sich echt bemüht um aus einem Perspektiv Daten zu sammeln und damit was zusammenzubringen.

01:22:52: Und der Soziologe in mir, das nun mal mein Studium, hat sich eine von seinen Hauptwerken geholt und hat das gelesen oder gewinnt.

01:23:01: Es ist nicht so dass ich direkt wiederlegen kann was er sagt nur schmeckt es mich nicht Und es gibt einfach konfliktierende Perspektiven, konflektierende Interessen.

01:23:17: Und wie gehen wir um mit... Ich nenne mal ein Daniel Ganser zum Beispiel.

01:23:27: Der forst vor allem nach verborgen politischen militären Machenschaften und ist damit ziemlich bekannt geworden, hat sein Akademischstatus verloren.

01:23:45: Weil er zum Beispiel Fragen stellt bei Nine Eleven und immer wieder hammert auf das Ganzvieh von des Linken Terrorismus in Europa in die Siebziger-, Achtzigerjahren dass das nachweislich in Sicherheitsdienst Umgebung sich abgespielt hat und so erforscht danach und gibt darüber sehr interessante Vorträte.

01:24:13: Was ich interessant finde an ihm ist, dass er nicht versucht die Fakten zu verdrehen um Recht

01:24:20: zu haben

01:24:21: sondern das er mit einer ganz bestimmten Richtung an Forschung ist.

01:24:24: Und der ist natürlich selektiv in Werken.

01:24:27: mit welcher Information kommt er an?

01:24:30: aber ich empfinde ihn als ehrlich und das war auch in die Covid-Zeit.

01:24:35: da fand diese Bakti zum Beispiel, die habe ich

01:24:41: als aufgerecht

01:24:42: und ehrlich empfunden.

01:24:44: Und nicht aus manipulativ irgendwas bewirken wurden.

01:24:48: Und gleichzeitig jemanden.

01:24:50: Das heißt nicht dass sein Perspektiv das einzig wahre ist.

01:24:54: Er kann komplett falsch liegen!

01:24:57: Aber ich empfinde ihm als ehrlich, also aufrichtig, ja?

01:25:01: Als Mensch einfach... Ob er jetzt ganz vom Fach ist, kann ich nicht beurteilen.

01:25:09: Ich bin nicht von Fach.

01:25:12: Aber die Frage, die er dann stellt finde ich interessant genug um sie anzuschauen.

01:25:17: Das ist

01:25:17: auch einer mit dem ich damals versucht habe zu verstehen was er inhaltlich eigentlich sagen möchte und ich das irgendwann... aus meiner fachlichen Perspektive mit meinem medizinischen Hintergrund ein bisschen auf die Studien lesen konnte und gesagt, das ist völlig aus der Spur.

01:25:40: Also fachlich!

01:25:42: Und ich fand damals ein großes Problem was darin bestand dass die Hilflosigkeit in der Einschätzung hinsichtlich dieser für alle so neuen Situationen dazu geführt hat, dass man plötzlich merkte wie alle sich auf einen gestürzt haben als sozusagen der hat recht oder den müssen wir jetzt interviewn.

01:26:13: Der sitzt bei uns jetzt am Tisch und die anderen wurden zu sagen also die sich in den Annahmen bestätigt geführt haben, die ihnen selber lagen

01:26:26: sich auf

01:26:26: den anderen gestürzt haben und dann war überhaupt nicht mehr möglich, weil es so unglaublich komplex war.

01:26:33: Und auch so schwer zu durchschauen.

01:26:35: worum geht's hier jetzt eigentlich gerade?

01:26:38: Sich das in Ruhe miteinander anzuschauen und das sehe ich eben auch als etwas was in einer solchen Situation manchmal wirklich erst im Nachhinein untersucht werden kann.

01:26:51: Wenn wir es angehen da hast du gesagt Dein Eindruck ist bei Covid, dass wir es nicht aufarbeiten.

01:27:00: In der eigenen Psyche ist es ja so und das was wir nicht halten können, das verdrängt ihr oder koordinative Disonance.

01:27:10: Das

01:27:10: wird gespalten?

01:27:11: Oder

01:27:11: wir spalten oder

01:27:12: wieder verklären

01:27:14: irgendwie.

01:27:15: Aber bloß nicht halten.

01:27:18: was wir halten

01:27:19: können

01:27:20: und was wir lernen können ist mehr zu halten.

01:27:23: Das ist relativ einfach, um das zu lernen.

01:27:27: Und wenn wir mehr halten können wird es möglich, unangenehm Sachen auch in Ruhe anzuschauen und dies können wir innerlich in unser eigenen Geist.

01:27:36: aber dieses können wir auch äußenerlich und äußerlich in unsere Gesellschaft.

01:27:40: Das ist übrigens auch etwas was ich bei der Arbeit mit traumatisierten Menschen erlebe.

01:27:46: Was möglich ist, wenn es nur die Zeit

01:27:50: hat

01:27:53: Aufmerksam wahrnehmen zu können ist das Angstniveau so, dass man sich traut, sich etwas anzuschauen miteinander und es ist möglich eine aktive Zeugenschaft

01:28:07: einzugehen.

01:28:08: Also anzuerkennen was passiert ist, wahrzunehmen was das für Auswirkungen in einem hat unverarbeitet geblieben ist, wirklich in der Zeit zu verorten und zu sagen das ist damals und dort passiert.

01:28:32: Das ist aber hier und jetzt.

01:28:34: Und das zu unterscheiden gelingt dann wenn es möglich ist darüber miteinander im Kontakt zu sein und zu merken.

01:28:42: da bestätigt jemand was ich gerade erlebe nicht als dass wie ich es sehe sondern Anerkennen, man kann es als Geschehen sozusagen wahrnehmen.

01:29:00: Man kann es wissen und mitführen damit umgehen und schauen was hat das ausgelöst?

01:29:07: Und dann findet eine Veränderung

01:29:08: statt.

01:29:09: Da kann Heilungsstadt finden

01:29:12: und

01:29:12: da wird echte Kommunikation möglich wenn wir das lernen.

01:29:24: Wo ich sehe, dass es interessant wird ist am Moment wenn das Spiel verschiebt weil dann wir haben unsere Loyalitäten.

01:29:33: Wir haben unsere Sichtweise und wenn der Spiel sich dann verschiebten merken wir, dass wir mit unserer Loyalität nicht mehr auskommen.

01:29:40: Das wird superinteressant.

01:29:44: Als diese Ukrainekrieg anfing Ich habe ein paar Jahre in Rumänien gewohnt, ich war in die Yugoslavia auch in der Kriegszeit.

01:29:54: Also ich bin... ...ich war in der Republik Moldova direkt nachts in den Krieg mit Kembal Lebede.

01:30:07: da war und da hat es was Engeliges gespielt als in die Ukraine Und bin.

01:30:12: deshalb Ich

01:30:18: habe

01:30:23: mich sehr gewundert über was da dann passiert.

01:30:25: Über wie schmal die Geschichte letztendlich wird, also wie eine ganz lange Geschichte reduziert wird auf einseitige Angriffskriege und einer von meinen Perspektiven womit ich ziemlich viel Widerstand aufgerufen oder berührt haben, was wenn du jetzt Angst hast für unsere Abhängigkeit von den Russen?

01:30:54: Was passiert dann, wenn wir in Konflikt kommen mit die Amerikaner?

01:30:59: Weil wir sind endlos viel abhängiger von die Amerikern als von die Russen oder die Chinesen.

01:31:06: Weil unsere gesamte Informationstechnologie ist amerikanisch.

01:31:10: Wir können nicht mal mit den anderen kommunizieren, ohne dass die Amerikaner alles mitkriegen.

01:31:16: Und wir wissen das schon ziemlich lange und wir sind nicht in der Lage um auch nur einen eigenen Messenger-Dienst hinzubringen oder?

01:31:29: Es gibt ja jetzt das erste Social Media was auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos gegründet wurde ich weiß nicht ob du es mitbekommen hast, europäische Initiative Eine Idee mit anderen Herangehensweisen, auch aus den Fehlern des Social Media zu lernen.

01:31:52: Die die anderen amerikanischen oder chinesischen oder russischen Netze gemacht

01:31:58: haben

01:32:00: und ich bin total gespannt was dabei rauskommen wird.

01:32:02: aber das was du beschreibst diese Abhängigkeiten werden sicher letztendlich nicht leugnen lassen weltweit und schwanne diese Vernetzung gibt, ist ja letztendlich Faktum.

01:32:15: Wir können das nicht rückgängig machen.

01:32:18: Die Frage die sich mir gestellt hat als du das gerade ansprachst war mehr was ist das Narrativ dahinter wenn sich plötzlich die politische Weltlage verändert?

01:32:29: Und wir merken die Abhängigkeit von den ich sage jetzt mal den Amerikanen wird plötzlich total problematisch weil da jemand an der Macht ist, wo man denkt... Der ist völlig unberechenbar.

01:32:46: Und

01:32:47: auch nicht weiß wohin geht das?

01:32:49: Also die dadurch entstehende Unsicherheit ist ja so groß,

01:32:52: dass er

01:32:53: plötzlich denkt um Gottes Willen!

01:32:56: Ist man denn eigentlich noch Verbündete

01:32:59: und

01:33:00: die Frage haben wir vor drei Jahren gestellt bekommen als es um die Abhängigkeit von denen damals noch so ein Mal Handelspartnern und Vertragspartnern, sondern weil tolerierbaren Russen gehen.

01:33:18: Und ich frag mich mal als jemand der eben auch nur begrenzte Zeit oder begrenzte Möglichkeiten hat es alles zu verstehen.

01:33:28: Wem kann ich vertrauen?

01:33:31: Was mache ich wenn ich feststelle dass diejenigen von denen ich meine Informationen bekomme Mit dem, wie Sie es eingeschätzt haben, falsch liegen.

01:33:43: Ja genau da wird's interessant.

01:33:45: also Es wird interessant wenn verschiebende Loyalitäten da sind.

01:33:50: ja

01:33:50: weil wir denken.

01:33:52: Wir denken dass wir logisch denkende Wesen sind oder dass wir nützoptimalisierenden Individuen sind und das ist nicht meine Erfahrung.

01:34:00: Erstens kann man sich einfach die Frage stellen okay?

01:34:03: Wie viele Stunden Denkunterricht habe ich

01:34:05: gehabt?

01:34:07: Wenn das Antwort da nicht erst fünfhundert, nicht mal fünf.

01:34:13: Wie kommst du dann auf die Gedanke?

01:34:14: Was ist Denkunterricht?

01:34:15: Dass du denken kannst!

01:34:18: Also wir sind nicht so besonders gut im Denken und ich merke auch in der Begleitung – also bei mir selbst aber auch in die Begleitungen von vielen Menschen, die meditieren dass wenn wir etwas verstanden haben heißt es noch nicht, dass wir's umsetzen können.

01:34:36: Wir sind vielmehr, wir haben ein Gefühlsrichtung.

01:34:40: Wir haben eine Loyalität und wir bauen uns eine Wirklichkeit um diese Loyalitäten auf.

01:34:46: Die Amerikaner haben uns nach dem Zweiten Weltkrieg mit das Marscherplan geholfen.

01:34:53: Uns sind seitdem unsere Freunde.

01:34:56: Und egal was die machen... ...wir sind loyal!

01:35:04: um diese einseitige, volkerrechtswidrige Angriffskrieg der Irak-Krieg.

01:35:11: Du warst als Nation jetzt?

01:35:14: Ja, als Volk oder als Mensch.

01:35:20: Wir haben eine Loyalität nicht alle natürlich.

01:35:24: Es gibt auch sehr kritische Stimmen.

01:35:28: Die kritische Masse hat eine Loyalität und hat große Schwierigkeiten, um zum Beispiel bei Nord Stream II überhaupt die Gedanken ernst zu nehmen.

01:35:39: Und sich dazu informieren, hey, haben die Amerikaner das vielleicht gemacht?

01:35:43: Ja, weil kurz bevor es passiert ist, stand Merkel neben Beiden und hat beide gesagt, Nord StreamII gegen ihn.

01:35:54: verkehrt mich auf und nach Fragen dann von wie ja wieso was wird ihr da machen, hat er das auch gesagt.

01:36:02: Na da haben wir unsere Wegen!

01:36:04: Und kurz nachher boom ist das Ding kaputt.

01:36:07: Das ist kein Beweis aber es ist ein Einladung um dich weiter zu informieren.

01:36:12: Es ist eine Fantasie die letztendlich erst Teil unserer Vorurteilungswelt genauso wert oder nicht wert ist aufgenommen darauf in Untersuch zu werden, was sich darin äußert.

01:36:26: Und

01:36:26: das machen wir nicht

01:36:27: gerne?

01:36:28: Ja!

01:36:30: Wir informieren uns gerne in der Richtung die unsere Loyalität entspricht und das, was unser Loyalitätsswierig macht, empfinden wir als Unangenehmung und machen es immer nicht.

01:36:41: Das

01:36:42: ist ein ganz tief verwurzeltes psychologisches Phänomen.

01:36:45: Genau Genau, und das führt uns immer tiefer in.

01:36:49: Und das ist jetzt sehr verstarkt durch diese Social Media Blasen, die da so ein Stehen... Wenn du jetzt eine Meinung hast, kannst du den ganzen Tag Informationen bekommen, die deine Meinung bestätigt.

01:37:02: Ja?

01:37:02: Und es ist verdammt schwierig das zu widerstehen!

01:37:05: Und was ich innerlich laufe genau das an.

01:37:10: Also du bekommst als ein Kampftrenger Und das Gegenteil von hier in diese Kampfträngung ist einfach er oder sie es schuld an das ganze Ding.

01:37:21: Weil du hast alles gemacht, was du konntest.

01:37:23: wirklich bist über deine Grenzen gegangen um das Ding gut laufen zu lassen und trotzdem ist es geplatzt weil der andere nicht gemacht hat was du angegeben hast.

01:37:31: von wenn du das machst wird's einfacher für mich.

01:37:33: also wir kommen auch so ein Beziel mit die anderen Personen taugnicht und um dann zurückzufinden Eine Offenheit für die Qualitäten von diesen anderen Personen ist verdammt schwer.

01:37:52: Und meistens sind wir überhaupt nicht interessiert, wir wollen das überhaupt nicht versuchen.

01:38:00: Sondern wir wollen weiter da stärken was sie gut anfühlen und manchmal ist es auch nicht möglich.

01:38:07: also ich kenne in meinem Leben ein paar Beziehungen die sind irgendwie so verkeilt.

01:38:12: was immer wir versuchen es scheitert immer Und da muss man sich irgendwann abgrenzen.

01:38:19: Wie

01:38:20: oft haben wir es jetzt versucht?

01:38:21: Wie lange sind wir schon auseinander?

01:38:27: Lass uns einfach Heilung durch Distanz.

01:38:32: Das ist ja letztendlich auch mit einer Möglichkeit, auf die man sich verständigen kann

01:38:38: wenn beide bereit

01:38:39: sind und

01:38:41: wenn man nicht zu viel gemeinsam ein Kind hat wird's schon verdammt.

01:38:47: Und da ist echt der Künstler, wie bin ich unglücklich glücklich?

01:38:53: Wie lebe ich mit etwas Kaputtes das nicht ganz werden

01:38:58: kann.

01:38:59: Da möchte... Aber ich muss trotzdem weiternehmen!

01:39:08: Das hat ja letztendlich, wir switchen in unser Gespräch auch immer zwischen den verschiedenen Ebenen.

01:39:15: Wir gucken was ist auf der individuellen und psychologischen Ebene?

01:39:20: Was wir nutzen können um zu verstehen, was passiert auf der kollektiven Ebene oder auf der gesellschaftlichen, strukturellen Ebene?

01:39:34: Erst einmal total spannend, aber es ist eben auch etwas was einem richtig Angst machen kann.

01:39:38: Wenn man das Gefühl hat, dann schaut er nicht mehr durch und auch das Gefühl hatte man sich alle Mühe gegeben und kommt mit dem was einem selber zur Verfügung steht, nicht mehr weiter.

01:39:51: Und wenn dann sowas wie Denkunterricht nochmal sozusagen zum Nachschul zur Verfügung steigt, der ist ja vielleicht in der Art, wie wir jetzt über Meditation sprechen oder über die Passanger

01:40:04: Praxis.

01:40:07: Dann birgt das ja das Potenzial aber es dauert eben auch seine Zeit und man muss letztendlich eigentlich... Und das ist ja mit einer der Schwierigkeiten, die wir als Menschen haben.

01:40:22: Man muss im Wissenbaum dass wir es einmal brauchen werden frühzeitig damit anfangen Zu einem Zeitpunkt, wo die Motivation dazu schon groß genug ist aus dem eigenen Bedürfnis heraus sich zu erforschen.

01:40:40: Um dann vielleicht auch eines Tages das auf der gesellschaftlichen Ebene nutzen

01:40:44: zu können.

01:40:46: Es ist nie zu spät um anzufangen?

01:40:49: Schon klar!

01:40:50: Und wir sind alle... verletzt genug, egal wie alt wir sind um anzufangen haben.

01:40:57: die Impulse muss aus einer selber kommen.

01:40:59: Also ich halte nichts von versuchen Kinder mit Achtsumkeitspraxis oder passen dann an irgendwas heranzubringen.

01:41:06: Jemand muss aus eigenem Bewegung kommen und wenn jemand dann kommt bevor das sag mal gesellschaftlich Das war im Fall so groß machen kann, dass die politische Wirklichkeit

01:41:22: oder

01:41:23: sogar die soziale Wirklichkeite von der direkten Beziehung drei bis fünf Jahren.

01:41:31: Das kann ich jetzt nach achtzehn Jahren und eineinhalb Tausend Menschen traue mir das zu sagen Es braucht dreieinhalb Tagen regelmäßig täglich oder ein anderes System, weil es ist echt nicht das Einzige.

01:41:49: Es gibt echt andere Möglichkeiten.

01:41:51: Vielleicht merkst du das auch in der Psychoanalyse.

01:41:54: Drei bis fünf Jahre bevor du so angekommen bist, okay, dieses Innerlich da und ich bin bereit, ich kann das da draußen auch sehen.

01:42:07: Ich versteh's zwar nicht aber ich kanns da auch sein Und so können wir miteinander in Kontakt gehen.

01:42:14: Und was ich sehe, ist dass Menschen die fünf bis sieben Jahre üben.

01:42:22: Ein Ding haben fast alle gemeint und das ist ein Enddramatisierung von der Schlein.

01:42:29: Also das Drama verschwindet aus dem Leben.

01:42:32: Das kann ich schon jetzt nach

01:42:34: meinen

01:42:34: vier Jahren im Praxis... also nicht wie passend, sondern ich habe mich auch so ein bisschen durch verschiedene Bereiche entwickelt und dann nachempfinden.

01:42:46: Wenn du Psychoanalytiker wärst, dann hast du selber Jahre Psychoanalyse hinter dich.

01:42:50: Und ich denke das Psycho... Ich hoffe dass Psycho Analyse auch eine Entramatisierung von des Leben bewirkt.

01:42:56: Auf jeden Fall!

01:42:57: Auf jeden fall wenn es möglich ist die Zeit für sich selbst zu nutzen und nicht nur so zu tun als auch.

01:43:04: Das ist auch ein Gefahr dabei.

01:43:06: Dass du ja auch zum Meditieren gesagt hast, dass man da durchaus auch lange sitzen kann.

01:43:11: Man kann auch lange liegen Das habe ich an meinem eigenen Leib auch

01:43:15: erfahren, bis

01:43:15: ich mal gemerkt hab.

01:43:16: Okay!

01:43:17: Ich kann mich jetzt aber entscheiden.

01:43:19: Ja?

01:43:19: Ich kann so tun als ob und dann habe ich das ganze Geld ausgegeben, kriegt mein Schein oder ich kann mich wirklich einlassen.

01:43:25: Und dann hat er es aber auch erst

01:43:27: angefangen.

01:43:28: Kritische Frage.

01:43:32: Ich kann mir vorstellen dass für viele Menschen die... psychologisch studieren oder so wie du nach Medizin in Richtung Psychiare entwickeln, dass das eigentliche Motiv die eigenen Schwierigkeiten sind und dass du aber kein Bock hast um das irgendwie selbst anzugehen.

01:43:49: Und dass du deshalb anfangen anderen zu therapieren damit du es da draußen erleben kannst.

01:43:55: Ist das nur ein fiese Gedanke?

01:43:58: Oder hat das was?

01:43:59: Ich glaube bei mir zumindest kann ich sagen dass es in jedem Fall etwas zu tun hat, damit das sich schon von früh auf gewohnt war eher darauf zu schauen, dass es den anderen gut geht, damit es mir gut geht.

01:44:13: Also das ist ja Phänomene die man als Kind schon lernt.

01:44:16: wenn man merkt irgendwie sind die Eltern nicht so ganz da weil sie mit sich selbst beschäftigt sind dann muss ich die ja irgendwie auch auf mich aufmerksam machen und dann beginne ich oder habe ich als Kind glaube ich schon sehr früh begonnen mich zu kümmern

01:44:30: ist

01:44:30: eine gute Voraussetzung, da hinterher auch in so einen Helfen im Beruf zu kommen.

01:44:35: Das kann ich schon und man muss sich auch nichts neu lernen.

01:44:39: Natürlich beginnt man dann die eigene Rolle zu überprüfen und stellt dann auch in dem Moment fest dass man darüber das man so ein Helfender isst.

01:44:49: Auch viel leichter damit sozusagen undercover zu seiner eigenen Schwierigkeiten bearbeiten kann.

01:44:57: Ich mache es Ich habe das auf jeden Fall gemacht in meiner Selbsterfahrung.

01:45:02: Ich war froh, dass ich das im Rahmen meiner Berufsausbildung machen konnte, dass sich da sozusagen diesen Rahmen nutzen konnte.

01:45:13: und in der Psychanalyse gibt es etwas was letztendlich glaube Auflösen hilft, was in dem, was du gerade beschrieben hast, glaube ich eine Rolle spielt.

01:45:28: Es gibt keinen der entwickelt sich und ich schaue zu oder ich helfe dabei.

01:45:33: Man entwickelt sich immer mit weil das ist ne echte Beziehung die da stattfindet man lässt sich darauf ein und ich habe irgendwann schon sehr früh in meinem Studium gemerkt dass mir das eigentlich am meisten Spaß macht wenn ich merke dass etwas mit mir macht Und ich nicht als jemand erscheinen muss, der es kapiert hat.

01:46:00: Sondern ich sage kein... weiß ich nicht?

01:46:03: Muss man herausfinden!

01:46:05: Selektierst du da deine Klientin überhaupt?

01:46:09: Ich bin ja Vertragspsychotherapeut.

01:46:11: Das heißt, ich muss erst mal offen sein für alle die kommen.

01:46:16: Ich kann aber relativ schnell erkennen ob ich jemanden helfen kann mit der Art und Weise, die ich anbiete.

01:46:26: Und dann das in einer wertschätzenden Art kommunizieren, wenn sich sage... Ich glaube wir können uns hier ganz lange Mühe geben aber ich bin nicht gut in dem was ich glaube was sie brauchen.

01:46:40: Dann kann ich andere Verfahren oder Kollegen empfehlen.

01:46:46: Das ist eben das mit der Passung auch.

01:46:49: Wir müssen irgendwie eine Grundlage schaffen, auf der solche schwierigen Prozesse wirklich auch gemeinsam gehalten werden können.

01:46:56: Und es ist für viele Patientinnen und Patienten echt auch eine Lernerfahrung mit einer Herausforderung mitzubekommen was ja viele insgeheim wünschen aber vielleicht... was wir am meisten ersehen, ist auch oft das Wofür wir am Meisten Angst haben.

01:47:19: Dass da jemand aus fleischem Blut ist, der selber ein ganz menschlicher Mensch ist und dass der sich auch einlässt und dass es nur so funktioniert.

01:47:30: Dass ich das natürlich in einem tabakäutischen Rahmen mache und dass ich das gelernt habe zu reflektieren während ich das tue... Ich lasse mich ein auf eine Begegnung und aus der gehe ich auch geändert hervor.

01:47:46: Das ist keine Deformation professionell, das ist nichts wo man eigentlich Schaden nimmt solange man die Möglichkeiten nutzt.

01:47:57: dieser Beruf einem bietet dass immer wieder zu reflektieren das auch zu verdauen selbst Erfahrung zu nutzen.

01:48:04: Dafür ist für mich auch die Meditation enorm hilfreich geworden, dass ich die Möglichkeit habe jeden Tag wahrzunehmen was in mir vorgeht das auch.

01:48:17: Da wo es nötig ist dann zu vertiefen.

01:48:19: Das tickt nach der Hand auf das ja auch.

01:48:22: Schau was du wahrnimmst und wenn es zu lange bei dir bleibt kümmer nicht drum.

01:48:27: Das ist letztendlich das was ich gelernt hab.

01:48:35: Wenn ich so Verhaltenstherapeutinnen und Therapeuten höre, die sagen wir haben nie so viel Selbsterfahrung gehabt.

01:48:43: Dann kann ich verstehen... Und das ist bei tiefen zyrologisch arbeitenden Kolleginnen und Kollegen ähnlich Die also nie sozusagen wirklich in Kontakt gekommen sind mit sich selbst und die eigenen dunklen Seiten erforscht haben dann kann Ich verstehen dass die nach einer Reihe Jahren ihre Stunden reduzieren müssen, weil es einfach nicht mehr geht.

01:49:09: Und dieses so intensiv arbeiten

01:49:12: ist

01:49:13: womöglich ähnlich wie dieses Intensivmeditieren letztendlich etwas was man sozusagen füllen und fühlen muss als etwas was authentisch ist.

01:49:27: und wenn man das nicht mehr kann dann soll man aufhören.

01:49:32: Aber das kann man über eine sehr viel längere Zeit aus meiner Erfahrung nicht nur durchhalten, sondern wirklich füllen.

01:49:43: Ich merke dass so viele meiner Psychanalytiker-Kollegen sind arbeiten noch mit Achtzig, wo ich denke, möchte ich nicht ummitteln aber es geht offenbar und das bringt ganz eigene Themen mit sich, ganz eigene Probleme kann ich mir gut vorstellen.

01:50:04: Bleibt gesund dabei?

01:50:07: Ja,

01:50:08: ich habe überhaupt keine Vorstellungen um irgendwann aufzuhören mit Meditieren oder zusammenmeditieren und Menschen begleiten in der Meditation.

01:50:20: Warum würde ich das wohnen?

01:50:24: Und ich denke sogar... Ich hab lange gedacht so lang, dass ich reden kann.

01:50:30: So lange ich zuhören und reden kann teile ich Meditation und macht das,

01:50:39: ja.

01:50:39: Das muss dann in Form, das nehmen wir dann beruflich aber wird es dann berufelig machen.

01:50:46: Ich würde es auch machen wenn ich nicht bezahlt habe.

01:50:48: Wenn ich hätte, wofür zu leben, würde ich genau dies machen.

01:50:54: Und vor ein paar Wochen kam der Einsicht, ich würde das sogar machen, wenn ich nichts mehr sprechen

01:50:59: kann

01:51:01: weil ich kann doch besitzen oder liegen Und wenn ich irgendwo bin und ... Ich hab immer mehr das Gefühl, dass würde auch

01:51:11: reicher.

01:51:11: Ja!

01:51:16: Da gibt's ja auch gute Beispiele, ne?

01:51:18: Also, ich denk an Tick-Nut Hanf.

01:51:20: Er war ja auch in seinen letzten Lebensjahren sehr beeinträchtigt durch seinen Schlaganfall.

01:51:26: Aber seine Präsenz mit der er war... Ich fand es unglaublich berührt, auch mitzubekommen auf was für inwiefern das

01:51:44: auch auf mich

01:51:45: einen Eindruck hinterlassen hat oder haben.

01:51:50: das,

01:51:51: der

01:51:52: auch in seinen letzten Lebensjahren unter den Folgen eines Schlaganfalls gelitten hat und wenn man den erlebt wie er in Retreats gesessen hat in seinem Rollstuhl.

01:52:05: mit einer Präsenz, da braucht man dann auch einfach keine Worte.

01:52:10: Für jedenfalls wesentlich weniger als wir vielleicht

01:52:12: noch brauchen.

01:52:16: Ja der Künstler ist so wenig wie möglich Wörter aber so viel als nötig.

01:52:33: Schweigen wird von vielen Menschen ja als unangenehm erlebt.

01:52:38: Vielleicht auch deswegen als Herausforderung wenn die Worte plötzlich nicht mehr zur Verfügung stehen weil man sich darauf eingelassen hat.

01:52:52: Mir hat das eigentlich, jetzt du gerade auch davon erzählt hast wie lange hier wirklich kontinuierlich ohne das Gespräch bleibt in dem Retreat wie du das organisiert eher wie eine Einladung gewirkt.

01:53:08: also das liegt vielleicht auch an mir weil ich gerne schweige aber diese Vorstellung zu vermitteln wie wohl tun es sein kann aus freien Stücken Ja.

01:53:22: Darauf zu verzichten und stattdessen sich wirklich darauf innerlich auszurichten, zu sein wie du sagst zu verweilen

01:53:32: und

01:53:34: dann zu merken wie sich plötzlich Sachen wahrnehmen lassen die man vorhin überhaupt gar nicht wahrnehmen konnte und wie sich daraus etwas entwickelt.

01:53:46: ja wir hören in den Vorgesprächen sehr oft das menschen Angst haben für Schweigen und Stille.

01:53:55: Und ich kann natürlich nichts sagen über die Menschen, die entscheiden nicht zu kommen.

01:53:59: Aber die Menschen die dann entscheiden zu kommen... Ich mache immer das Integerspräch, wenn Menschen beim Tweet erscheinen.

01:54:10: Da ist es noch immer sehr oft Faktor, dass Menschen echt unsicher sind.

01:54:13: Kann nicht so lange Schweigen!

01:54:16: Es ist echt eine große Seltenheit Dass jemand am Ende von Retreat sagt, dass Schweigen was hören.

01:54:23: Sogar... Wir machen ja auch um diesen Umgebung und diese Setting zu machen.

01:54:28: Kein Augenkontakt, keine Höflichkeiten.

01:54:32: Und da sind viele Menschen echt... Das kann ich mir gar nicht vorstellen.

01:54:34: und die denken dann, ich mach

01:54:35: das trotzdem.

01:54:38: Da können die so uns sagen aber.. Die Super wird nicht so heiß gegessen als sie aufgedient werden.

01:54:44: Aber die wird bei uns sehr heiß gegessert.

01:54:46: Keinen Augenkonto, keine höflichkeit.

01:54:50: Wir laufen zwar nicht als Polizei herum, wir sind erwachsene Menschen.

01:54:55: Aber auch da ist es eine große Seltsamheit dass jemand im Nachhinein sagt das hat mir nicht gut getan.

01:55:03: können ich beim nächsten Mal mit

01:55:04: auf einen Kontakt.

01:55:07: Auf dieses Jahr auch eine Verlegenheit.

01:55:10: also das habe ich so erwähnt dass man denkt der andere Ding Dass man glaubt, der andere erwartet ist.

01:55:16: Dass man soziale Situation so geübt hat.

01:55:19: Dass sich erst mal unsicher fühlt und denkt wenn ich jetzt nicht gucke dann findet der andere das als unhöflich oder so.

01:55:28: Und im Gegenteil dazu ist es ja eigentlich auch so dass man sich bewusst machen muss Wenn ich den anderen anschaue bring' ich den Anderen auch in den Kontakt.

01:55:35: Das heißt ich störe den andern vielleicht etwas Was er aus seinen inneren Empfinden vielleicht kann Womit ich gar nicht herhaben wollen.

01:55:47: Ja, das ist selten das Problem.

01:55:50: Menschen haben Angst um alleine zu sein.

01:55:53: Menschen haben

01:55:54: angst

01:55:55: für die Stille von Ich werde nicht unterhalten, es passiert nichts

01:56:00: und... Das ist krasser gegen

01:56:02: das.

01:56:03: ...komme ich mit mich selbst zurecht.

01:56:05: Und dass erfreulich geantwortet ist, Menschen kommen mit sich selbst zuecht sogar wenn sie echt traumatisiert sind oder verzweifelt.

01:56:18: Oder ängstlich, total aufgeregt und

01:56:21: unruhig.

01:56:23: Wenn die Setting stimmt, können Menschen mit sich selbst

01:56:27: zurecht.

01:56:28: Ich kann nicht sprechen über Menschen, die nicht kommen.

01:56:30: Und ich bin ziemlich sicher, dass das schon eine Türschwelle ist.

01:56:34: Das ist, was denke ich auch gut?

01:56:39: Also wenn man akute Verzweiflung ist und da ist niemand da, die man ansprechen kann, würde ich sagen macht keinen Meditationsfall zu.

01:56:55: Ja insofern ist es ja auch gut dass du mit diesen Vorgesprächen auf die Möglichkeit hast zu schauen wo ist der andere grad?

01:57:01: Man muss sich miteinander wirklich auch relativ sicher sein kann das man sich darauf einlassen kann und dass es keine Zunutung wird weil das wäre dann ja eher wieder so.

01:57:14: Ich muss mich anstrengen, um das zu schaffen.

01:57:17: Das ist wahrscheinlich keine gute Ausgangsmarsetzung.

01:57:20: Es ist spannend und eine Herausforderung.

01:57:24: Aber es geht nicht darum, was hinzukriegen oder

01:57:27: so.

01:57:29: Die Vorgespräche sind bei uns echten Hörden.

01:57:32: Also das ist kein Verkaufsgespräch,

01:57:34: die holen

01:57:34: wir menschlich allein.

01:57:36: Sondern es ist echt ein Hörde, um zu schauen, bist du dir bewusst, worauf dich einlasst?

01:57:43: Was ich wirklich mit jedem...

01:57:44: Das mit jedem.

01:57:45: Also nicht für die Kürzeren, aber in ein paar Tagen ist alles überschaubar und wenn da sichtbar wird von hey jemand isst sich nicht gut an zu tun dann kann man jemand auch relativ einfach davon abhalten in den Tiefen zu gehen.

01:58:01: Ja das ist nicht so schwierig, unsere Not kann man das ganze Retreat ein bisschen ausbremsen oder so.

01:58:06: Aber das ist bei Zehntagen.

01:58:07: ist das eine andere Nummer?

01:58:08: Ja

01:58:08: das glaube

01:58:09: ich.

01:58:10: Also vor die Zehentage im Retreat haben wir mit Jeden einen Vorursprich Und man kann nach dem Vorgespräch nicht buchen, sondern du musst zwei Nächte drüber schlafen.

01:58:23: Wenn du dann noch immer willst und wenn Kati auch positiv ist, das ist ja eine gute Idee... ...und wenn Kati zweifelt haben wir noch einen Einzug, dann führe ich noch ein Einzugespräch

01:58:33: im Sozialen?

01:58:39: Weil es hat ja auch so eine Wirkung auf der ganzen Rest!

01:58:41: Also wir sitzen mit zwanzig Teilnehmern zusammen.

01:58:47: Wenn dann jemand enorm am Ringen ist und merkt, eigentlich bin ich am falschen Ort.

01:58:51: Und er

01:58:53: ringt da noch ein paar Tage weiter mit, ja, ich hab bezahlt und ich will bleiben.

01:58:56: Ich muss beweisen, dass das

01:58:57: kann und so weiter.

01:59:03: Na der Merk, also ich merk schon... Also die Gedanken, die ihr euch macht und was du beschreibst mit diesem auch die eigenen Beweggründe zu prüfen und zu gucken Ist das der richtige Zeitpunkt?

01:59:18: Das zeugt schon auch davon worauf ihr euch miteinander einlasst und wie viel Erfahrung ihr damit auch mit habt, sagen zu können so können

01:59:35: die Menschen

01:59:36: wenn sie sich dann angemeldet haben auch wirklich mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgeht dass sie davon was haben werden.

01:59:48: Wir lernen uns von jedem Teilnehmer.

01:59:51: Die Retreats bei uns sind nicht standardisiert.

01:59:58: Also jedes Retreat gehe ich an mit, ich weiß nicht was passiert.

02:00:02: Das einzige was weiß ist Satipatana Sutta und Tagesablauf.

02:00:07: Das steht fest.

02:00:08: aber inhaltlich was da passiert habe ich keinen Plan.

02:00:13: Und das macht es möglich um von jedem Teilnehmer zu lernen.

02:00:20: Ich könnte wahrscheinlich relativ einfach ein idealer Retreat destillieren.

02:00:37: Aber ich könnte diesen Retreat nicht geben, da einmal schon oder zehn bis ich es richtig drauf habe aber dann würde ich nicht wissen wie ich damit weiter könnte.

02:00:48: als Personstümer.

02:00:51: Als Dienstleistung könnte ich das nicht machen.

02:01:02: Das ist ja auch der große Unterschied zu den Angeboten, bei denen man sozusagen für den Alltagsgebrauch so eine angeführte Meditation vom Band oder wie man so sagt vom Band.

02:01:19: So für sich nutzen kann um irgendwie sich zu entspannen und das passt relativ gut auch zu dem Anliegen was man dann hat aber letztendlich bewegt dass sich ja in eine ganz andere Richtung als die, die du beschreibst.

02:01:34: Da geht es nicht darum was Du anbietest.

02:01:43: Das ist wirklich ein Unikat sozusagen.

02:01:46: Es ist jedes Retreat ein Unikat.

02:01:49: Das zeigt aber einfach auch wie viel Herzblut da drin steckt und wieviel Arbeit getragen ist von dem, was du eben meintest.

02:01:58: Du würdest das auch machen wenn du die Möglichkeit hättest, dein Leben so da halt auf eine andere Art und Weise zu verdienen, wenn das umsonst wäre?

02:02:07: Ich würde es lieber umsonsten machen,

02:02:09: muss

02:02:09: ich ehrlich sagen.

02:02:10: also wenn ich bescheiden Rente hätte oder es gäbe irgendwie einen Trägerverein der sagen würde hey wir organisieren das ganze Ding dann brauchst nur zu kommen Du kannst unterhaltsam für dein Sohn und er kann ein Dritter vom Jahr bei dir sein.

02:02:25: Und du hast ihn bleiben, und du kannst dich kleiden um noch so ein paar andere Sachen.

02:02:30: Meine persönliche Bedürfnisse sind sehr bescheiden!

02:02:36: Ich würde es lieber umsonst machen.

02:02:39: Und ich habe auch experimentiert damit und einfach gemerkt dass das mit Asiaten super geht.

02:02:47: Die kommen zu dem Tweet Leben führen Retreat problemlos, zwei Monate gelten.

02:02:56: Problemlos und sind da noch mit Hätt ich nicht mehr hinlegen können.

02:03:03: Und ich weiß von jemand der die Finanzenmacht von einer Organisation der Retreat organisiert auf

02:03:10: Spendenbasis

02:03:11: und die durchschnittliche Gespende schwenkt in den Retreat zwischen twohundert und dreihundert für zehn Tage.

02:03:19: Und das ist dann Unterkunft, Verpflegung und die ganze Organisation.

02:03:22: Das kann man nicht.

02:03:24: Ja.

02:03:24: Und das führt dazu dass mit Spenden aus Indien unsere Jugend subventioniert als Indien verpasst wird ja?

02:03:40: Und das finde ich ein kleines bisschen traurig.

02:03:45: Ich habe das echt versucht Und er einfach gemerkt, wie die Menschen sagen, hey das war das Beste was ich hier gemacht habe und die Zahlen nicht genug um den Umtekunft zu bezahlen.

02:03:59: Also leider funktioniert das nicht.

02:04:02: aber wenn der Umtekunft da wäre, wenn der nicht finanziert werden muss als über Nachtung und wenn der Organisation getragen wird von Ehrenamtlagen Und wenn ich und mein Frau, der Koch und Sabine, die das Ding unterstützt... Wenn wir einfach einen bescheiden Grundeinkommen

02:04:28: hätten.

02:04:30: Dann würde ich es viel lieber kostenlos

02:04:32: machen.

02:04:35: Aber es geht aber nicht!

02:04:36: Das wäre dann nach dem Dana-Prinzip kostenlos?

02:04:39: Also dass man einfach guckt und so die Kosten zusammenlegt und das funktioniert.

02:04:47: Ich habe nicht den Eindruck, dass es funktioniert.

02:04:53: Es funktioniert wenn du sorgfaltig umgehst mit Großspender und das sehe ich bei Manches Anglas.

02:05:02: aber

02:05:02: was dann passiert ist man hat Großspende und die können sobe Behandlung und sie können kommen.

02:05:09: damit kann man essen... Die kriegen eine ganz andere Behandelung weil die bezahlen das ganze Ding und dann gibt es die anderen.

02:05:18: Und diese Käuflichkeit, die damit alle entsteht ist meiner Meinung nach bedrohlicher für das Dama aus dass man sagt hey komm Unterkunfts- und Essen und Unterhaut von den Menschen die hier beruflich sitzen Das muss einfach drin sein!

02:05:37: Das Problem sehe ich auch eben.

02:05:38: Also das habe ich mich schon bei diesem ganzen Dana System gefragt das meines Erachtens nach einem etwas anderen Modell abläuft, als ich das im Ehrenamt in europäischen Kulturkreis kenne.

02:05:56: Das könnte mit dem Zusammenhängen was du beschrieben hast mit den asiatischen Teilnehmenden, dass daraus dann aber eine Abhängigkeit entsteht also andere Abhängigkeiten die... Ich erlebe es in der Ausbildungslandschaft, der Zygotherapeutin hat ein Institut wo ich als Dozent arbeite und die ganzen Vorträge kostenlos angeboten werden.

02:06:31: Also die Dozenten werden dafür nicht vergütet.

02:06:35: Und dieses System ist einfach toll wenn man weiß dass alle sich darum wissen worum es dabei geht.

02:06:45: aber wenn ich das mit der Vorstellung mache, ich schulde dem anderen etwas, dann funktioniert es schon nicht mehr.

02:06:53: Das ist eine ganz andere innere Logik.

02:06:57: Wenn ich glaube, der Andere schuldet mir etwas, funktioniert's auch nicht.

02:07:02: Also dieses, das ist glaube ich wirklich eines der Probleme, dass es da um so einer Art Unaufrichtigkeit geht und letztendlich, weil man das freiwillig macht aber irgendwo dann doch Voraussetzungen dafür schaffen muss, dass man nicht am Battelstab

02:07:21: geht

02:07:22: in Anführungszeichen oder dass man einfach nicht genug zum Leben hat.

02:07:27: Dass man sich selbst in die Abhängigkeit begibt und dadurch den anderen auch

02:07:31: abhängig ist.

02:07:35: Ja es ist... alles hat verschiedene Seiten und ich habe ein Beispiel im Kopf wo

02:07:45: Also

02:07:48: ich bin gefragt worden, um ein Nutrient zu geben.

02:07:51: Und ich habe erst mal gesagt hey, hast du nicht was anderes?

02:07:53: Und dann haben sie mir gesagt wie sie dann nehmen würden und hab ich gedacht, dann hab' ich deutlich mehr Erfahrung, wenn Sie sonst dienen, da kann ich's versuchen!

02:08:03: Das Ding ist von dort so selbstläufig geworden... ...und im Nachhinein wärs besser, wenn es nicht so bekannt wäre, sondern wenn es noch viel langer Gedauert hat.

02:08:14: Aber es ist nun mal da angefangen.

02:08:19: Und die andere Seite ist... Ich werde immer noch wieder angesprochen von Menschen sagen, Anne, ich will viel passender Lehrer werden.

02:08:25: Willst du mich ausbilden?

02:08:27: Ja

02:08:27: und ich sag's dir, das ist überhaupt kein Problem.

02:08:29: Mach einfach die kommenden sieben Jahre täglich mit!

02:08:33: Und wenn du dann noch immer ein Lehrer werden willst, ja können wir gerne zusammen gucken was du dann brauchst um Lehrer zu werden.

02:08:41: Aber nicht, du kommst hier an und findest es interessant, wenn du willst lernen.

02:08:45: Und dann kommt der Sven du dann aber Geld hast.

02:08:49: Und du sagst hey ich setze dir ein Häuschen

02:08:51: hin!

02:08:52: Und du kannst da machen und das kannst du billig machen und du hast eine Basis hinkommen, aber du machst mich zum Lehrer.

02:08:59: Ja?

02:08:59: So ein Lehrer gibt

02:09:00: es.

02:09:02: Und ist das dann... Der Weg?

02:09:11: Vielleicht so?

02:09:14: Weiß ich vielleicht, dass das Dama von dieser Mensch und ist es der Weg um nachanzukommen?

02:09:18: Das kann man so pauschal nicht sagen.

02:09:20: Aber ein paar Fragen darf man dann schon.

02:09:23: Auf jeden Fall!

02:09:24: Und vor allen Dingen auch sich selbst erfahren.

02:09:27: Das ist ja vielleicht auch Teil dieses Prozesses, der dann erforderlich ist wenn man für sich selber auch herausfinden muss was es eigentlich heißt wie passender Lehrer zu sein.

02:09:39: und dama Lehrer zu.

02:09:43: Das erforsche ich gerade mit meiner Lehrerin, mit der mich darauf verständigt hat.

02:09:50: Wir sprechen miteinander und das ist ein offener Prozess also keine Ahnung worauf es hinausläuft aber Ich habe das mit der Idee begonnen die sich dann im Laufe der Zeit verändert hat immer weiter verändert.

02:10:07: völlig klar, das ist eine Verständigung die auf beiden Seiten stattfinden muss.

02:10:12: Man muss sich aufeinander einlassen können und wenn man sich jemand aussucht dann sucht man sich denjenigen oder diejenige ja auch als Diejenigen aus, die das auf die Weise leeren Und lernt dann von demjenigen.

02:10:34: Kann ich mir gut vorstellen dass du sagst Ja mach mit Und dann gucken wir.

02:10:38: Ich habe am meisten Interesse in Menschen, die es anders machen.

02:10:42: Also

02:10:46: das Gleiche ist mit Teilnehmer unabhängig vom Lehrer.

02:10:50: Teilnehmer, die mir schwierig liegen, die finde ich am interessantesten.

02:10:56: Wir haben damit Kati immer wieder auseinandersetzen.

02:10:59: Es gibt echt Menschen, die auf der Suche nach Grenzen gehen.

02:11:04: Wie schwierig kann ich mich hier benenken bevor ich rausgeschmissen worden bin?

02:11:08: Das Antwort bei Adrian ist ja, er kann es machen was er will und sich schmeißt nicht heraus.

02:11:12: Ich

02:11:12: finde

02:11:13: es viel zu interessant um das Prozess mitzulegen.

02:11:18: Besonders die Menschen die mir persönlich auf den Sack kriegen, wo ich einfach merke dass sie mich irritieren.

02:11:27: Ich gehe wirklich, mit dem Menschen geh ich quasi endlos.

02:11:33: Um Bedingungen zu schaffen, dass sie trotzdem merken, ich darf da hin und es ist gut, dass ich da bin.

02:11:40: Weil daran reifen wir.

02:11:47: Daran lerne auch weil irgendwas in mir ist im Widerstand Der Ich kann da auslernen.

02:11:58: Das ist ja auch, wenn man so will eine Art von Passung, ne?

02:12:02: Ja, das ist eine

02:12:04: herausfordernde Passung.

02:12:06: Also nicht auf dieser oberflächlichen Ebene, dass man denkt okay wir sehen gleich aus wie tragen die gleichen Klamotten haben die gleiche Meinung.

02:12:14: Politischer Ansicht.

02:12:15: An

02:12:15: Sicht, genau!

02:12:18: Sondern eben... sich einzulassen aufeinander und das Interesse aufzubringen, trotz der Widersprüche da zu sein.

02:12:28: Das merkt man ja bei jemandem auch.

02:12:30: Ich kann mich wieder erinnern an meine Kurse die ich in der Uni gegeben habe.

02:12:35: Diejenigen die mit so einem skeptischen Blick reingekommen sind und davon überhaupt nichts gehalten haben was ich da

02:12:41: mache,

02:12:42: haben mich immer besonders interessiert...

02:12:44: Ja du hast es gleich!

02:12:45: ...

02:12:46: war wirklich neugierig ob es möglich ist Zugang zu dem zu finden, was die so an Vorwahrheiten mitbringen.

02:12:56: Und manchmal hat das auch nicht geklappt.

02:12:58: Das ist ja noch ein anderer Rahmen der da ist.

02:13:01: Ich bin ja auch dann ein Dozent und die müssen den Kurs machen.

02:13:06: Manchmal sitzen die dann auch unfreiwillig da, bei dir ist es anders.

02:13:10: Die kommen und sagen ich hasse Menschen, das hat sie auch gemacht.

02:13:14: Passiert

02:13:15: ja?

02:13:16: Ja oder ich bin geschickt.

02:13:17: also wir haben einen Einfall gehabt, das war köstlich ein Mann der.

02:13:20: es ging ihm so schlecht und ich habe ihn einfach immer mal wieder rausgeholt und irgendwann hatte er sich getraut, er hat's gerade anrehen.

02:13:27: Meine Frau hat gesagt wenn du diesen Retreat nicht machst, dann ist vorbei mit uns und ich will nicht dass es vorbei ist.

02:13:35: Und ich hoffe, dass sie mich nicht rausschmeißen und sagen, hey komm.

02:13:41: Sie ist als Urlaub organisieren so, dass ihr die Wohlfüßt und du bist herzlich willkommen zu kommen aber du kannst von mir auch unterm reinen Bierchen trinken.

02:13:53: Alles okay?

02:13:54: Ich werd dich nicht verpetzen.

02:13:58: Was hat er denn gemacht?

02:14:00: Das war der Moment um Eidjustein!

02:14:02: Da hatte ich gemerkt, E-Widermanns ist kein Sekt und der Kerl ist real.

02:14:09: Das

02:14:09: war seine Krifftamme.

02:14:10: Der Kerl is real.

02:14:11: Okay, lass mich ein,

02:14:12: ich koch mal was passieren.

02:14:13: Und das war sehr schön.

02:14:17: Ich hab dann so IKEA von diesen Schalkostoulen.

02:14:23: Die kommen fast nicht im Einsatz aber für ihn habe ich so den Ding hochgeholt.

02:14:27: Dass er einfach komfortabel in seinen Sessels hinsinkommt.

02:14:31: Wir finden ein Weg.

02:14:34: Für mich ist der hinterliegende Gedanke auch Heilung heil, er ist alles da und nicht Heilung isst.

02:14:41: wir schmeißen die Schwarze Schäfer raus ja?

02:14:44: Und wir haben auch noch unsere Feind wogegen wir uns absetzen können und wir sind dann schwarzer Schäver raus fein abgegrenzt.

02:14:51: so sind wir heil.

02:14:52: so funktioniert es nicht.

02:14:55: das ist auch der Hauptgrund warum wir unseren Retreats nicht treuermachen weil dann jetzt ist es noch so, dass wer sich nicht leisten kann der qualifiziert für einen kostgelosen Teilnahme

02:15:09: über den Freien.

02:15:11: Aber wenn wir noch höher gehen mit dem Preis, dann qualifizieren die Menschen in das Zwischengebiet, die qualifzieren nicht mehr für Vereinsunterstützung und da fällt man ein Stück raus.

02:15:31: Repräsentation von die ganze Gesellschaft.

02:15:37: Und wir kommen zusammen zu einsichtigen und wir kommen Zusammen zur Ruhe, in der Klarheit, in die Freundlichkeit und in die Großzügigkeit.

02:15:51: Das ist für mich das Spiel.

02:15:56: Wie bewegen wir es dahin?

02:16:05: letztendlich die Offenheit, die auf der individuellen Ebene ermöglicht das wir was wahrnehmen.

02:16:14: Dass wir zulassen können, was in uns da ist und dass wir das auch in einer Gruppe, die das Retreat zusammen verbringt, zulassen.

02:16:27: Das ist dieses Innen- und Außen- und das Innen-und

02:16:29: Außen... Ja, letztendlichen ist es ein Lebensstil!

02:16:33: Es ist einfach wie eine Perspektive auf Leben.

02:16:39: In alles.

02:16:43: Und ich sehe das auch in vielen Menschen, die längere Zeit sind über zehn Jahre mit uns üben.

02:16:52: Es ist

02:16:52: einfach

02:16:54: ein Teil von der Perspektive auflegen.

02:16:59: Dass du an die eine Seite komplett in Fluss bist, bis es da ist und dass du da dann erkennst... Das läuft nicht ganz rund.

02:17:12: Hier ist ein leichter Widerstand,

02:17:14: ich spüre

02:17:14: da einen Widerstand oder ich spür eine Neigung dahin, dass du das bewusst

02:17:20: bist

02:17:21: und dass du dann nicht oh ja lecker mach' ich sondern dass die Interesse dann viel mehr nach innen von heim was passiert, dass sich dahin will.

02:17:31: Und was passiert wenn ich beobachte wie es aufkommt und wieder vergeht?

02:17:34: Da sind sie in vier Egenwahrheiten.

02:17:40: Das ist das Perspektiv auf Leben.

02:17:44: Und da wird dann Freundlichkeit und Großstügigkeit, Verständnis... Das kommt automatisch mit!

02:18:02: Ich bin sehr vorsicht mit Menschen an der Hand geben von Lernen und Großstudien zu sein.

02:18:12: Weil ich hab mich selbst schon seit Jahren lang verarscht und so zu sagen.

02:18:19: bevor ich zu Technataren kam.

02:18:22: Ich hatte echt einen Glück, dass ich eine freundliche liebevolle großzügige Mann war.

02:18:28: Ich war echt überzeugt und hier kann man das.

02:18:31: erst die ersten Wochen da

02:18:32: waren

02:18:33: und wir sitzen in so einem Kreis, weißt du mal?

02:18:37: Also ein wichtiger Bestandteil von der Praxis ist, dass man in Gruppen ungefähr zwanzig Mit zwei Mönchen oder zwei erfahrenen Menschen, die das begleiten.

02:18:47: Dass man fast täglich zusammensitzt und miteinander regelt.

02:18:51: Und dass Dama-Augen oder Damascherigen... Und ich sitze da und die Frage war in einer von den Gesprächen waren die Fragen woran leidest du?

02:19:14: Ich war eigentlich immer der relativ schnell, um mich dann eingebracht hätte.

02:19:18: Und ich hab das nicht scharf bekommen für mich und habe gewartet... ...und als Letzter kam dann

02:19:24: die Frage

02:19:25: und du hast noch nicht gesprochen worum leidest du?

02:19:28: Und ich habe ihm gesagt

02:19:29: ja Leiden,

02:19:31: das ist eigentlich nicht so mein Ding.

02:19:33: Da bin ich auch hier.

02:19:35: So und er schaubt mich an und ich sehe wie er traurig ist.

02:19:40: Und er sagt es tut mir leid!

02:19:42: Ja für dich Das tut nicht leidig.

02:19:47: Ich hätte ihm den Kopf und Rehen können, das wäre eigentlich genug gewesen um klar zu haben dass ich da Quatsch verkauft

02:19:57: habe.

02:19:59: wenn er so einen aggressiven Impuls gegen mich

02:20:01: möchte.

02:20:03: Und das hatte ich überhaupt nicht ganz gelangt und das hab' ich relativ schnell gewöhnt bin dann klar was für ein QuatsCH ich mich verkaufe.

02:20:13: Und das hat mich sehr vor sich gemacht, mit Versuchen freundlich zu sein.

02:20:22: Oder alle andere Qualitäten die wir uns so suchen.

02:20:28: Versuchen liebende Güte in das Universum

02:20:30: für Schinken.

02:20:31: Die Metta, Metta Behaber nach.

02:20:37: Wenn wir weglig bei uns ankommen ist Metta Liebende Gute eine natürliche Eigenschaft

02:20:45: von uns.

02:20:47: dann fließt das schon alleine.

02:20:52: Damit habe ich mich auch lange schwer getan und hab, als ich das überhaupt nicht erwartet hatte, dann wiederum auch innerhalb eines Retreats gemerkt wie sich dadurch, dass ich wahrscheinlich einfach dachte, da klappt eh nicht ein Zugang dazu gefunden hat.

02:21:17: Ich konnte nie was anfangen mit diesen Formulierungen.

02:21:26: Und dann gab es von dem Analygo die Idee der Radiant Compassion oder Radiants Matter, dass man nicht davon ausgeht das man selbst erzeugt sondern sich dafür öffnet

02:21:43: und

02:21:43: dass das sozusagen aus einem heraus gelangen kann, wenn man es nicht verschließt.

02:21:50: Das war für mich so fun nachvollziehbar und das ich dachte, ja.

02:21:56: Wieso sagt mir das keiner

02:21:57: sozusagen?

02:21:58: Ehrlich gesagt!

02:21:59: Ja

02:21:59: natürlich.

02:22:00: Und bei meiner Lehrerin die ich nicht Grund aus gewählt habe weil ich dachte so geht das.

02:22:10: Ich glaube es ist wichtig dass man einen persönlichen Weg findet, dass man seinen Lehrer oder seine Lehrerin findet und auch wie du das dann offenbar ganz aufrechtlich und ehrlich gesagt hast, in dem Moment wenn man dazu nicht in der Lage ist zu sagen worunter man leidet.

02:22:31: Ich leide unter nichts!

02:22:33: Das war ja ehrlich.

02:22:35: Es war verpeilt aber es war ehrlicher?

02:22:38: Natürlich!

02:22:38: Aber du warst verpeiltehrlich oder ehrlich verpeildet.

02:22:43: im Moment so kann einem das passieren wenn man den Kopf ist oder die ganze Zeit überlegt.

02:22:51: Mir scheint die Sonne aus dem Bauchnabel so.

02:22:54: Ich kann das gut nachempfinden, also wenn ich manchmal in der Runde sitze und mir fällt einfach nichts ein, dann überleg' ich manchmal soll ich jetzt irgendwie mehr was aus den Rippen leiern oder so, wenn mir doch nix einfällt?

02:23:07: Mir fällt nichts ein.

02:23:08: und auch bei solchen Formen der Praxis zu sagen es tut mir leid aber da kann ich nicht mit anfangen.

02:23:16: Und das zuzulassen... Da habe ich die Erfahrung mitgemacht, dass es funktioniert.

02:23:21: Wenn nicht mich das traue?

02:23:22: Ja.

02:23:23: Besser!

02:23:25: Naja wenn dir nichts einfaut, dann ist ein anderes Wort für stille.

02:23:28: Und dass du in Meditation ziemlich praktisch ab und zu da bist.

02:23:36: Schön!

02:23:37: Ich habe noch eine praktische Frage.

02:23:40: Hast Du erfahren mit Patienten, die Erfahrungen mit Meditationen

02:23:43: haben...

02:23:44: ...und was hast Du denn etwas

02:23:48: gelernt?

02:23:48: Ich war erst interessiert und offen dafür, als ich selber angefangen habe zu meditieren.

02:23:53: Das ist ja oft so wenn man rote Autos denkt dann sieht man sie überall Und dann hab' ich immer häufiger das auch gehört und ich merke dass es einfach einen anderen Einstieg ermöglicht, wenn jemand schon eine eigene Meditationspraxis hat und dann in eine Therapie geht und jemanden aufsucht weil er mit etwas arbeiten muss oder merkt, er kriegt was nicht klar.

02:24:23: Und dann ist eine Ebene die entsteht auf der vieles nicht erklärt werden muss.

02:24:36: Weil da eine Art des sich-mit-sich selbst Konfrontierens schon eingeübt ist auch wenn derjenige das vielleicht gar nicht gedacht hat Ein leichter und zugangschafter, aber ich erlebe das als eine super Voraussetzung.

02:24:53: Ich muss gerade ein bisschen schmunzel, weil ich gestern noch die aktuelle Ausgabe meines Newsletters geschrieben habe.

02:25:02: Da geht es um die Frage darf ich als psychodynamisch, psychanalytisch praktizierender Psychotherapeut überhaupt achtsamkeit?

02:25:12: leeren in der Therapie.

02:25:14: Und es gibt in der Psychotherapie richtig eine Formulierung, dass das sich nicht verträgt.

02:25:21: Das dürfen nur Verhaltenstherapeuten weil wir sollen keine übenden oder suggestiven Interventionen geben.

02:25:29: Funktioniert einfach nicht.

02:25:32: Aber und das ist eben letztendlich auch das worüber ich geschrieben habe Es geht ganz wunderbar wenn es sozusagen Teil meiner eigenen Zu Hygiene ist sozusagen, dass ich für mich sorge indem ich Achtsamkeit praktiziere oder Meditäre.

02:25:47: Oder wie passender Praktiziere das ich eine Möglichkeit habe über eine regelmäßige Praxis die Voraussetzung dafür zu schaffen um die es dabei geht.

02:26:03: und genau das gleiche ist bei meinen Patientinnen und Patienten die praktizieren auch nicht weiter drüber gesprochen.

02:26:13: Manchmal ist es so, dass dann Fragen kommen und jemand... Ich habe in meinem Sprechzimmer ein großes Enzo hängen von John Halifax gemalt weil ich das irgendwann irgendwie das liebe.

02:26:33: Das war für mich irgendwie so einen nahen Fühlmoment.

02:26:37: als ich das da für mich aufhängen konnte spricht manche an.

02:26:45: Manche kennen oder entdecken das auch erst nach drei, vier Jahren und denken da hängt was Neues oder so passiert immer wieder.

02:26:52: Und diejenigen, die aber damit etwas anfangen können, die sich das anschauen, die vielleicht aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen neugierig sind oder also die mich darauf ansprechen mit denen spreche ich dann auch über ihre Erfahrungen.

02:27:08: Das ist aber letztendlich aus meiner Haltung dass selten von mir aus irgendwas eingebe, also auch dass ich

02:27:17: kaum

02:27:18: konkret was empfehle.

02:27:19: Sondern wenn man guckt, was bedeutet das gerade?

02:27:23: Das hat etwas mit dem Prozess zu tun und diejenigen, die in der eigenen Praxis haben oder sie dann beginnen profitieren davon in jedem Fall.

02:27:34: Es gibt auch welche, die sagen da habe ich gar keinen Zugang zu aber selbst... Ich sage jetzt mal ganz einfache Menschen, die irgendwie wie auch immer darüber gestolpert sind und dann anfangen und plötzlich merken, wie sie ihre Füsse wahrnehmen auf dem Fußboden.

02:27:55: Und dann beginnen irgendwie zu atmen, dem Atem als etwas wahrzunehmen was kommt und geht, was sie nicht bewusst herbeiführen müssen beginnen sich selbst auf eine ganz andere Art und Weise zu erleben.

02:28:11: Und das ist immer was, was für eine Psychotherapie super hilfreich ist.

02:28:18: Das ist völlig egal mit welchem

02:28:20: Verfahren man dann arbeitet.

02:28:21: Warum tun so... Also ich merke in wenn ich psychoanalytiker treffe, so im persönlichen nicht aus meiner Berufstätigkeit, dass da oft eine sehr kritische oder abwertende Halt du Spiritualität, Meditation gegenüber da?

02:28:46: Warum ist das so?

02:28:48: Ich glaube es hat weniger mit einer eigenen Meinungsbildung zu tun als damit dass das Teil des Lehrens von Freud war früher.

02:29:02: Der hatte ja dieses mit dem Opium für das Volk sozusagen auf seine Art und Weise transportiert, in der man gesagt hat das ist letztendlich eine Art der Regression.

02:29:18: Dass man da idealisierte Elternfiguren sucht im Heiligen oder in Gott so.

02:29:25: Und mag er sein?

02:29:27: Ja!

02:29:28: Dass man darin etwas für sich findet was dem entspricht.

02:29:34: aber die Idee sich dem sozusagen reserviert zeigen, ist glaube ich mehr dieses alte Aufklärerische.

02:29:49: Das letztendlich man alles wissend durchdringen muss, durchdenken.

02:29:58: In der Psyklanüse haben wir nicht so beheimatet wie vielleicht in anderen Verfahren dass man auf der körperlichen Ebene ganz viel wahrnehmen und spüren, auch verändern kann.

02:30:14: Das trifft nicht für alle zu.

02:30:17: Es gibt auch Psyginanitikerinnen und Psygenantiker die das aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen sehr viel besser nachvollziehen können wie wichtig es ist den Körper einzubeziehen.

02:30:27: und die von denen ich das gelernt habe die haben sagen auch letztendlich ist Psygianalyser auch Körpertherapie weil wenn ich keinen Bezug zu meinem eigenen Körper spüren kann, dann muss sich das erst entwickeln.

02:30:42: Was soll ich sonst mit meinem Leben anfangen?

02:30:44: Ich lebe ja in meinem Körper und dieser Haltung der Spiritualität ist noch einmal glaube ich etwas... je nachdem wie man das definiert geht es da um Religiosität oder geht's da um irgendetwas was über mich selbst hinausweist?

02:31:03: Darüber kann man dann wieder miteinander ins Gespräch kommen.

02:31:09: Aber ich sage mal so, es gibt zu den Nimbus-Sychanalytiker wirken manchmal auch ein bisschen als wären sie nicht von dieser Welt, wenn man sie... Manche ja!

02:31:26: Ein

02:31:27: bisschen verkauft oder auch so ein bisschen.

02:31:30: Also ich glaube, der Psychronanwüser eilt dieser Ruf nicht ohne Grund hinterher.

02:31:37: Das ist so was... Es hat ein bisschen etwas Elitäres und das ist halt für diejenigen, die sich es leisten können.

02:31:43: oder die Zeit würde ich gerne mal haben.

02:31:46: Wenn ich die hätte dann wird's mir besser gehen.

02:31:49: Es sind Säugersachen, die einem anfallen können wenn man darüber nachdenkt eine Psykronanwüse zu beginnen.

02:31:59: Das ist ein öffentliches Bild, das wird natürlich auch von den Kritikern der Psychoanalyse gepflegt.

02:32:05: Also wenn man hört was Studierenden in der Uni vermittelt wird als Bild.

02:32:14: Das ist unwissend bis gruselig einfach weil die Psychoanalysen sich weiterentwickelt und letztlich gibt es in der Psychoeanalysel selbst so viele verschiedene Schulen Dass man kaum sagen kann, dass es dem Psychoanalytiker oder die Psychoanalyte gibt.

02:32:35: Und das ist auch ein Problem der Psycho-Analyse und dass es nicht dieses einheitliche Konzept gibt wie es in der Verhaltenstherapie existiert.

02:32:42: Das würde ich nicht aus einem Problem sehen?

02:32:44: Ich auch nicht!

02:32:45: Aber für viele ist das deswegen ein Problem weil man das dann auch nur noch sehr schwer erforschen kann und als einheitliches Verfahren vermitteln kann.

02:32:53: Ja, das finde ich auch kein Problem

02:32:56: da...

02:32:58: Ich denke, dass es gut ist, wenn wir mehr Raum haben zu spielen

02:33:01: und experimentieren.

02:33:03: Dass die

02:33:03: Sachen nicht so genormt sein müssen.

02:33:07: Das ist auch nicht ein Problem, wenn etwas vielleicht nicht ganz

02:33:10: effektiv ist.

02:33:13: Ja, das ist auch ein gutes Tischwarte.

02:33:16: Wir haben ja zurzeit acht-tausend dreihundert Millionen lebendige Exemplare über Sapiens.

02:33:24: Da kann auch mal was falsch gehen!

02:33:26: da das ist nicht direkt ein großes Rahmen.

02:33:29: Ich glaube, dass es... Da gibt's auf jeden Fall Bedarf nach Spielraum und insofern ist es auch schön wenn es viele Spielarten gibt.

02:33:39: ich denke, dass das alles mit damit zusammenhängt, dass die Psychonalyse irgendwann Bestandteil des Richtlinien psychotherapeutischen Systems geworden ist und dann muss man andere Kriterien folgen.

02:33:51: Und zufällig war das zu dem Zeitpunkt, als das erfunden wurde mit der Richtlinie im Psychotherapie.

02:33:56: Gerade dass die Psygnalyse sozusagen on top war und die Verhaltenstherapie ist erst viel später dazugekommen.

02:34:05: Aber darauf hat sich dann ein ganzer Berufsstand ausgeruht und gesagt wir sind safe!

02:34:10: Wir sind drin!

02:34:11: Ja und hat nicht mehr daran gedacht... Das ganze System sich immer mehr in Richtung naturwissenschaftlicher, empirischer Überprüfbarkeit nach evidenzbasierten Kriterien geholt.

02:34:25: Da tut man sich schwer.

02:34:27: Es gibt ja auch einen Teil der Pseudonyse wo man sagt das klingt mehr nach Kunst oder das ist doch keine Naturwissenschaft mehr sondern es ist Philosophie oder so.

02:34:40: ich komme da kein Problem mit Das kann man ja diskutieren.

02:34:45: Für mich ist letztendlich das ja im Buddhismus ähnlich, es ist jetzt eine Religion und eine Philosophie.

02:34:51: Es ist eine Lebensform.

02:34:56: Hängt da sehr davon ab was man damit macht.

02:35:00: Hans Krüger hat in einem

02:35:03: Gespräch mal gesagt Befreiungssprachmarktismus.

02:35:07: Das klingt gut!

02:35:08: Das hat mich

02:35:08: so gefallen...

02:35:12: Was mir auch sehr gefällt.

02:35:16: Ich habe der Eindruck, dass die Psychoanalytiker richtig gut werden in Inhalten und Tiefschrauben.

02:35:23: Und da fand es viel passender Arm.

02:35:29: Das stimmt!

02:35:29: Das ist eine berufsbedingte Eigenheit.

02:35:36: Auch das verändert sich mittlerweile... würde es für mich in meiner Generation sagen, war das noch auch durch die höheren Ansprüche in der Ausbildung so dass man sich darauf noch eher einlassen konnte.

02:35:52: Aber der Teil derjenigen, die wirklich eine lange und intensive hochfrequente Analyse selber macht als Selbsterfahrung geht immer weiter zurück.

02:36:06: Dabei kann ich mir gar nichts vorstellen also um Und das, was du tust zu tun ohne eine lange Selbsterfahrung.

02:36:16: Das wäre so etwas wie passende Unterrichtungen, ohne selber zu üben.

02:36:20: Wie soll das

02:36:21: gehen?

02:36:21: Genau!

02:36:24: Also das kann man ja auf jeden Fall besser.

02:36:27: dann Menschen.

02:36:28: Richtig schnell.

02:36:30: Da können wir darauf warten.

02:36:31: Schnell

02:36:31: sein und sozusagen in neunzig Prozent der Fälle richtig liegen sozusagen

02:36:38: oder die richtige Wörter sprechen, also genau das Richtige machen.

02:36:41: Aber das Kontakt ist nicht wirklich da.

02:36:47: Du hast für diese Fit zwischen Therapeuten und Klienten Passung als das Gelände.

02:36:53: Das Wort nehme ich mit aus dieser Gespräche, dass die Passung

02:36:58: wichtig ist.

02:37:01: Ich finde es schön, mit dir zu reden.

02:37:02: Ja,

02:37:04: das war eine gute Idee von dir!

02:37:06: Und es ist schön, dass wir es umsetzen konnten.

02:37:12: Ist noch was offen für dich?

02:37:13: Nein nicht.

02:37:17: Wir haben ja auch eine lange Zeit jetzt wirklich miteinander

02:37:21: nutzen können.

02:37:22: Ich schaue

02:37:22: mal.

02:37:22: Hast du Spaß daran gehabt?

02:37:23: Genau, zwei sieben und dreißig!

02:37:27: Da wer sich daran mag wie er das jetzt hört hat absolut zweieinhalb Stunden mit uns verbracht.

02:37:32: Okay, ich bin gespannt.

02:37:35: Herzlichen Dank!

02:37:36: für die Zeit und vielleicht noch

02:37:39: praktisch.

02:37:40: Wo hast du dein Praxis?

02:37:42: Falls jemand denkt, mit ihm ist die Passung da in

02:37:45: Wuppertal.

02:37:46: Du bist hier im Wuppertaal.

02:37:48: Ich sitze in Wupartaal mit meiner Praxis und ich habe aber auch... ich arbeite relativ viel online mittlerweile allerdings kaum mit Patientinnen oder Patienten sondern mehr mit Kolleginnen und Kollegen, die zur Supervision bei mir vorsprechen sozusagen.

02:38:07: Nutze da die Möglichkeiten, die das Medium bietet.

02:38:11: Ähnlich wie du.

02:38:12: Also Davos passt.

02:38:14: So miteinander in Kontakt zu bleiben.

02:38:17: Okay.

02:38:18: Vielleicht der eine oder andere Meditierende, der denkt an Releases würde mir gut tun und ich kann es mir leisten?

02:38:29: Es ist etwas von der gesetzlichen Krankheit, was sich umbezahlt wird

02:38:33: Auch schon lange?

02:38:34: Ja, man bekommt als Psychoanalytiker andere Stundenkontingente weil diese Arbeit länger braucht.

02:38:42: Weil die Zeit für die Veränderung notwendig ist und wir haben drei Hundert Stunden, die wir maximal ausnutzen können mit unseren Patienten in Patienten pro Fall.

02:38:52: Manchmal geht es sogar dauerhaft hinaus wenn's notwendig sein sollte.

02:38:55: aber das ist auch wirklich nötig und das ist gut begründet dass das auch noch immer bezahlt wird und dann kann man schon was mit anfangen.

02:39:02: Ich würde, dass du mich eingeladen hast.

02:39:06: Vielen Dank!

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