Vipassana im Informationszeitalter – Aus dem Dauerstress zurück in die Klarheit

Shownotes

Wir leben in einer Zeit permanenter Information: Nachrichten, soziale Medien, Meinungen, Analysen – unser Geist ist selten wirklich still. Doch was bedeutet das für unser inneres Erleben? Und wie wirkt sich diese Dauerbeschallung auf unser Nervensystem und unsere Fähigkeit zur Klarheit aus?

In diesem Gespräch zwischen der Vipassana-Übenden Rosemarie und Adriaan van Wagensveld geht es um die Frage, was Vipassana im Informationszeitalter bedeuten kann. Wie finden wir aus dem Zustand ständiger Reizung zurück in eine direkte, unvermittelte Erfahrung? Wie kommen wir vom „Immer-mehr-Wissen“ zu einem tieferen Verstehen durch unmittelbares Wahrnehmen?

Ein Austausch über Reizüberflutung, Präsenz und die Möglichkeit, mitten im Alltag wieder innere Klarheit zu kultivieren.

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00:00:02: Im Zeitalter der Informationen, vielleicht ist das die Überschrift.

00:00:05: Wie passst du da im Zeitalter der Informationszeitalter?

00:00:12: Wir waren jetzt gerade hängen geblieben bei der Smartwatch oder diesen Ringen, die ja einfach dieses ganze Wesen durchmessen kann von Schlafqualität bis Herz bis Atmung und wahrscheinlich habe ich ganz viel vergessen weil ich hab sowas nicht.

00:00:28: Ich hab mir oft überlegt, soll ich mir so was zulegen oder nicht.

00:00:30: Und dann erinnere ich mich daran... ...ich mach ja wie Passer als Alltagspraxis und ich krieg mit die mein Herzschlag ist, meine Atmung usw.

00:00:39: Deswegen fänds von den Daten her interessant um es auch wirklich so schwarz auf weiß zu haben.

00:00:43: Und gleichzeitig habe ich einige Menschen in meinem Leben, die haben diesen Zugriff auf ihre eigenen Daten, auf die Informationen, wie habe ich geschlafen?

00:00:52: Oder wie schlecht habe

00:00:53: ichgeschlafen?!

00:00:54: Die wundern sich danach immer noch.

00:00:57: Irgendwie wird es nicht anders.

00:01:00: Nur die Informationen haben, transformiert dein Leben nicht unbedingt.

00:01:05: Schön wär's?

00:01:06: Ja schön wärs und wir leben in eine sehr wirklich extrem interessante Zeit.

00:01:15: also das ist... Es war ja so dass um deinen Herzschlag zu kennen brauchst du jemand der ihm messt oder Du schuhst dich in der Meditation und dann merkst du irgendwann, ich kann den selber

00:01:34: spüren.

00:01:36: So nur um ... weil du kannst natürlich auch selber die Finger auf die Hand auflegen hier oder da oder irgendeine Stelle oder so zum Beispiel.

00:01:46: Und dann spürst du es ganz stark.

00:01:50: aber dann braucht sie noch immer die Fähigkeit um vor Ort zu sein und nicht abzuschweifen weil es endlich ist.

00:01:56: Also es braucht dann eine gewisse Schulung.

00:02:05: und da ist mit diesen Smartwatches und anderen Smart Devices, ist da was entstanden wo es möglich macht zu registrieren.

00:02:13: Was da passiert?

00:02:14: Dein Blutdruck zu registrieren aber auch zum Beispiel Zucker in deinem Blut und ne ganze Reihe an andere Sachen.

00:02:23: das gibt enorme Möglichkeiten.

00:02:29: gleichzeitig sind ja fast überflüssig wenn man auflässt Passener ist Alltagspraxis, hat und eben zu Hause ist in sich.

00:02:35: Und spürt was da eigentlich abgeht an Körperreaktionen?

00:02:40: Ich würde es nicht überflüssig nennen.

00:02:42: also Es sind zwei Sachen nebeneinander die sich gegenseitig unterstützen können Wenn nur das eine oder nur das andere gemacht wird.

00:02:55: wenn du sagst ich mache nur ich bin Jogi Dann denke ich, dass es Bereichen gibt, worin du nicht durchdringen wirst.

00:03:10: Wo du durchdrehen könntest mit Hilfe von dieser Technologie.

00:03:14: Ob das ein Problem ist?

00:03:16: Ich denke es nicht!

00:03:17: Wenn das Ziel ist um nicht mehr anzuäckern dann brauchst du die Technologie nicht.

00:03:24: Sorry da musst du einfach gucken was läuft nicht rund in mir Nur die Technologie und ich denke dass es für viele Menschen dahingeht.

00:03:38: Da ist sehr die Frage, was dann übrig bleibt.

00:03:42: Wir haben jetzt zum Beispiel Medizin um das Gewicht zu regulieren ... Das kannst du jetzt über Pillen machen und wer sich, ich weiß nicht, vierhundert Euro in der Monat leisten kann den Rest von seinem Leben da kann sich sein Gewicht aussuchen Und ich denke dass es dahin geht... Dass in die soziale Kategorie wo vierhunderte euro in der monat kein Problem für so war dass da Übergewicht verschwindet.

00:04:12: So wie in Amerika bei die Menschen, die in der Öffentlichkeit auftreten jeder strahlend weiße Zähne hat.

00:04:22: Weil von jedes Gebiss kann man strahlende weisse Zähnen machen und irgendwann wird das der Regel.

00:04:31: Also es fällt auf, wenn du so einen amerikanischen Show siehst und du siehst da wie dann fünf, sechs Menschen am Reden sind.

00:04:38: Und einer hat normale Zähne.

00:04:42: Das sieht ganz komisch aus!

00:04:46: So denke ich das unter die gut betuchten S in zehn, fünfzehn Jahren ganz komischer aussieht, wenn da jemand Übergewicht hat.

00:04:59: Die Technologie kann noch viel mehr als nur das.

00:05:02: Die Technologie kann auch uns glücklich machen.

00:05:09: Relativ schnell wird die Technologie... Wir sind ja dabei, dass die Leimen wieder gehen können und die Blinden wieder sehen können.

00:05:18: Das ist was die Technologie uns jetzt anbietet.

00:05:20: Die ersten Leimen, die wiedergehen, die gibt es.

00:05:24: Und die erste Blinden, die anfangen zu sehen also nicht so schön als wir jetzt sehen aber schon Kontrast und so weiter, das gibt es bereits.

00:05:37: Und wir können darauf warten dass es möglich wird um auch infrarot zu sehen und ultraviolett genau.

00:05:54: aber dahin sind wir unterwegs.

00:05:58: Wir sind unterwegs und die Smartwatches, die monitoren nicht nur unsere Gesundheit sondern auch unsere Geisterszustand.

00:06:08: Regeln wir uns auf ja oder nein?

00:06:11: Und gleichzeitig können wir diese Geistersustand chemisch regulieren.

00:06:17: also die Kombination von ein Smartwatch an deinem Arm und ein Medizintropferchen irgendwo in dein Körper eingebaut.

00:06:30: Dann kann dein Smartware, die Intelligenz, diese zwei Systemen ... Die kann ein Hormon-Gabe regulieren.

00:06:42: Das ist was die Hormoonorganen in unserem Körper tun, die endocrine Organe.

00:06:48: Man kann zusätzliche Endocrinorganen im Körper einbauen Die machen, dass wir immer glücklich sind.

00:06:57: Dass wir immer energetisch und konstruktiv sind.

00:07:02: Das lässt sich alles regulieren.

00:07:05: Ich denke, dass ich dahin unterwegs bin.

00:07:08: Und als Meditierende habe ich da etwas verloren.

00:07:14: Weil wer ist dann noch da?

00:07:17: Was geht denn

00:07:17: genau?

00:07:18: Wer ist da?

00:07:28: Wir sind ja keine Automaten die eine Leistung bringen.

00:07:35: Ja, das weiß ich nicht.

00:07:37: Ich denke, dass jeder sich ab und zu irgendwann im Leben die Frage stellt, wer bin ich eigentlich?

00:07:43: Und warum bin ich hier?

00:07:46: Was hab' ich eigentlich zu tun in diesem Leben?

00:07:49: Die Frage stellt sich jeder.

00:07:52: Da muss dann was da sein!

00:07:58: Ich habe die letzte Zeit ein paar Mal Kontakt gehabt mit Menschen, die ZCPT als... ...durch den ganzen Tag Begleiter benutzen.

00:08:09: Also da ist Cecipti is always on!

00:08:12: Und wenn sie irgendwas zu fragen haben, wenn sie was brauchen... Die geben einfach alles an Cecippiti und... Was bleibt dann noch?

00:08:29: So wie wir verlernt haben zu rechnen.

00:08:32: Ja das ähm, dreiundvierzig mal siebzehn.

00:08:38: Wenn ich das vor dreißig Jahren getan hätte Dann würde manch einer sitzen, die würden eine Antwort haben.

00:08:46: Und manch einem wird einfach klack rausmeißen und wenige Menschen würden sich ... wie ging das noch mal?

00:08:56: Aber niemand würde da sitzen mit... Das kann ich nicht!

00:08:59: Aber das ist jetzt der Fall.

00:09:01: Viele Menschen würden nicht wissen wo sie anfangen müssen mit sowas Einfaches.

00:09:09: Es ist ja nicht dreiundvierzig durch siebzehn Geht auch.

00:09:17: Genau, wir nehmen alle einen Taschenrechner und diese Technologie von den Taschenregner.

00:09:25: es kommt auch ein.

00:09:27: Ich fühl mich nicht gut.

00:09:29: ich war bei meinen Eltern und ich fühle mich nicht Gut Und das ist überhaupt kein Problem weil du hast ja Technologie um dich wieder gut fühlen zu lassen.

00:09:39: Der Punkt ist aber auch dass man dann versteht wenn man jetzt mal nicht wegen am Ende des Tages diese Daten ausliest ... und dann eben den Rückschluss ziehen kann.

00:09:48: Oh, da ging mein Herz schneller oder was auch immer?

00:09:50: Ja.

00:09:50: Dann zu sagen... Ah!

00:09:52: Da war ich bei meinen Eltern.

00:09:55: Also die Daten wirklich mit Leben befüllen aus dem Alltags-Erleben heraus.

00:10:01: Du bringst es praktisch zurück in so weit die Technologie jetzt ist.

00:10:06: Genau.

00:10:09: Darum geht's ja auch bei Bepassender Präsenz zu sein in dem Moment.

00:10:12: Klar ist es wie gesagt, wie du gesagt hast sinnvoll die Daten zu haben.

00:10:15: Vor allem wenn sie medizinisch auch noch unterstützen können

00:10:18: mit

00:10:18: Hormonengabe und so weiter.

00:10:21: Weil's einfach den Alltag enorm erleichtert.

00:10:22: und gleichzeitig ist es wieder gesagt dass dieses Wechselspiel wichtig von.

00:10:26: ich bin da Ich bin an wesentlich wahr.

00:10:27: Ich merke bemerke in dem Moment was da abgeht das mich aufrege.

00:10:31: Das mich meine Eltern

00:10:31: auftegen was

00:10:32: doch immer.

00:10:36: Und dann eben noch die Beweisdaten zu haben.

00:10:40: Ja, es kann dir auch Sachen zeigen die du selber gar nicht mitkriegst.

00:10:47: Meine Erfahrung ich habe zweimal mit so ein Smartwatch paar Wochen Monat experimentiert und ich hatte der Eindruck dass die Dinge noch nicht ganz genau sind und noch nicht so ganz.

00:11:02: also Herzschlag ja.

00:11:09: aber wenn es dann ging um Schlafphasen zum Beispiel Ich kann ja überprüfen, ich weiß ja wenn ich wach bin.

00:11:19: Und das Ding hatte sehr oft die Neigung, sehr oft mein Wachzustand noch als ein Schlafformen einzuordnen und warum mir völlig klar war?

00:11:36: Ich bin sicher dass ich da wach war aber habe gelegen.

00:11:42: also der kann wahrscheinlich Meditative Zustände, nicht von Schlafzuständen oder Scheiben.

00:11:50: Aber das ist vielleicht auch nicht das Wichtigste anders.

00:11:55: Ich denke es ist interessante Technologie und wichtiger ist es dass wir bei uns sind und dass wir selber mitkriegen.

00:12:06: Du warst bei deinen Eltern und du bist aufgeregt und wichtiger isst dass du das führst Und dass du das einfach merkst, und dass du lernst ehrlich zu sein in ... Ich bin noch immer aufgeregt.

00:12:20: Als du sagst, ja ich hab's verstanden!

00:12:21: Ich liebe meine Eltern und die können auch nicht bessere Probleme abgehakt.

00:12:25: Ich fühl mich wieder gut.

00:12:27: Wenn du dich dann nicht fühlst, kannst du denken, dass das stimmt.

00:12:31: Ja?

00:12:35: Und wenn du dann eine halbe Stunde später irgendein Passant angehst ... Der nix dafür kann, was du normalerweise nie so machen würdest.

00:12:48: Und du legst dann die Verbindung nicht zwischen.

00:12:51: okay ich bin noch immer angekratzt.

00:12:53: Da

00:12:54: hilft ja Wipassana auch.

00:12:55: also...

00:12:56: Das ist die Praxis!

00:12:57: Die Verbindungen

00:13:02: zu knüpfen zu können?

00:13:07: Du wachst auf, du lernst einfach mitzukriegen.

00:13:10: Was läuft eigentlich ab?

00:13:18: Dann noch zum Thema Rolle versus Sein.

00:13:22: Wir spielen ja so viele Rollen in unserem Leben, in verschiedenen Lebensbereichen und manchmal identifizieren wir uns so sehr mit einer Rolle dass es irgendwie fast keinen Seinszustand mehr gibt.

00:13:33: also wer bin ich denn überhaupt nach?

00:13:35: Gibt's da noch wen anders wenn ich diese Rolle nicht spiele oder auch nicht bin?

00:13:42: Und hier muss man ja nichts darstellen Ist man einfach nur, man ist ja bei sich und gleichzeitig eben auch mit allen anderen.

00:13:53: Jeder für sich.

00:13:56: Und da kommt man einfach in den zehn Tagen finde ich wieder sehr gut an oder vielleicht überhaupt zum ersten Mal und lernt sich kennen wie es eben ist, man selbst zu sein ohne vielleicht jemanden zu versorgen müssen umsorgen zu müssen.

00:14:16: Wie hast du das früher gemacht?

00:14:17: Mit Rollen?

00:14:18: wenn du zurück schaust was ist da dein

00:14:21: Leistung, ganz viel Leistung.

00:14:24: Also Bedürfnisse von anderen immer zu sehen und meine selber habe ich nie gesehen also kaum die waren immer nachrangig.

00:14:35: Stimmt das?

00:14:35: Weil ich höre dies ganz oft

00:14:37: schon ziemlich sehr wirklich.

00:14:40: deswegen bin hier auch im Burnout gerasselt weil alles gibt es echtlich ja bei all des andere Wichtige war deswegen schon und ich hatte mal ein Retreat Zweite oder dritte Retreat hier.

00:14:53: Da saß ich, die dreiundfünfzig Minuten oder lag ich?

00:14:57: Ich weiß das nicht mehr und ich habe es so gemerkt.

00:14:59: Jetzt müsste ich eigentlich mal Pipi machen.

00:15:02: Ich dachte, also vom Gefühl her könnte vielleicht noch zehn Minuten sein dann sind die dreunfünfzig Minuten zu Ende.

00:15:09: Und da hab' ich mich dabei erwischt wenn ich aufgestanden bin Pipimachen gegangen war er.

00:15:14: darum geht's ja.

00:15:14: Die eigene Bedürfnisse überhaupt wahrzunehmen und nicht mehr zu verdrängen, zu verdrucken Aufs Klug hin ist ja nur eine kleine Sache.

00:15:24: Das meine ich so, also klar es gibt immer mal wieder Situationen da muss man sich irgendwas verdrücken oder das ist jetzt gerade nicht dran und gleichzeitig bleibt ja so viel vom eigenen Sein weg.

00:15:35: wenn ich eine Rolle spiele und dabei die eigene Bedürfnisse einfach hinten anstellen oder halt gar nicht mehr Raum nehmen können

00:15:43: Ja wir verschwinden hinter diese Rolle Und da ist eigentlich gar niemand da Ja.

00:15:53: Und hier finde ich, ist Raum mal loszulassen von dem was darstellen zu müssen, zu wollen auch.

00:16:02: Man muss ja niemanden gefallen man muss jemandem etwas beweisen das wir vorher auch hatten mit diesem.

00:16:07: Ich sitze jetzt seit dreiundfünfzig Minuten wie einer eins.

00:16:10: es kommt ja keiner zum Schluss und sagt gut ich setze ein Fleißsternchen weil du's dreimal dreiund fünfzig Minuten ausgehalten

00:16:16: hast.

00:16:18: Naja die Rolle ist so einfach hier.

00:16:22: Also wenn du das Leben mit Rollen angehst, dann ist die Rolle hier so einfach und es ist so um wichtig diese Rolle zu spielen.

00:16:35: Ich hatte ja als Beispiel gegeben dass ich ganz langsam, ganz bewusst gelaufen habe.

00:16:41: So von...ich bin der Musterschuhler hier.

00:16:45: Und das ist ja Adrian spielt eine Rolle.

00:16:51: Du merkst, diese Rolle ist an der einen Seite so einfach.

00:16:54: Also es war so klar was hier mit Gerollich einnehmen kann und dann die andere Seite ist so klar dass diese Rolle völlig überflüssig ist.

00:17:03: Aber wann war denn dir das klar?

00:17:04: Als dein Meditationsbruder gesagt hatte du Adrian so mit diesem Unterton erst dann wurdest ihr klar

00:17:13: Ja, das war ein Lehrer.

00:17:17: Das war auf jeden Fall der... Jetzt muss ich mal kurz gucken.

00:17:23: War mir das vorher klar?

00:17:28: Das ist ja genau

00:17:28: der Punkt.

00:17:30: Ich habe schon gemerkt, dass ich extra bewusst gelaufen habe als ich mich gesehen gefühlt habe und hab schon gemert, dass es daneben ist.

00:17:48: Es ist völlig egal was jemand anders ... Ich bin einfach am Darstellen!

00:17:55: Ja, der Führer war vor.

00:17:58: Und wem bin ich eigentlich ein Verarschen hier?

00:18:01: Weil die andere ist es letztendlich egal oder vielleicht sogar... Die anderen macht das gar nicht, weil sie machen ja.

00:18:13: Der Klassenbeste, der tut damit niemanden gefallen.

00:18:19: Also für die Andere kannst du's nicht machen, weil die hätten lieber, dass du es lassen würdest

00:18:26: sich selber was beweisen oder vielleicht noch irgendjemanden.

00:18:30: Also wenn das man aufgebaut hat, weil ich finde so... Man ist ja von klein auf ist man Tochter oder Sohn.

00:18:35: Dann

00:18:37: isst man irgendwann mal Schüler dann ein Auszubildender studieren da war es auch immer Eltern-Mutter.

00:18:43: Man ist immer in Rollen, man nimmt immer irgendwelche Rollen an und da gibt's aber noch mehr aus dieser Rolle.

00:18:49: Das heißt er nicht weg und keine Identifikation mit den Rollen aber einfach auch nochmal das eigene Sein Raum nehmen zu lassen.

00:19:02: Weil wer ist man denn, wenn man zum Beispiel ... Wenn man in Rente geht?

00:19:05: Viele stellen sich immer vor ja ich bin Projekt Manager XY und ich bin sonst irgendwas Und wenn du in Rnte gehst, ist man dann gestorben

00:19:11: oder was?

00:19:13: Also da muss ja irgendwo noch eine Identität sein oder darf entstehen

00:19:19: Ja ich... Ich bin jetzt also ich kann mit den ganzen Konzept Renten nicht so viel anfangen.

00:19:26: Also ich glaube, wenn du harte körperliche Arbeit leistest und der Körper schleißt bei dieser Arbeit, dann gibt es einen Punkt wo klar ist du musst das nicht mehr machen.

00:19:41: bis zur Rente und dann kommt das Leben, dann fange ich an zu leben.

00:19:47: So laufen wir meist noch Adriani.

00:19:49: Also ich denke, dass jeder verstanden hat, wenn du warten musst auf die Rente bist du frei oder glücklich sein kannst?

00:19:57: Das haben nicht alle verstanden!

00:19:58: Deswegen bin ich in dieses

00:19:59: Thema

00:20:00: mit rein.

00:20:01: Es gibt noch sehr viele Kollegen mit Menschen, wie kann sie dir sagen, endlich Wochenende.

00:20:06: Ich bin jetzt auch jemand der gerne sagt endlich Wochenender um Gottes Willen aber es ist eine ganze riesige.

00:20:13: Es ist ein riesiger Qualitätsunterschied.

00:20:15: zu sagen, ich freue mich aufs Wochenende versus endlich sind meine vierzehn Stunden vorbei und endlich das Wochenende weil ich es nicht mehr aushalte.

00:20:23: Ja also ich muss nicht daran denken dass sich nicht weiter Vipassana Gemeinschaft, gemeinsam meditieren.

00:20:40: Ich muss nicht daran denken dass da irgendwann ein Alter kommt wo man sagt so Arjan jetzt bist du zu alt!

00:20:46: Jetzt darfst du das nicht mehr machen.

00:20:48: Jetzt musst du aufhören und du kannst jetzt deine Rente genießen.

00:20:52: Dann machst Du beruflich etwas von dem du nie Rente brauchst und das ist ja nicht vielleicht das Ziel

00:20:58: von was ich Urlaub brauche.

00:20:59: richtig

00:21:00: Urlaub oder Rente oder Wochenende war es doch immer nicht meistens.

00:21:05: Aber sehr, sehr viele Menschen sind ja noch so ... Ja, warten bis zum Wochenende.

00:21:11: Warten bis zur Rente.

00:21:13: Dann habe ich sie natürlich hinter mir.

00:21:15: Ja schade!

00:21:17: Ich weiß das natürlich, na?

00:21:18: Ich höre das vom Film aber schade dass wir das nicht so organisieren können.

00:21:29: Also Leben muss nicht unbedingt unangenehm sein.

00:21:33: Auf die Idee muss man erst mal kommen und ich bin auch erst hier wirklich auf die, nicht nur auf die Idee gekommen sondern in die Erfahrung dass es auch noch was anderes gibt als draußen eingetaktet zu sein.

00:21:44: Hier habe ich wirklich, ich wirklich Raum bekommen jenseits meiner

00:21:47: Rolle.

00:21:47: Ja aber man kann eingetachtet sein!

00:21:49: Also ich merke wenn ich irgendwo bin und ich helfe mit und irgendwas anders irgendjemand anderes gibt der Takt an so und ich fließe einfach mit und ich finde das sehr angenehm.

00:22:02: Es muss nicht zu eintönig und zu lange sein, also nur Hilfskraft in ein Gernerei zum Beispiel.

00:22:16: Ich kann mir vorstellen dass das einfach nicht genug ist für mich oder nur Pflegekraft im Krankenhaus.

00:22:30: aber die Perioden, die ich im Krankenhaus verbracht habe wo ich Menschen versorgt habe, habe ich auch sehr reiche Erfahrungen und ich kenne Menschen die in die Pflege arbeiten.

00:22:43: Und tuttivst erfüllt sind von dieser Arbeit und meistens also natürlich nicht jeden Tag aber meistens mit Freude und Dankbarkeit in die Arbeit gehen.

00:22:56: Ich stehe jeden Tag um halb sechs auf.

00:22:58: jetzt seit fünf und einhalb Jahren Und jeden Tag um sechs schaute ich das Ding an.

00:23:07: Und mir ist das große Ding von, Ich mache das jeden Tag und ich sitze ja nicht alleine sondern wir sitzen da mit dutzende Menschen zusammen.

00:23:24: Da wächst ein... Ein Band, ein Beziehung mit diesen Menschen und unter diese Menschen zusammen.

00:23:33: da wächst was.

00:23:34: Das ist mir so wertvoll dass ob ich jetzt nachts gut geschlafen habe oder nicht oder genug geschlafend hab oder nicht Ob ich jetzt aufstehe mit... Ich hab Bock auf die nächste Meditation.

00:23:51: Du bist an dem Punkt wann auch immer in deinem Leben angelangt.

00:23:54: Da entsteht es aus dir heraus Ja, auch aus einem Pflichtbewusstsein.

00:23:59: Aber das von den Rollen, von denen ich spreche ist dieses... Ich bin einfach irgendwie diese Rolle hineingerutscht die meisten von uns und ich erfüll es einfach und ich funktioniere.

00:24:07: Das heißt nicht dass man wenn man eben seinen Traumjob dann ist jetzt mal gefunden hat, dass man nicht funktioniert, dass er nicht eingetaktet ist aber dass man überhaupt die Chance und den Raum bekommen hat im eigenen Leben weil Pause von diesem ganzen Nicht nur System zu machen.

00:24:23: wir sind ja seit Kindergarten Schule bis der immer eingetaktert.

00:24:27: Eins folgt dem anderen, folgt den anderen.

00:24:29: Bis zur Rente bis zum Tod!

00:24:30: Man hat nicht wirklich die Chance auszusteigen und mal aufzuwachen zwischendurch wenn man nicht mehr gerade ein Sabattiker nimmt oder mal zehn Tage mit sich selber ist und wirklich die chance hat neben dieser ganzen fremdbestimmung und diesem ganzen sozialen kollektiven rahmen der wie gesagt auch gut ist und richtig es weil er etwas zusammenhält aber trotzdem In sich reinschauen zu können, will ich das überhaupt?

00:25:00: Und was will ich?

00:25:01: oder wie will ich's?

00:25:01: und das geht es mir um dieses kleine Feiner.

00:25:05: Um sich selber nicht zu vergessen in der ganzen Geschichte... ...in der eigenen Geschichte.

00:25:12: Ich denke dass man fast jede Arbeit wenn du in Kontakt bist mit der Sinn von diesen Arbeit.

00:25:22: und wenn du im Kontakt bist Was bringe ich da ein?

00:25:31: Dann kannst du fast jede Arbeit erfüllend leben.

00:25:38: Und in der Takt, die ... Du arbeitest in Management-Assistenz also du bist unterstützend Teil von einem Management Team in einer Organisation und die Organisation braucht dein Präsenz da.

00:26:01: Braucht dein Geistige gegenwärtig, dein Mitdenken braucht deine Fähigkeit aus Miermittel zu dienen.

00:26:08: zwischen braucht eine Fähigkeiten Information zu transportieren von Orten nach und du spielst da einfach mit in ein soziales Gefüge.

00:26:21: und das ist ein Teil von dein Leben.

00:26:26: So wie du wohnst, hast deinen Freundenkreis und deine Familie.

00:26:30: Du gehst ein Teil von deinem Leben ... Ich sitze ja nicht immer vor diesem Mikrofon, sondern jeden Tag von sechs bis acht.

00:26:40: Und so hast du auch deine Regelung gemacht, wann du da in der Arbeit bist.

00:26:50: Wenn du das große Bild klar hast... Ich bin da und ich bin Teil von dieser Managementstruktur.

00:27:01: Und ich bringe da Mainz ein, damit das Ding gut läuft.

00:27:04: Dafür bekomme ich die Methoden, die ich brauche um zu wohnen, zu reisen, mich zu schulen... ...und zu tun was ich auch noch machen will.

00:27:22: Das Gleiche ist, dass genug genug ist!

00:27:28: genug sein kann.

00:27:32: Und so wie ich Perioden habe, da ist mein ... Na ja, ein Drittel vom Jahr ist Aurelius, mein Sohn bei mir und du kannst dann Rollen sagen.

00:27:41: Ich empfinde es nicht so aber... Dann bin ich in diese Verantwortung der erst vier Monate pro Jahr unter meine Verantwortung und acht Monate pro Jahre unter die Verantwortung von seinem Mutter.

00:28:00: Und das lebe ich.

00:28:03: Und da ist es völlig irrelevant, ob ich jetzt Bock habe auf meinen Sohn der aus die Schule heim kommt.

00:28:14: Ich verstehe jetzt was du meinst.

00:28:17: Seit

00:28:17: einigen Jahren davor nicht

00:28:19: null

00:28:20: weil ich davor ganz anders geprägt war.

00:28:22: Ich spiele auch noch meine Rollen nur ich bin in dieser Rolle egal welche Rolle ich spiele oder lebe.

00:28:33: Vorher war ich nur die Rolle.

00:28:36: Da habe ich gearbeitet, da hat die Arbeit sehr viel Raum eingenommen.

00:28:39: selbst wenn ich Feierabend hatte war die da oben noch präsent und jetzt ist die Gewichtung der andere.

00:28:44: also ich arbeite immer noch sage mal vierzig Stunden vorher

00:28:47: ja

00:28:48: vierzig stunden jetzt

00:28:49: nur

00:28:52: Ich kann loslassen.

00:28:55: Also mir glaube ich geht's mit dieser mit dem Roller versus sein mehr auch in dieses loslassen zu können von einer Rollen-Identifikation auch mal.

00:29:05: Ja, das ist ja mein schönes Ding!

00:29:11: Und hast du aber Freude an deine Arbeit?

00:29:14: Manche Sachen nicht, sagen wir alle ganz ehrlich, manche Sachen schon... Das ist aber auch noch ein Unterschied.

00:29:23: also für mich gibt es immer so einen vor wie passender und danach wie passener.

00:29:28: Und das ist gleichzeitig für mich ganz persönlich aus meiner eigene Geschichte heraus ein Vor-Burnout oder eine nachher Burnout, weil ich saß ja hier zum ersten Mal mit meinem fetten Burnout... ...und ich saße hier und habe erst mal ausgeratmet.

00:29:46: Dieses ganze Rollenspielen wo ich nicht mehr war hab ich ausgeatmet.

00:29:53: Ich bin zum ersten mal wirklich bei mir angekommen.

00:29:55: Ich habe gemerkt und gespürt wenn ich mal nichts beweisen muss, nicht leisten muss.

00:30:00: Nicht rennen muss und nicht mitdenken muss sondern mit fließen kann in diese Routine dann ist da Raum für mich

00:30:10: die letzte jahre echt duzen der menschen gesehen die sich aus burnout rausgeheilt haben selber mithilfe von.

00:30:24: lass es einfach alles erst mal los lernen einfach erstmal alles Komplettlos.

00:30:29: Also wenn du krank bist und du kannst nicht, dann können sie auch aufhören zu versuchen es zu tragen.

00:30:35: Ja.

00:30:35: Ja?

00:30:35: Dann akzeptier einfach dass du krunk bist und das du nicht kannst und lege es einfach und lass die anderen machen so damit damit du nicht ständig versuchst doch wieder das Joch ab und zu nehmen und die Last doch wieder aufzunehmen Und dann befreit von dieses Joch Anzukommen, wie geht es mir eigentlich?

00:31:02: Und zu merken was du tust.

00:31:05: Bei Burnout braucht ein langer Zeit.

00:31:09: Oh ja!

00:31:11: Du musst ganz lange systematisch durch Rotlicht fahren um an Burnout zu kommen und das kannst du auch nur selber.

00:31:23: Also du kannst nicht sagen jemand anderes hat mich ausgebrennt?

00:31:27: Ja, ja.

00:31:29: Die Bedingungen sind da und es gibt Organisationen, es gibt Position in den Organisationen wo die eine nach der anderen ausbrennt Es gibt Jobs, da werden Menschen einfach verheizt.

00:31:42: Wenn du merkst dass du an so einer Stelle bist hast du dir ein interessanter Herausforderung ausgesucht.

00:31:49: Und der Punkt ist jetzt auch wenn das vorbei ist diese Phase von Hochstress Das heißt dann nicht mein Leben nicht mehr stressig Ich eingetaktet bin, ich funktioniere.

00:32:00: Und dass es wirklich Hochphasen gibt.

00:32:01: nur, ich bin da!

00:32:03: Ich weiß wann's kippt oder bevor es eben kippte und weiß dann eben was zu tun ist weil ich in mir anwesend bin.

00:32:09: Und bist du zurückgegangen in eine gleiche Art von Arbeit?

00:32:13: Erstmal ja tatsächlich aber eben anders

00:32:16: mit

00:32:16: mehr Bewusstsein, mehr ich.

00:32:18: Ich hatte ne längere Pause und was mir wirklich geholfen hat war wie passender dieses zum ersten Mal ankommen bei mir selber so gerade in dieser intensiven Phase ausatmen zu können und zu merken, erst mal auch wie meine Qualität der Gedanken war.

00:32:35: Und da geht es nicht nur um die einzelnen Worte, um die Härte auf die immer im Kopf war, sondern auch wirklich das Gedanken bam-bam-bambamen waren von der Qualität.

00:32:43: Und jetzt ist es so, das habe ich auch in den Betriebs festgestellt ... Meine Gedanken sind ja nicht mehr so schneidend, sie sind noch da, es sind noch Worte aber es ist viel weicher geworden Nicht weniger, also nicht unklar aber weicher.

00:33:00: Keine Gewitterwolken mehr sondern

00:33:02: Schärfchen.

00:33:05: und mit dem bin ich zurückgegangen.

00:33:07: Und das war auch ganz lange erst mal ein Ausprobieren.

00:33:11: und was mir auch hier geholfen hat ist dieses Wir hatten es gestern als wir uns kurz unterhalten haben mit diesem Zucken

00:33:17: weil

00:33:18: Ich habe ja wie du gesagt hast eben Es kommt nicht von ungefähr da hab ich jahrelang drauf hintrainiert dass sich im börner komme natürlich nicht Aber es ist halt einfach so passiert sozusagen.

00:33:29: Und danach war auch mal wieder dieses Zucken, ja ich kann mich doch noch melden und die Arbeit übernehmen und die Aufgabe und dem helfe ich noch oder sonst irgendwas.

00:33:37: und ich habe mich bei diesem Zucken bemerkt.

00:33:40: Ja sehr schön!

00:33:42: Das hat das hier ermöglicht, die Praxis?

00:33:49: Du hast vorher gesprochen über Denkern und wie sich das verändert... Ich bin nicht so sicher, ob wir der Welt so erleben als wir ihn denken.

00:34:08: Sondern dass wir vielleicht viel mehr in Bilder erleben und zusammenhängen.

00:34:21: Was jetzt da ist ... Du sitzt da und ich sitze hier.

00:34:25: Und wir sitzen in diese Stühle, und das stehen diese Mikrofonen dafür.

00:34:31: Da steht ein Kamera und hier steht Aufnahmetechnik.

00:34:36: Wir sitzen in dieser Saal.

00:34:38: Wir brauchen nicht zu denken um genau dies vor Augen zu haben.

00:34:45: Also wir sind in dieser Situation!

00:34:48: Also du brauchst dir, so wie ich das ausgemalt habe von Du und Ich und Stühle.

00:34:53: Und all diese Objekten usw.

00:34:55: Das will ja denken.

00:34:56: Da steht ein Mikrofon und da steht So weit weg.

00:35:00: Und da steht die Kamera.

00:35:02: All das ist Denken?

00:35:04: Und wenn du all das Denken lest... Ja?

00:35:07: Und du stellst dir vor, deine letzte Erinnerung ist, wir sind unninnige Küche!

00:35:13: Und du schließt deine Augen und die letzte Erinnerung war, Du bist unten in der Küche.

00:35:17: Und du machst die Augen auf und du bist hier.

00:35:20: Dann brauchst du nicht zu denken von Stuhl, Mikrofon, Kamera usw.

00:35:26: Sondern im Einblick hast du es!

00:35:30: Und wir leben viel mehr in dieses.

00:35:32: Wir sehen ja was da ist.

00:35:35: Das ist der Wirklichkeit.

00:35:37: Also wenn du Schwierigkeiten hast mit deinem Arbeit Du brauchst nichts zu denken um in dieses Gefüge zu sein von diesem Meinchef, von diesen die anderen Chefs und diese sind die andere Menschen, die mitunterstützen.

00:35:52: Und das ist die Organisationsstruktur.

00:35:55: All das brauchst du nicht zu denken, um einfach... Du kommst aus einer Privatsituation.

00:35:59: Du bist in dein Arbeit.

00:36:01: Du machst die Augen auf.

00:36:02: Da ist ein Moment von Wachheit da!

00:36:04: Das

00:36:04: passiert aber wenn man präsent ist – und ich war nicht präsente.

00:36:08: Viele Menschen sind nicht präsent, weil da oben so viel los ist….

00:36:13: Die Tuduliste,

00:36:13: die Rolle.

00:36:14: Das muss ich erfüllen.

00:36:15: Das sind die Aufgaben.

00:36:17: Ja.

00:36:17: Das wäre super und ideal.

00:36:19: Und das ist jetzt auch mein Erleben oder vor.

00:36:22: Es ist ein komplett anderes Erleben gewesen?

00:36:24: Nein, das macht krank!

00:36:26: Also dieses ... in deine Gedanken leben, denken dass du der Denker bist oder dass die Gedanken der Wirklichkeit sind, ähm... das macht Krank.

00:36:38: Und wenn du Wenn dir klar ist, diese soziale Gefüge, deine Arbeitsumgebung.

00:36:47: Das ist meine Arbeitsumgabung und du brauchst da gar nicht zu denken.

00:36:53: Also schon!

00:36:55: Es gibt Sachen woüber du nachdenken musst aber du brauchest nicht nachzudenken über mag ich mein Chef ja oder nein?

00:37:02: Und Du kannst völlig gegenwärtig sein in das was da heißt und tun was ansteht

00:37:16: Optimalerweise ja.

00:37:18: Und gleichzeitig, wenn das jetzt ein Brief ist vom Finanzamt dann mache ich den vielleicht eine ganze lange Weile nicht auf weil es nicht nur einen Brief ist und bleibt Papier mit irgendeiner vielleicht unscheinbaren Information von Begen.

00:37:33: Wir haben unsere Öffnungszeiten geändert sondern da liegt so viel drauf an.

00:37:38: Oh Gott!

00:37:39: Mein Eltern ist das passiert.

00:37:40: und engsten und als ich's letzte Mal und sonst irgendwas.

00:37:43: Und das wird, wenn man präsent ist.

00:37:45: Dann wird es nur noch ein Brief und davor darf man vielleicht noch lernen sich dabei zu erwischen was man dann auch drauf gestapelt hat an Erwartungen, Ängsten

00:37:57: usw.

00:37:58: Ja ich denke dass es gut ist um der Moment worauf du so einen Brief aufmachst um dir bewusst auszuwählen?

00:38:06: Ja, also das nicht zu machen.

00:38:08: Also weiss ich... Du hast vor deine Eltern zu besuchen und unterweht so eine älteren Laufstelle an den Briefkasten vorbei und du zeigst, da ist was drinne?

00:38:17: Und oh!

00:38:17: Ein Brief von Stojan, komm mal aufmachen und so weiter uns... Und

00:38:20: der Feislaune.

00:38:24: Es ist vielleicht gut, wenn du das Haus verlastet einfach an die Briefkasse vorbei zu laufen.

00:38:34: Der Moment, wo du den Post aus dem Briefkasten holst, bewusst auszuwählen.

00:38:39: Und der Moment wo du wegen Post aufmachtest ist etwas was ich sehr bewundere in Kati.

00:38:45: Wenn die Geschenken kriegt oder schöne Briefe ... Die können Probleme!

00:38:48: Die hat ein Tischlein zu Hause und da ist nur ein Briefer zu schreiben und die kriegt dann einen Geschenk und dann liegt das Geschenke einfach an einem Wochenlang da.

00:38:58: Du weißt, ich habe von die Person ein Geschenk.

00:39:00: Es ist so groß und ich weiß nicht ob sie dann ab und zu ... Ich hab sie nie erwischt, aber ich kann es mir vorstellen!

00:39:13: Und vielleicht auch gar nichts?

00:39:14: Sondern einfach das Ding steht da, ich will nichts darüber wissen... Wenn für mich der Moment da ist, setze ich mich hin und bin wirklich da um das Geschenke aufzumachen.

00:39:29: Es ist gut, wenn wir das lernen.

00:39:31: In allen anderen Sachen.

00:39:32: Also wo ich es mache ist... Ich will nicht wissen wer in den Retreats kommt.

00:39:38: Katy macht die Anmeldung und wenn Katy irgendwelche Fragen hat bin ich natürlich da.

00:39:44: also manchmal haben wir einen zweiten Vorgespräch weil Katy nicht klar ist nicht sicher ist ob wir das richtig machen dass wir diese Person zulassen oder so.

00:39:58: Und meistens vergesse ich das dann wieder für wechs Retreat, weil es ging nur um... Hat jemand die Information, die er braucht?

00:40:04: So und haben wir die Informationen, die wir brauchen.

00:40:07: Und ganz bewusst also wir sitzen jetzt hier und es ist ungefähr zwölf und um drei Kommuniteilnehmer rein und um halb drei oder da in die Richtung kriege ich die Rechnungen Und da sehe ich zum ersten Mal, welche Teilnehmer sind da.

00:40:34: Das hilft, weil das ist für mich der Moment... Da schaute ich auf.

00:40:38: okay jetzt die Retreat angefangen Jetzt bin ich auf Empfang Jetzt habe ich alles andere hinter mir gelassen.

00:40:45: Also ich mache dann keinen.

00:40:46: Ich bin auch nicht mehr verfügbar für andere Sachen.

00:40:49: Ich lese keine anderen Berichten auf dem Telefon Nur wenn es die Teilnehmer waren Und ich stelle mich einfach rein, da kommen diese Menschen und einer nach dem anderen.

00:41:00: Ich werde erstmal all diese Menschen empfangen unsprechen.

00:41:03: Und mehr will ich gar nicht auf meiner Platte haben.

00:41:12: Das macht echt Sinn.

00:41:17: Vorher weiß ich wie viele Männern oder Frauen da sind weil das ist wichtig für die wir den Saal organisieren.

00:41:32: Und ich höre dich, wenn du sagst das habe ich vorher überhaupt nicht wahrgenommen.

00:41:37: Ich denke was ich von dir höre und auch von viele anderen da war vorher gar niemand da.

00:41:44: Da waren nur die Rolle und jemanden leidet unter die Schwierigkeiten in diese Rolle.

00:42:08: aus meinem eigenen Zustand heraus

00:42:10: folgt.

00:42:11: Also,

00:42:11: wie bin ich gestimmt?

00:42:13: Habe ich den Brief vom Finanzamt aufgemacht

00:42:15: und sehe

00:42:17: sich dessen bewusst zu werden.

00:42:19: Ich weiß nicht auch noch als ich beim ersten Retreat war da bin ich... ich konnte nachts nicht schlafen weil irgendein Gedankenkarussell ging an.

00:42:28: Ich habe was zerdacht.

00:42:29: Da bin ich schon mal, du sagst ja auch wenn du nachts nicht schlafen kannst und irgendwie Gedanken kann du sagen da gibt es ja diese die drei Sachen die du machen solltest.

00:42:37: Das

00:42:38: war schon gar nicht mehr auf dem, die Position wechseln.

00:42:43: Der Ort?

00:42:43: Den

00:42:43: Ort!

00:42:44: Und hilfe hoch.

00:42:45: Und dann bei dir klopfen, wenn's gar nicht mir geht.

00:42:47: Genau.

00:42:48: Ich bin dann unten im S-Bereich, bin ich die ganze Zeit herumgelaufen im Kreis weil ich ihn nicht mehr weiter wusste, weil ich mich selber verrückt gemacht habe.

00:42:59: Also von wegen Story follows State.

00:43:01: und ich habe richtig auch gemerkt, wie ich durch mein Denk mich weiter reinreite.

00:43:10: Wie mein Herz schneller schlug

00:43:12: ja

00:43:14: Und meine Atmung sich verändert hat.

00:43:16: und dann hab' ich mich dabei beobachten können und dachte mir so was machst du da eigentlich?

00:43:22: Du sitzt jetzt erstmal zehn Tage, du kannst sowieso nix schreiben keine E-Mail nichts sagen sonst irgendwas.

00:43:28: und dann habe Ich versucht habe es noch geschafft nicht einzufangen, im Sinne von was kann ich jetzt wirklich machen?

00:43:36: Nix.

00:43:37: Ja

00:43:38: und deswegen mache ich das und das in meinem Kopf um es halbwegs nicht zu lösen aber einfach damit ich zur Ruhe kommen kann.

00:43:46: und dann war's das.

00:43:47: Klingt es nicht vielmehr nach State Follow Story.

00:43:51: also du hast eine Story in deinem Kopf ja da ist die Story in deinen Kopf und die Zustand entsteht aus dieser Story.

00:44:02: Das ist ein Wechselspiel

00:44:04: auf jeden Fall.

00:44:11: Und das eben auch nicht bekommen?

00:44:16: Ja, wir können echt Gefangenen sein von unseren Geschichten und unsere Stories.

00:44:25: Wir sind auch gefangen in unserem Staat also wenn wir in unser Zustand, in unserer Stimmung, in unsere Geisteskultur da sind wir erstmal gefangen.

00:44:39: Und so lange wir denken, dass wir was tun müssen um frei zu werden.

00:44:46: Dass wir etwas tun müssen, um geliebt zu werden Da geht bei die meiste Menschen ein Lämpchen an Warte mal Liebe der muss doch bedingungslos sein.

00:44:56: und gleichzeitig merke ich gehe wieder zurück zu den Weihnachtstisch wie sehr Liebe aus was Bedingtes gelebt wird Du musst die Note heimbringen und so weiter.

00:45:16: Und wie sehr wir das auch verteidigen?

00:45:21: Wie sehr Eltern sich in der Pflicht fühlen, ich muss mein Kind da so unter Druck setzen weil das hilft mein Kind um gute Noten zu kriegen.

00:45:30: und wenn das Kind gute Notend hat folgt ein gutes Beruf und folgt einem glückliches Leben.

00:45:36: Ja, das ist ja auch berechtigt.

00:45:38: Dieser Wunsch und gleichzeitig wird er dann eben da schon die Rolle drüber gestülpt über das Kind?

00:45:44: Und das Kind wird gar nicht mehr gesehen kommt gar nicht zu Wort sondern wird immer von den Erwachsenen unterbrochen.

00:45:52: also lernt man sich vielleicht überhaupt nicht kennen und rutscht dann in die Rolle rein, die man von außen drübergestult bekommen hat oder die einem so lange vorgelebt vorgesagt wurde dass man es einfach nur noch wie blind und automatisch ran nimmt.

00:46:06: Und einfach damit ein Leben lang weiterentrunnen, um es überhaupt zu bemerken.

00:46:11: Ich weiß nicht was da richtig ist.

00:46:13: Wie meinst du?

00:46:15: Ob man als Eltern das Kind zu Houten hinkneten muss oder ob man das Kind verzichtet auf diese manipulative Instrumente Und das Kind aufwachsen lasst in der Gewissheit, in der Sicherheit.

00:46:45: Ich werde bedingungslos

00:46:46: geliebt.".

00:46:53: Was ich selber praktiziere... Also was ich selber lebe ist die bedingungslose Liebe und ich zweifel manchmal ob das richtig ist wenn ich nach meinem Sohn schaue Und wir werden im Nachhinein sehen.

00:47:16: Wenn da irgendwann die Vorwürfe kommen von Papa, du warst nicht streng genug mit den Hausaufgaben und deshalb habe ich keinen Einzelabitur gemacht und jetzt hab' ich entdeckt dass ich irgendwas studieren will, wo für ein Einzel-Abitur brauche.

00:47:31: Weil jetzt ist er bei... Ich frage ihm ab und zu, was für Noten willst du schreiben?

00:47:38: Und er sagt, ach ja so zwei drei ist gut!

00:47:41: Und er hat den Kopf, der kann dann ein Einzelarbitur machen.

00:47:46: Problemlos!

00:47:51: Aber ich finde es nicht so wichtig und... Ich bin neugierig wie er später darauf schaut.

00:48:06: was er mitkriegt ist, ich bin bedingungslos angenommen.

00:48:17: Ich habe ihn zum Beispiel noch nie, er hat noch nicht straff bekommen.

00:48:20: Ich hab noch nie gesagt weil du das gemacht oder nicht gemacht hast passiert das oder das?

00:48:26: passiert nicht die Verbindung.

00:48:28: Ja, da dass du meine Geschichte erzählt also davon wegen man kann ja hier nichts aufschreiben.

00:48:33: wenn man zehn Tage sitzt hat der Wahnsinn nicht gemacht am Anfang und dann bin ich so in dieses Vertrauen gekommen.

00:48:40: was mich wirklich berührt hat bleibt hängen, es bleibt einfach hängen.

00:48:46: Ich weiß auch nicht mehr wann die Geschichte war das was du erzählt hattest von dir in deinem Sohn?

00:48:51: Da hat er irgendwas umgeschmissen, dass ist irgendetwas runtergefallen.

00:48:56: und dann starte halt ihn nochmal anzuschreien und zu sagen ah wie konntest du nur und ich weiß nicht mal ob's nur ein Glas war oder Omas Porzellanen.

00:49:06: Und dann hast du ja gesagt Du hast dich noch einmal eins drauf gegeben Nicht mal physisch sondern verbal eben.

00:49:15: Was da basiert in diesem Moment ist, wir merken beide dass diese Hauchtunne-Portulaan Teller von Oma gerade so einen dumpfen Tick macht.

00:49:29: Er hat das Messer zu schwer in den Tellern geleckt Und dabei ist in dem Persolaan so ein Bruch entstanden.

00:49:40: Das ist dann normalerweise Ding, das ist wie eine Klangschale und da macht es Tuck!

00:49:46: Und da weißt du... Was ich gesehen habe ist, wir haben beide gemerkt.

00:49:54: Er hat gemerkt, dass ich es gemerkt hab.

00:49:57: Er wollte es erst nicht wahrhaben.

00:50:00: Also er war erst so... Es ist nicht da?

00:50:06: Und es hilft dann überhaupt nicht, wenn er dann von mir was draufkriegt.

00:50:12: Von ihm, warum bist du so unachtsam mit das Messer und weißt du dass du jetzt eine von die wenigen Tellern, die es noch von Oma gibt

00:50:22: usw.,

00:50:22: und weisst du wohl... All das ist völlig, der helft überhaupt nicht!

00:50:28: Was er braucht in dieser Moment?

00:50:32: Ist das er in den Schock, die er da hat?

00:50:36: Das für ihn ist ein Schockerfahrung, dass er in die Schock-Erfahrung einen Elternteil neben sich hat.

00:50:43: Der sagt es okay.

00:50:46: Es ist einfach okay.

00:50:48: Dass solche Sachen passieren, das darf passieren.

00:50:51: Klar, es ist schade

00:50:52: und komplett armer.

00:50:53: Das braucht es erst mal gar nicht weil er weiß, dass es schaden ist.

00:50:57: Und er weiß... ...dass er ganz lange Zeit die Teller nicht bekommen hat um zu essen dass sich die für besondere Gelegenheiten aufgehoben haben und also er weiß, das braucht er nicht.

00:51:20: Was es braucht ist ein Zusammensein in Akzeptanz von okay des gerade passiert Und wie nah das Zusammensein dann sein kann, weil man kann auch nicht sagen ja da musste das Kind umarmen und so weiter.

00:51:36: Wenn ihm das nicht passt ist das einfach die nächste Übergriffigkeit.

00:51:46: Ich habe überhaupt keine Sicherheit, keine Ahnung ob er sich so erinnert.

00:51:52: Weil es ist auch noch gut möglich dass er dieses Teller-Story erinnert aus und dann habe ich die Teller gebrochen, und Papa hat mich so angeguckt.

00:52:05: Ja?

00:52:05: Das kann gut sein!

00:52:09: Weil ich kann auch nie sicher sein, hab' ich wirklich nur Annahme gemacht?

00:52:15: oder war auch diese Augenbraue hoch mit dabei.

00:52:18: Man muss

00:52:18: ja nicht strenger mit sich selber sein als Eltern,

00:52:24: als man es ja eh schon ist.

00:52:25: Es geht nicht um die Strenge, sondern um die Bereitschaft aufzuwachen.

00:52:30: Um die Bereutschaft wahrzunehmen was läuft jetzt eigentlich ab?

00:52:34: Und um zu leben?

00:52:35: ihn letztendlich weiß ich es nicht und mit dieses Ich weiss es nicht zu Leben.

00:52:45: Gestern im Auto habe ich einen Beitrag gehört und da hat jemand gesprochen über Vergeben und Vergessen.

00:52:53: Da hat er gesagt, das war der Söder.

00:52:55: Marco Söda war bei Hotel Matze, glaube ich.

00:52:59: Ja, da war bei hotel Matze.

00:53:05: Und Matze versuchte die Söde so ein bisschen ... Eigentlich ist das gar nicht sein Art von ... Es ist ein atypischer Gast für Matze und hat ständig versucht, da etwas tiefer zu kommen in Söden da einfach an die Oberfläche geblieben ist, so habe ich es erlebt.

00:53:30: Und Söder sagt dann irgendwann von ja vergeben.

00:53:33: natürlich vergebe ich und vergessen nicht.

00:53:36: das geht auch gar nicht.

00:53:39: Da kam bei mir.

00:53:40: also ich kann sehr gut vergessen was ich alles vergesse wenn ich zurückdenke.

00:53:48: Manchmal sind das Konflikte, die nicht gelöst werden.

00:53:51: Ich habe mit jemandem, der sich sehr regelmäßig zusammen war und tief befreundet war ... Das ist einmal geknallt, zweimal geknaller.

00:54:03: Beim dritten Mal dachte ich, wenn es immer wieder knallt kommt dann lasse ich.

00:54:11: Aber die Gefühle für Liebe und Verbundenheit sind noch immer da?

00:54:18: Es ist dreimal auf die gleiche Weise geknallt und ich sehe keinen Zugang, um wieder eine Öffnung zu machen ohne dass es dann wieder so knallt.

00:54:28: Also habe ich schon ein paar Jahre gelassen und das ist ungelöst.

00:54:34: Manchmal denke ich dann, wenn ich in der Nähe bin, da muss ich einmal wieder Kontakt und vielleicht gehen wir mal eine Runde spazieren oder was trinken zusammen Und was ich dann merke ist in Detail sprechen über was passiert ist, weil ich habe es vergessen.

00:54:57: Also vergeben und vergessen?

00:54:59: Ich vergesse sehr wohl!

00:55:02: Und der Adrian von vor zehn Jahren ... Der würde wahrscheinlich sagen, er vergesst nicht vergessen nix, ich weiß noch genau was passiert isst.

00:55:16: Und die Sicherheit hab' ich nicht mehr.

00:55:19: Ich bin da gar nicht so... Ich hab das so oft abgerufen und wieder weggeschrieben.

00:55:28: Ich habe so oft darüber nachgedacht, dass das mehr meine Brühe, mein Denkding ist als was wirklich passiert ist.

00:55:39: Und weil ich das weiß... Ist es schon ganz lange eigentlich nicht mehr wichtig um das zu erinnern?

00:55:46: Weil es ist eh Flusterpost in der dreißigste Generation!

00:55:52: Und da entsteht was, da merke ich.

00:55:55: Da hat mein Geist sich echt grundlegend geändert!

00:55:59: Ich hatte als ich auch so diese Zustand von die Eltern trennen und ja eine Kämpftrennung, die endlos weiter sind noch immer nicht in Frieden miteinander... ...und ich bin dann rausgekommen mit so einem Anwaltsgeist So jemand, der immer genau weiß was war und was nicht war.

00:56:19: Das richtig ist und das falsch.

00:56:21: Ich konnte endlose argumentieren und ich hatte immer recht.

00:56:27: Und irgendwie hat sich das aufgelöst in dieser Wissenschaft... ...ich kann das gar nicht so genau erinnern.

00:56:35: Ich weiss das gar nichts wirklich.

00:56:37: Und hat sich es aufgelösst.

00:56:38: in sehr schnell nach so einer Ereignis bin ich bei... Ja, ich weiß nicht mehr, was passiert ist!

00:56:46: Aber das Gesamtbild, das habe ich.

00:56:49: Geht es nicht auch darum gesammelt und ich weiß nicht genau was passiert ist?

00:56:55: Aber was ja wichtig ist und was ja auch Raum nehmen darf ist wie ich selber empfunden habe in dem Moment.

00:57:02: Also ohne dass man's natürlich wieder und wieder und widerspielt.

00:57:04: Ja, aber das weiß ich auch nicht!

00:57:09: Was sich dann weiss, die Machtlosigkeit, Die Wut, die Empörung.

00:57:21: Die Frustration.

00:57:24: Das weiß ich und ich weiss das ich irgendwann auf den Tisch gehauen hab, weil das mach' ich wenn ich zu frustriert bin.

00:57:32: Und dann sag' ich etwas was hoffentlich nicht so blöd ist.

00:57:40: Und dann kommt von der anderen Seite, dass du das als Meditationslehrer machst.

00:57:44: Was bist du für ein Betrüger?

00:57:46: Das finde ich... Sorry, da muss ich gerade einhaken!

00:57:50: Weil genau das ist der Punkt dieses Ja wenn man Meditationslerde ist oder meditiert, dann ist man ja nicht mehr wütend Oder dann hat man ja keine Emotionen mehr.

00:57:58: Man is ja den ganzen Tag nur noch leise grinsen und lächeln unterwegs Da lachst Du schon Sehr schön.

00:58:05: Warum denken das die meisten auch?

00:58:06: Und warum ist es ein Irreglaube.

00:58:08: Es wird ja eigentlich...

00:58:09: Ich hab' das auch gedacht!

00:58:11: Ja, was hast du dir

00:58:12: gewünscht?!

00:58:13: Das ist dieser Junge der in Meditationssaal an sein Meditationslehrer vorbeilauft und so schön wie möglich, so erfolgreich wie möglich an diese Meditationslehre vorbeileift.

00:58:28: Dieser Junge, der is richtig machen will Der denkt, dass ein erfolgreich Meditierende sich nicht mehr ärgert und schon gar nicht mehr wutend wird oder auf den Tisch haut.

00:58:55: Und sicher wenn Wut nicht sein Thema ist also wenn das eigene Thema Rückzug und Erstarung ist zum Beispiel, dann erwartest du ... Dann bist du nicht konfrontiert mit dieser Wut.

00:59:13: Also der ist schon da aber du merkst ihm nicht und du lebst ihm nicht.

00:59:18: Und dann ist die Verführung sehr groß um zu denken dass ein fortgeschrittene Meditierende nicht mehr wotend wird.

00:59:29: Und irgendwann merkst du das es leider so nicht funktioniert.

00:59:36: Was hast du bemerkt?

00:59:40: Konkret?

00:59:47: Ich merke ja, dass sich so viel grundlegend verändert hat in meinem Leben.

00:59:57: Dass der Meditation so ein natürlicher Bestandteil von mein Leben geworden ist... ich kann mich enttäuscht in Adrian nicht mehr Vortauschen, dass Arian kein erfahrener Meditierende ist.

01:00:17: Das ist einfach Quatsch!

01:00:18: Das ist eine Geschichte die kann ich mir nicht mehr erzählen.

01:00:21: Das stimmt einfach nicht.

01:00:25: Also ich hab da diese Person der seit zwei auf vierzig Jahren meditiert.

01:00:36: Sag ich das richtig?

01:00:39: Warte mal ja, das sag' ich richtig... der immer mal wieder eine enttäuschende Erfahrung macht, so ganz frei bist du noch nicht Adrian.

01:00:55: Und die Hindernisse Gier und Hass überwunden sind ja echt nur die erste zwei von fünf.

01:01:04: So erfolgreich bist du da noch nicht, Adrian!

01:01:09: Also ich habe ein und halb Jahr hinter mir ohne Süßigkeiten.

01:01:16: Irgendwann habe ich wieder angefangen, ein Schokolade zu essen.

01:01:19: Und das ist einfach der erste Hindernis-Gear!

01:01:24: Weil mir es völlig klar, dass mir das nicht gut tut und mir ist völlig klar... ...dass ich nicht in der Lage bin um das nur als reines Genussmittel zu sehen,... ...das sich ab und zu mal ein kleines Stückchen Schokoladesessen und dann ist es wieder gut.

01:01:42: Ich muss da also feststellen, der Faktor Gier noch nicht ganz überwunden ist.

01:01:50: Und das Gleiche ist mit dem Faktoren Hass oder Abneigung, also der Wut ist ja nur ein paar Schritte weiter als der Ablehnung.

01:02:01: Geht es aber wirklich ums Überwinden?

01:02:02: Wenn wir da vorher gesagt haben, Wut und alles soll eigentlich da sein und Befreiung im Leben ist ja nicht nur überwinden sondern bewusst zu sein... Was in dem Moment passiert?

01:02:12: Das heißt ja nicht das.

01:02:14: Es ist nicht nur bewusst, es ist auch befreit und Wut ist jetzt in mein Leben...es ist eine Seltenheit.

01:02:32: aber es passiert so Und ich würde sagen, der Period von meinem Leben war es der Grundton.

01:02:45: Es gibt schon Aussage young angry man Ich war einer Und ich hatte auch alle Grund, um das zu sein.

01:02:57: Ich bin jemanden mit Dreizehn seinen Elternhausverlassen hat und ich bin jemandem mit fünfzehn seiner ersten Arbeitstag, Vollzeit-Arbeitstag hatten auf ein gemietetes Zimmer am siebten oder sechsten Etage hinter in einem Vierneinhalb Quadratmeter Zimmertje gewohnt hat gedacht hat, dass er sich alleine durchschlagen muss im Leben.

01:03:23: Das hat zum Glück nicht so lange gedauert aber young angry man das war sichtbar.

01:03:30: Was würde denn heute

01:03:37: im Lebenslauf stehen?

01:03:38: Lebenslauf oder ich denke das du meinst wie ich mich jetzt beschreiben würde.

01:03:45: ja Ich bin auf dem Buddha-Weg.

01:03:49: Nicht hören, dass ich jetzt denke, Adrian Buddha oder Teilzeit Buddha oder so, das ist nicht das Bild.

01:03:56: Ich bin auch vom Buddha Weg.

01:04:02: Was heißt es für dich nochmal um diese ... also mit Wut und das... Also ich sage mal nicht nur Wut die ganze Bandbreite an Emotionen.

01:04:10: was spielt tiefe eine Rolle auf dem Bodderweg?

01:04:19: Letzte Frage noch oder Mittagspause?

01:04:25: Sie sind alle noch da, aber transformiert nicht mehr so abhängig.

01:04:44: Nicht mehr so persönlich, nicht mehr lang.

01:04:50: Also sie brennen nicht so lange weiter Und sie sind geworden zu das, was sie wirklich sind.

01:05:03: Etwas, was aufkommt und wieder vergeht, weil die Bedingungen da sind.

01:05:05: Kommt auch, vergeht wieder Bedingung.

01:05:07: Also ich würde nicht sagen, dass ich ein angry man bin oder einen begierdigen Mensch oder ein ... Das klingt vielleicht komisch.

01:05:24: Ich würde nicht mal sagen, ein glücklicher Mensch.

01:05:26: Sondern wenn die Bedeutung da ist, ist es da und es vergeht auch wieder.

01:05:34: Es ist etwas, was ich erlebe als etwas, das ich bin.

01:05:43: Und was ich bin ... Ist das, wovon du ein paar Mal erwähnt hast, dass es am Anfang gar nicht da ist?

01:05:52: Was ich bin, ist dieses Bewusstsein!

01:05:53: Ich nehme's wahr und ich bin mir bewusst, dass ich's wahrnehme.

01:06:01: Und dass es aufkommt und wieder vergeht.

01:06:07: Und das hinter diesen momentanen Situationen, wir sitzen jetzt hier gegenüber einander in einem Raum mit zwei Mikrophons vor uns.

01:06:22: Das hinter diese momentane Situation eine Beziehung da ist.

01:06:27: Also dass wir eine Beziehung zueinander haben.

01:06:30: Dass wir Mitglieder sind von der gleiche Sanga So, von der gleiche Gemeinschaft.

01:06:37: Und das ist mehr... Wenn wir fragen, was bist du?

01:06:40: Ja ich bin Mitglied von dieser Sanga.

01:06:47: Wir sitzen jetzt hier aber was wirklich da ist, ist eine Beziehung von Freunden auf dem Weg und daher gehe ich immer wieder zurück.

01:07:00: Dieses Bild hat es so auch irgendwann mal gesagt dass es auch hängen geblieben ohne dass ich's mir aufgeschrieben habe.

01:07:08: Ich hoffe ich kriege das noch richtig hin einfach mit fließen.

01:07:13: Also man ist wie so ein Stein im Flussbett und links und rechts rum fließt immer das Wasser, also alles.

01:07:19: Ich brauche es nicht mehr festhalten um glücklich zu sein aber auch nicht den Hass oder die Angst nichts davon, auch nicht die Freude weil alles kommt und geht und damit einfach irgendwie so zu sein.

01:07:34: Das Bild kommt jetzt nochmal in mir hoch wenn du deinen Satz über dich nicht mehr The Angry Man sondern

01:07:50: Und was ich merke, was da aufkommt ist eine Einstimmung.

01:07:56: So diese Welt jetzt, die nehme ich an.

01:08:06: Ich war gestern mit Alon essen und Alon kocht für uns seit zehn Jahren ab und zu Und seine Aussage war Adnan, ich bin total dankbar dass ich jetzt ein bisschen öfter aus Israel weg sein kann und bei euch sein kann.

01:08:31: Weil es fühlt sich gerade an ob leckt es Feuer aus der Himmel ständig?

01:08:44: Es ist so angespannt und schwer So hart, so intensiv.

01:08:53: Das Leben in Israel ist so intensif und er kommt aus einer Familie die es sind eigentlich alles Friedenskämpfer Menschen die sich mit Alles was sie haben einsetzen für wir müssen ein Weg zur Richtung Frieden finden In dieses Land Und FR.

01:09:14: Er fühlt sich da verstrickt.

01:09:16: Er kann nicht raus, weil seine Eltern sind noch da.

01:09:19: die Eltern von der Mutter von seinem Tochter sind.

01:09:22: Die wollen beide nicht weg.

01:09:24: Die Mutter von sein Tochter will nicht weg und was willst du dann wecken?

01:09:32: Und um das Gesamtbild zu sehen... Das ist der Wirklichkeit.

01:09:39: und um da drinnen in Einstimmung zu sehen Und er kam mit.

01:09:45: Ich bin dankbar, dass ich in dieser Zeit

01:09:46: lebe.".

01:09:49: Wir haben gesprochen über die Entwicklung von der Technologie und wo wir angefangen haben – mit künstlicher Intelligenz und Robotik und das völlig unklar ist, wo es hingeht!

01:10:03: Und wir waren da zusammen.

01:10:08: Die Wörter kamen von ihm.

01:10:10: dass wir in dieser Zeit leben, auch wenn es sein kann das da irgendwas passiert.

01:10:20: Unsere ganze Civilisation geht in ein Krieg oder Katastrophe unter.

01:10:26: Es ist überhaupt nicht schwierig dich jetzt vorzustellen Dass wir innerhalb von den nächsten fünf bis zehn Jahren Krieg oder Technologiekatastrophe oder Wehrweis war, dass wir alle hoffnungslos ausgeliefert untergehen in ein Meer von Feuer.

01:10:48: Da.

01:10:48: noch nie in meinem Leben habe ich das Gefühl gehabt, dass das so nah und so realistisch ist.

01:10:56: Oder wenn ich drückt schaue in der Vergangenheit dann muss man zurück bis zum Zweiten Weltkrieg.

01:11:06: Wie viel Prozent von die Bevölkerung ist da gestorben?

01:11:09: Ich denke nicht, dass es mehr ist als zehn, fünfzehn Prozent so geschätzt.

01:11:13: Und was wir jetzt vor uns sehen das könnte problemlos dahin gehen, dass das überhaupt keine Menschen mehr gibt.

01:11:19: ich finde das nicht schwierig mich das vorzustellen und um da dann zu sitzen und da nicht mit Angst zu sitzen nicht mit Ablehnung Wut zu sitzen sondern In einer einstimmenden, in einem Amen.

01:11:40: So?

01:11:41: In eine dankbare Einstimmung zu sitzen.

01:11:44: Ich lebe jetzt und das ist die Reise Und ich sehe Möglichkeiten Dass sich das Ding entwickelt Richtung.

01:11:56: Wir können unser menschliches Potential entwickeln und wir bringen Armut hinter uns.

01:12:03: Und wir bringen ein Großteil von die Krankheiten hinter uns, und wir bringen Krieg hinter uns... Ich kann mir das sehr gut vorstellen!

01:12:12: Vielleicht auch noch nie so nah daran, dass gerade die technologische Entwicklung Dazu führt, dass es sehr einfach vorzustellen, dass die technologische Entwicklung einen Großteil von Krankheiten komplett hinter uns bringt.

01:12:29: Das ist über die letzten zwei Hundert Jahre teilweise schon passiert, dass man nicht an Infektionskrankheiten stirbt und so noch ein paar Sachen.

01:12:45: Wenn Kernfusionen theoretisch möglich sind ... dass wir nicht Atomspaltung, sondern was zusammenbringen.

01:13:04: Der Technologie ist theoretisch ungefährlich, der hat kein nachteiliger Restprodukten und er gibt ein Überfluss an Energie.

01:13:20: Und wenn es theoretisch möglich ist, dann denke ich das künstliche Intelligenz, die kommende, weiß ich, fünfzehn Jahre – man spricht bei Fusion immer über die nächste zwanzig.

01:13:40: Dann wird künstlicher Intelligenzen diesen Weg finden?

01:13:43: Da bin ich fast überzeugt!

01:13:46: Wenn es theoretis möglich ist also wenn die Physik es zulässt und wir unbegrenzte Energie haben... dann verändert sich so viel.

01:13:55: Unbegrenzte Energie ist fast gleich an unbegrenzten Mitteln, unbe grenztes Geld und ich kann mir das sehr gut vorstellen!

01:14:07: Die Frage dabei ist für mich die wichtigste Frage dabei isst okay?

01:14:12: Und wer sind wir denn?

01:14:13: Wer ist da?

01:14:22: Wir sind ja wichtig, dass wir

01:14:24: selber auch da sind.

01:14:25: Ja wie können das lernen?

01:14:26: Und

01:14:26: die ganzen Fortschritte und die Möglichkeiten, die wir haben Gott sei Dank Fluch und Segen manchmal.

01:14:34: Ja.

01:14:34: Wichtig ist es, dass sie dabei mitkommen... ...und ankommen in uns selbst.

01:14:39: Es gibt einen einfachen direkten Weg um aufzuwachen in der Wirklichkeit.

01:14:44: Das ist echt möglich.

01:14:47: So Da... Cut!

01:14:53: Cut!

01:14:54: Der uns einer gut Danke.

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