Gedanken als Gedanken sehen: Satipatthana im Alltag | Adriaan antwortet
Shownotes
In diesem Gespräch befragt Rosemarie Adriaan über das Satipatthana Sutta im Alltag – also darüber, wie Vipassana nicht nur im Retreat, sondern mitten im Leben praktiziert werden kann.
Es geht um die vier Übungsbereiche: Körper, Gefühle, Stimmung und Geistesinhalte – und darum, wie wir lernen können, Gedanken als Gedanken wahrzunehmen. Adriaan spricht über Autofahren in Stille, über das Erleben von Körperempfindungen, über Intuition, Entscheidungen und die Frage, warum Stille anfangs Angst machen kann, sich aber als große Wohltat zeigt.
Adriaan van Wagensveld hat seit 2008 insgesamt 92 10-tägige und viele kürzere Vipassana-Retreats geleitet. Seit Mai 2020 leitet er zudem jeden Morgen eine Live-Online-Meditation an mit anschließender Fragen- und Antwortstunde. Er begleitet viele Menschen täglich in ihrer Praxis. Adriaan lebt Meditation seit 1983 und hat nach seiner Zeit als Novize bei Thich Nhat Hanh mehrere Jahre in Laienzentren in der Tradition von Thich Nhat Hanh verbracht.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Das Wahrnehmen von Gedanken als Gedanken ist interessant.
00:00:05: Das geht sehr gut beim Autofahren.
00:00:07: Wenn du nicht mehr so beschäftigt bist mit dem in Schwung halten von Gedanken.
00:00:12: Und es entsteht eine Gedankenstille.
00:00:14: Meiner Erfahrung nach ist das völlig normal.
00:00:17: Einfach merken: Der Geist bietet da Sachen an beim Autofahren.
00:00:21: Da ist eine Gewohnheit da, um dann einen Podcast reinzulegen oder Musik reinzulegen oder zu telefonieren.
00:00:28: Und das ist kein Autofahren.
00:00:30: Da ist niemand da.
00:00:31: Aber wann hat dein Geist dann die Gelegenheit, dir etwas aus Intuition zu zeigen?
00:00:37: Es ist eine enorme Wohltat, einmal nicht das Geschnatter in deinem Kopf zu haben.
00:00:42: Und wir trauen uns nicht dahin.
00:00:44: In den Vipassana Jetzt Retreats ist ja die Basis die Satipatthana Sutta.
00:00:50: Und meine Frage an dich ist.
00:00:53: Wie erlebst du die Satipatthana Sutta im Alltag?
00:01:08: Reicht das als Antwort?
00:01:10: Ja.
00:01:10: Ciao, war schön mit euch.
00:01:16: Also, beim Niesen.
00:01:22: Nehme ich bewusst wahr, dass ich niese.
00:01:27: Auf Französisch könnte man sagen: éternuer, l'orgasme du nez.
00:01:31: Ein Nasenorgasmus.
00:01:34: Und wir können lernen, wirklich zu niesen.
00:01:39: Und dass wir es auch genießen.
00:01:43: Wobei das Problem gerade eher ist, dass es nach dem Essen ein kleines bisschen feucht ist.
00:01:55: Ich habe eine Weile bei den Eltern von einem Jugendfreund von mir gewohnt, ein paar Jahre.
00:02:03: Und die hatten ein Familienkennzeichen und das Familienkennzeichen war so eine Nase.
00:02:08: So richtig, so ein, und der Vater, der hatte.
00:02:16: Einen erheblichen Teil des Tages hing ein Tropfen an dieser Nase.
00:02:21: Und daran erinnere ich mich jetzt.
00:02:24: Das ist auch viel Vipassana.
00:02:27: Bewusst wahrzunehmen, was da so in deinem Kopf abgeht.
00:02:34: Bewusst wahrzunehmen, was in deinem Körper passiert.
00:02:39: Und es wahrzunehmen, für was es wirklich ist.
00:02:42: Und nicht mehr daraus zu machen.
00:02:45: Also wenn die Nase tropft, dann musst du tupfen.
00:02:50: Genau.
00:02:51: Und das war es jetzt.
00:02:52: Jetzt können wir aufhören.
00:02:53: Weil es nicht mehr ist.
00:02:56: Das ist ja auch das, was du mal sagst.
00:02:57: Es ist so einfach und es ist so einfach.
00:03:00: Und dann kommt ja, was kommt denn?
00:03:02: Gedanken, Sorgen, Erinnerungen, Stimmung, Gefühle.
00:03:08: Das ist ja so viel, was in uns ist.
00:03:15: Ich möchte gerade die Frage stellen, aber ich mag sie auch nicht stellen.
00:03:19: Wie lange hat es gedauert, bis du einigermaßen frei warst?
00:03:24: Essenz davon, also immer im Hier und Jetzt sein kannst, dass du das, was du jetzt gerade gesagt hast, so wahrnehmen und sagen konntest.
00:03:31: Aber ich will die Frage auch gleichzeitig nicht stellen, weil
00:03:34: Nicht, dass dann kommt, ah, da muss ich nur ein, zwei Mal die Retreats besuchen oder zwei Jahre üben und dann habe ich es, weil jeder Mensch ist sehr unterschiedlich.
00:03:42: Deswegen stelle ich die Frage und stelle sie aber genau so, dass eben nicht deine Erwartungshaltung
00:03:47: Ja.
00:03:48: Ich denke, dass wir sehr unterschiedliche Startsituationen haben.
00:03:52: Das erwähnt sie schon.
00:03:54: Und ich denke, dass wir nie fertig sind.
00:04:01: Und es kann einfach, wenn du reisen willst, ist es hilfreich, eine Landkarte zu haben.
00:04:10: Und man kann Satipatthana Sutta wie eine Art Landkarte sehen, die dich einlädt in
00:04:21: Einlädt in dieser Wirklichkeit.
00:04:23: Es gibt vier Übungsbereiche.
00:04:25: Nicht eins, sondern wir holen das Ding in vier auseinander.
00:04:29: Hören wir die vier Bereiche auf, bitte.
00:04:30: Die vier Übungsbereiche.
00:04:33: Also du lernst um zu verweilen, also vor Ort zu sein, in diesem Körper als Körper.
00:04:42: Nicht als so, wie du denkst, dass der Körper zu sein hat.
00:04:47: Weil das ist nicht Körper als Körper, sondern es ist Körper als Vorstellung.
00:04:51: Gedanke, Erinnerung, Vergleich und so weiter.
00:04:55: Körper.
00:04:58: Wir kommen direkt vom Essen.
00:05:02: Und
00:05:04: Ein Aspekt am Reisen ist, dass man nicht immer Hauskost isst, sondern immer wieder etwas anderes, was andere Menschen machen.
00:05:13: Und weil ich sehr gewohnt bin, um ziemlich selektiv zu essen, gibt es so manche Sachen, worauf ich stark reagiere.
00:05:26: Und in der herrliche Pasta, die wir gerade gegessen haben, ist etwas, das macht, dass nicht nur mein Nasen läuft, sondern auch, dass meine Kehle verschleimt.
00:05:37: Obwohl ich die
00:05:40: Den Käse nicht genommen habe, ist da trotzdem noch irgendwas drin.
00:05:46: Und al diese körperlichen Prozessen, das ist der erste Bereich.
00:05:54: Und der zweite Bereich ist während wir um gegessen haben.
00:06:02: Vorher habe ich dir eine Situation aus meinem Leben vorgelegt.
00:06:07: Ich fahre von hier nach Kassel und.
00:06:10: Da ist dann eine Situation mit Kindern, die ich jetzt nicht im Detail darlegen will, wo ich unsicher bin, was ist da jetzt das richtige Verhalten.
00:06:21: Mache ich das, was mir eingefallen ist, oder sind die Argumenten dagegen, die mir auch eingefallen sind, sind die gültig?
00:06:36: Und dieses Spiel von Gedanken, das ist der vierte Übungsbereich.
00:06:41: Und zwischen das erste und das vierte.
00:06:44: Ist die Begegnung zwischen Körper und GeistesInhalte.
00:06:49: Und die begegnen sich.
00:06:50: Also wir sitzen da
00:06:53: Und ich spiele da die Gedanken, die Möglichkeiten durch von was mache ich, wenn ich ankomme in Kassel.
00:07:02: Und während ich das mache, merke ich, dass was passiert in meinem Körper.
00:07:07: Und was anderes als nur, ja, der Körper atmet oder der Körper sitzt oder
00:07:14: Irgendwann beim Essen habe ich eigentlich nicht mehr nachgedacht über die Thematik, but vorher schon darüber gesprochen.
00:07:21: And there ist dann diese erste Übungsbereich, diese Bewegung von der Mund, zum Beispiel.
00:07:27: Oder jetzt.
00:07:28: Jetzt ist komischerweise der Mund ein bisschen trocken, fast so, als ob
00:07:37: Die Zunge nicht ganz frei durch den Mund rutscht.
00:07:41: Als würde das Schlucken nicht ganz frei laufen.
00:07:44: Das ist alles Körper.
00:07:48: Aber dieses leicht unbequeme Gefühl in der Bauchregion.
00:07:54: Als ich mich auseinandergesetzt habe mit mache ich A oder B oder vielleicht auch C.
00:07:59: Das ist der zweite Übungsbereich.
00:08:01: Das sind Gefühle.
00:08:04: Und das sind Reflektionen von das Spiel, von Inhalte in deinem Geist auf diesen Raumkörper.
00:08:17: Und manche von diese gefühlen nemen wieder wo als angenehm, und manche nemen wir wo als onangeneem.
00:08:24: Und was wir lernen, ist wahrzunehmen, das ist Fleisch gebunden, das ist Körper als Körper, das ist nicht Fleisch gebunden, das ist Geist.
00:08:36: Gebunden.
00:08:37: Das sind Gefühle.
00:08:39: Und wir lernen wahrzunehmen, das empfinde ich als angenehm, das empfinde ich als unangenehm.
00:08:44: Das ist der zweite Übungsbereich.
00:08:45: Und der dritte Übungsbereich ist dann
00:08:48: Wenn da zwischen diesenr Körper und diese Inhalte in deinem Geist sich was aufbaut, sich was hochschaukelt, dass da eine Art Gewohnheiten sind, zum Beispiel der Gewohnheit.
00:09:03: Ich bin nicht einverstanden mit densem Leben.
00:09:06: Ich bin nicht einverstanden mit den Karten, die ich geteilt bekommen habe.
00:09:11: Ich empfinde dieses Leben nicht gerecht, was passiert und eigentlich will ich das nicht.
00:09:21: Und wir sind in das Spiel von Inhalte in unseren Geist da eingerichtet, eingenistet.
00:09:29: Dann wirkt das immer wieder auf den Körper in akuten Situationen, in Situationen, die direkt da sind.
00:09:34: Das sind Gefühle.
00:09:35: Aber es wirkt auch auf deine Stimmung.
00:09:38: Das ist der dritte Übungsbereich.
00:09:42: Und wir lernen bewusst wahrzunehmen, wie bin ich drauf gerade.
00:09:49: Weil es geht nicht um nicht nur um Langzeitstimmung, ein begierdiger Mensch oder ein ablehnender Mensch.
00:10:03: Oder ein unruhiger Geist, sondern es geht auch um das, das könnte man, sagt man, das Klima nennen, es geht auch um das Wetter.
00:10:14: Und wir lernen diese unterschiedlichen Wetterlagen zu spüren, bewusst wahrzunehmen.
00:10:21: Und das ist ein wichtiger Aspekt von Satipatthana Bhavana, also das Kultivieren der vier Übungsbereiche im Alltag, oder Vipassana im Alltag.
00:10:33: Dass wir lernen, im Alltag wahrzunehmen: Was geht eigentlich ab?
00:10:36: Auch nicht das Ding in seiner vollen Komplexität, sondern eingeteilt in vier Bereiche.
00:10:43: Pass auf, das ist ein bisschen mechanisch, aber manchmal macht man mechanische Bilder: Pass auf, du hast ein Control Panel.
00:10:49: Und dieses Control Panel hat vier Bereiche.
00:10:53: Und du siehst einfach in den unterschiedlichen Bereichen des Control Panels, was passiert.
00:10:57: Wissend: Das sind Gefühle.
00:11:00: Das finde ich jetzt spannend.
00:11:01: Da kommt jetzt dieses Bild von mir, äh, nicht von mir, das Bild hoch von dem, wie heißt denn der Film, ein Pixar-Film.
00:11:08: Alles steht Kopf.
00:11:09: Ja, die haben ja auch so ein Control Panel.
00:11:11: Es sind zwar nur die Gefühle, aber das Bild kommt gerade mehr hoch.
00:11:14: Und es ist ja auch von Vorteil, die Gefühle mal auf dem Schirm zu haben.
00:11:18: Und aber auch, wie du sagst, Körper, Gefühle.
00:11:22: Stimmung und was funkt der Geist?
00:11:25: Und das, also auch noch diese Tennis.
00:11:28: Ja, Inside Out, also der Film ist ein Juwel.
00:11:31: Das ist echt ein Juwel.
00:11:33: Und der konzentriert sich auf, du sagst zu Recht, die Gefühle und die Erinnerungen
00:11:40: Ja, denn es gibt ein proces mit den Eindrücken, die werden afgewoord gespeigerd, kustliche film.
00:11:49: Und die könnte man.
00:11:51: Ist da ein Teil 2 gekommen? Habe ich auch gesehen, mit dem Eindruck: nicht so besonders interessant.
00:12:01: Man hätte das Ding auch ausbreiten können mit: Okay, wir haben zwei Aspekte genommen.
00:12:05: Komm, lass uns mal das gesamte Ding nehmen.
00:12:10: Ich hoffe, so durchs ganze Leben, du war das ja Teenager.
00:12:13: Erst Kind, dann Tier.
00:12:15: Schön, wenn man so durch jede, finde ich jetzt persönlich, durch jede Stationen im Leben mal so sieht, was ist da inside out.
00:12:22: Ja, naja, es ist für Komplexität gibt es nicht so einen großen Markt.
00:12:28: Also die größeren Angebote müssen in gewisser Maßen vereinfachen, der Wirklichkeit weitestgehend vereinfachen.
00:12:43: Zoals sein da noch nicht genug mensen interesseerd.
00:12:49: Ich zie nicht so snel passeren das Disney, Pixar ist ja Disney.
00:12:55: Dass Disney in so eine hohe Komplexität geht.
00:12:59: Es gibt ja nicht umsonst Arthouse-Filme.
00:13:05: Of das ist ein eigen circuit.
00:13:08: Ich finde es spannend, dass du das jetzt sagst mit einfach und komplex.
00:13:11: Ich finde auch Vipassana.
00:13:14: Oder auch noch kurz für die Zuschauer.
00:13:16: Ich bin jetzt auch schon fünfmal zehn Tage gesessen, deswegen kann ich da auch ein bisschen mitreden.
00:13:23: Ich finde auch diese ganze Komplexität, die wir in unserem Leben und im Alltag
00:13:28: Vereinfacht ein Retreat sehr stark.
00:13:31: Also es werden ja die äußeren Einflüsse weggenommen.
00:13:34: Also sprich kein Lesen, keine Musik hören.
00:13:37: Kein Pipapo.
00:13:38: Man ist ja in der Gruppe, man ist mit sich, man hat einen sehr strukturierten Ablauf, der gleichzeitig frei macht, durch den man eben
00:13:47: Dann durchfließt.
00:13:47: Und durch dieses Vereinfachen, dieses Einzoomen und Auszoomen, den Raum und die Zeit zu haben, da hat man diese zehn Tage Zeit.
00:13:59: Zu erforschen und mit der Zeit entsteht, ich weiß nicht, wie ich es in Worte fassen soll, mit der Zeit entsteht, finde ich, aus meinem Erleben aus Erfahrung heraus
00:14:11: Die Komplexität wird viel einfacher, bleiben wir mal nur bei diesen vier Kategorien und gleichzeitig wird es dadurch auch wieder komplexer, aber anders komplexer.
00:14:20: Also die Komplexität wird greifbar, finde ich.
00:14:23: Es wird, ich würde es mal sagen, lebendiger und dadurch wird es leichter.
00:14:27: Also das ist das, was ich erlebe.
00:14:31: Naja, der Körper, die Gefühle und die Stimmung, die kommen dazu.
00:14:38: Für die meisten Menschen, also wenn wenn wir uns nicht bewusst auf einem Geistesschulung richten.
00:14:46: Und für die meisten Menschen ist das nicht der Fall, weil wir haben mehr als genug zu tun.
00:14:50: Aber was wir zu tun haben, befindet sich üblicherweise in dem Bereich.
00:14:57: Was sind meine Ziele, was sind meine Verpflichtungen, Verbindungen, Verbindlichkeiten?
00:15:02: Was empfinde ich als richtig, was empfinde ich als fals, was wird von mir erwartet, und so weiter, und so weiter.
00:15:07: Und all das
00:15:08: Ist der vierte Übungsbereich Inhalte in deinem Geist?
00:15:12: Und der Körper muss da einfach mitmachen, muss folgen
00:15:16: Dann gehen wir zwar um, dann ist klar, okay, wir müssen für den Körper sorgen, also gehen wir in der Sportschule.
00:15:21: Ich finde es richtig lustig zu sehen, dass du so ungefähr jeden Tag in der Sportschule gehst.
00:15:28: Und ich freue mich darüber, einfach um das zu sehen.
00:15:31: Ich denke, ja, super gesund.
00:15:34: Aber üblicherweise gehen wir dahin
00:15:38: Während wir in unserem Kopf sind, also wir gehen dahin, um uns was Gutes zu tun, das ist in deinem Kopf.
00:15:43: Wir gehen dahin um ein bestimmtes Programm.
00:15:47: Abzulaufen.
00:15:48: Und irgendwann entdecken wir, dass es einfach angenehm ist, dich zu bewegen, zum Beispiel.
00:15:55: Da wollte ich gerade ein und deswegen wollte ich die noch weiter.
00:15:58: Ich habe das Kribbel gespürt.
00:15:59: Ich habe es gespürt, genau.
00:16:01: Das ist spannend, dass du das so benennst und so beschreibst bei vor der Praxis
00:16:06: Also wie passen und auch bevor ich mich so auf den Weg gemacht habe, war es genau das.
00:16:10: Ich bin dahin, ich habe mein Programm abgespult und ich hatte schon ein Körperbewusstsein.
00:16:16: Aber halt, das ging immer in Richtung, wie weit gehe ich an meine Grenze und dass es gerade noch okay ist.
00:16:22: Und jetzt gehe ich eher in.
00:16:24: In Kursen, Sport, in was weiß ich, was ich da mache, auf was ich gerade auch nicht nur Lust habe, also sondern was der Körper gerade braucht.
00:16:32: Also so gehe ich schon mal anders hin.
00:16:34: Es ist vielleicht was Ruhiges, ist es was Lebendiges
00:16:39: Kraft, Bewegung, auch vom Zyklus her, da kann ich auf mich hören, in mich einstimmen, auch von der Stimmung her.
00:16:48: Und wenn ich eben Sport mache, egal was, dann beobachte ich mich schon auf allen Ebenen, also die vier genannten Ebenen, ohne jetzt da ein riesiges Wissenschaftsprojekt rauszumachen.
00:16:59: Aber ich bin eingestimmt.
00:17:00: Ich weiß, wie meine Atmung ist.
00:17:02: Was ich jetzt seit Neuestem mache, ich bin wieder auf dem Laufband.
00:17:05: Ich habe mich selber damit überdacht, ich mag das Laufband gar nicht.
00:17:08: Und ich schaue, dass ich irgendwie, ich weiß nicht, wie es.
00:17:11: Beschreiben soll, aber dass ich anatomisch korrekt laufe, was jetzt auch wieder sehr hochtrabend klingt.
00:17:17: Aber ich merke einfach, wenn ich jetzt nach vorne gebeugt laufe oder mehr aufrechter, da verschiebt sich was.
00:17:22: Also da bin ich einfach am Erforschen und reinspülen, ohne dass ich jetzt mit einem Anatomiebuch daneben stehe.
00:17:28: Und das macht's.
00:17:29: Und auch, dass ich eben nicht immer meine Grenzen gehe, sondern dass ich eben.
00:17:33: Mit mir verbundener bin und bleibe während dem Sport.
00:17:36: Und das finde ich sehr schön.
00:17:38: Weil dadurch merke ich auch, was sind meine Grenzen
00:17:42: Und wie weit kann ich trotzdem an meine Grenze gehen, wenn es mal geht?
00:17:46: Aber vielleicht auch mal gar nicht, weil mich das sonst zu erschöpft.
00:17:50: Also so nutze es ich sozusagen.
00:17:53: Oder so wird Vipassana Alltagspraxis bei mir unter anderem.
00:17:57: Ja, das verstehe ich.
00:18:00: Nicht in Fitnessstudios, sondern jetzt dann eine fünf Stunden lange Autofahrt vor sich hat.
00:18:09: Ja, man kann diese fünf Stunden mit GeistesInhalte füllen.
00:18:16: Und weil sich einen Podcast laufen lassen oder Telefonate führen oder einfach denken.
00:18:28: Und es gibt aber auch sehr viel Raum bei solchen Autofahrten.
00:18:37: Um da zu sein, nicht nur mit deine Gedanken.
00:18:40: Also dass du dich nicht über einen Podcast oder Musik an die Hand nehmen lässt.
00:18:52: Was passiert, ist ja: Du fährst und du musst ab und zu lenken und ab und zu etwas tun.
00:18:57: Aber das ist vielleicht gar nicht so viel und da bleibt ganz viel Zeit, ganz viel Raum übrig.
00:19:03: Und in dieser Zeit kannst du spüren, wie du in diesem Auto sitzt.
00:19:07: Und wenn du dich nach einer langer Autofahrt verkrampft fühmst, dann hast du über diesen Pfad angespannt gesessen.
00:19:17: Und das hast du vielleicht gar nicht wahrgenommen.
00:19:20: Und du kannst aber lernen, wahrzunehmen, wie sitze ich in diesem Auto und lernen eine Art
00:19:29: Verfügbarkeit aufzubauen für der Körper hat so seine Signale und meldet sich.
00:19:36: Und dass du dann einfach merkst, okay, ich komme wieder in einem angespannte Körperhaltung.
00:19:42: Und da gibt es ganz viele Möglichkeiten.
00:19:45: Man kan zich in so'n stoel verdrehen, man kan zich in so'n stoel rein drukken.
00:19:51: Es gibt zoveel möglichkeiten um angespann in einem autostoel zu sitzen.
00:19:56: Und um angespannt zu fahren und gar nicht mitzukriegen, dass der Armhaut völlig unnatürlich ist, zum Beispiel.
00:20:05: Waarbij das ook mogelijk ist so in sein auto zu zitten als du das direct verfügbaar bist um zu handelen wens das nötig ist.
00:20:15: Das linkerad in der hand.
00:20:18: Und gleichzeitig bist du entspannt.
00:20:23: Und in der Entspannung entsteht dann Raum, um wahrzunehmen, was dein Hirn so.
00:20:31: Anbietet in der freiraum, in der Leerlauf, die geistig da ist.
00:20:38: Das einzige, was du tun musst, ist einfach mitfließen mit dem Verkehr.
00:20:45: Dieses Wahrnehmen von Gedanken als Gedanken ist interessant.
00:20:50: Das ist so interessant als wij zich.
00:20:55: Du sitzt irgendwo in der Natur und du hast nichts zu tun und du nehmst einfach wahr, was passiert hier?
00:21:02: Und dann auf einemmal siehst du es hier rasseln und auf einemmal hörst du da was.
00:21:06: Und du lässt dich einfach überraschen, von was kommt.
00:21:10: Das geht sehr gut beim Autofahren.
00:21:13: Also wie den eigenen Gedankenfilm gucken sozusagen.
00:21:17: Ja, wobei Gedankenfilm das ist, was wir wahrnehmen.
00:21:24: Was wir häufig wahrnehmen in einem ungeübten Geist.
00:21:28: Also, dass die Gedanken die eine nach die andere nach die andere nach die anderen.
00:21:30: Das ist frame nach frame nach Frame nach Frame.
00:21:33: Und so empfinden wir Gedanken.
00:21:36: On mein ervaring, denn das heurig af von viele andere mensen, eigentlich zitst u für ein lerenLeinwand.
00:21:48: Wann beim Üben im Schwaben.
00:21:52: Wenn du nicht mehr so heiß laufst, in der Gedanken sind ständig am
00:21:57: Kreiseln, die das möchte ich und das möchte ich nicht, das ist richtig und das ist falsch und das sind meine Ziele und so weiter und so weiter.
00:22:07: Wenn du nicht mehr so beschäftigt bist mit dem im Schwunghalten von diese Gedankenräder und steht eine Gedankenstille, meiner Erfahrung nach ist das völlig normaal.
00:22:20: Und wenn du bei Gedankenstille an Gedankenfilm denkst, dann will ich sagen: Na ja, Filme sind ja Frames.
00:22:28: Und zwischen die frames ist korts nichts.
00:22:32: Of geen geval so wo.
00:22:34: Das werd simuleerd.
00:22:37: Früher waren das Bilder, die irgendwo dran vorbeigezogen wurden.
00:22:42: Denn tussen die frames ist nichts.
00:22:45: Und du kannst einen anderen Film einlegen, und dann hast du andere Frames, andere Gedanken, andere Bilder.
00:22:51: Aber die pauze tussen die Gedanken ist die gleiche.
00:22:55: Und du kannst keinen Film einlegen.
00:23:00: Und dann ist die Pause zwischen Film und kein Film das gleiche als die Pause zwischen Frame und Frame.
00:23:06: Also der Hintergrund, ich spiele ein bisschen, es ist einfach nur ein Spiel mit einem Bild.
00:23:12: Die hintergrond ist ein leeren Leinwand.
00:23:16: Und ich würde, ich empfinde, wenn ich so Auto fahre, langere Fahrt und ich habe nichts zu tun.
00:23:25: Dann ist da.
00:23:27: Da sind mehr keine Gedanken als Gedanken da.
00:23:31: Ein leere Leinwand da.
00:23:33: Ja, da ist da ist.
00:23:34: Na ja, was auf der Leinwand passiert, ist: Ich rolle mit.
00:23:40: Hundertnochwas rollt über Gottes Autobahnen und fließt mit dem Verkehr mit.
00:23:49: Das passiert.
00:23:51: Aber
00:23:57: Da sind mehr keine Gedanken als Gedanken.
00:24:01: Da ist mehr.
00:24:03: Ich denke, dass wir das alle kennen, wenn wir irgendwo in der Natur, wir sitzen vielleicht am Meer und du schaust im Meer und du siehst die Wellen im Meer.
00:24:10: Und da sind keine Gedanken da.
00:24:12: Und wir sagen dann, die Seele baumeln lassen oder sowas ähnliches.
00:24:17: Auf Nederland sagt man uitwaaien.
00:24:20: Also wehen, der wind weht und man lässt den wind so durch.
00:24:27: Und da der nimmt dann alles mit, ja.
00:24:32: Und
00:24:34: Man kann das als ein besondere Zustand erfahren.
00:24:36: Ich gehe am Strand und setze sie da hin und dann habe ich endlich mal wieder Gedankenruhe.
00:24:41: Aber man kann das Leben auch empfinden mit.
00:24:44: Der Hintergrund, der Normalzustand ist, es gibt keinen Grund, jetzt irgendwas zu denken.
00:24:51: Ist es dann wirklich leer, also weiß, oder ist es dann einfach, es kommt irgendwas, aber du hältst es nicht fest und du denkst es nicht?
00:24:59: Also, ist da wirklich.
00:25:01: Meine Erfahrung: Ich empfinde es als leer.
00:25:04: Und gleichzeitig, also es ist dann Lehr von Gedanken.
00:25:08: Ja.
00:25:08: Aber es ist nicht, also, wenn ich hier jetzt so schaue, dann.
00:25:16: War es jetzt leer von Gedanken?
00:25:19: Aber der Blick ruht in drei Pflanzen, die daneben stehen.
00:25:23: Du nimmst wahr, aber denkst nicht.
00:25:26: Also der Geist ist leer von Gedanken, aber nicht leer von Zimmerpflanzen.
00:25:31: Ja.
00:25:32: Die sind da.
00:25:33: Und wenn ich mich erinnere an, wie ich angefangen habe, ich war sehr.
00:25:37: .
00:25:37: Ich bin in Plum Village in das Kloster gegangen.
00:25:41: Und da, eigentlich darf man aus Mönch zehn Sachen besitzen.
00:25:45: Und die liegen auch fest, was die zehn sind.
00:25:47: Und dein Zahnbrustel ist eine.
00:25:51: Es geht sehr schnell.
00:25:53: Die Schale, woraus du esst, ist eine.
00:25:57: Aber praktisch hat man dann doch ein bisschen mehr.
00:26:01: Und Adriaan ist im Kloster bei Thich Nhat Hanh angekommen, und was er dabei hatte, war eine Flora.
00:26:08: Also ein Buch, womit du die einzelnen Pflanzen unterscheiden kannst.
00:26:14: Aha.
00:26:15: Und Adriaan ist da hingegangen mit diesem Projektchen: Ach, ich werde da wahrscheinlich viel Zeit haben.
00:26:21: Und ich lerne einfach die Pflanzen da auf dem Berg und in der direkten Umgebung kennen.
00:26:30: Ja, und um die bestimmen zu können, ist es einfach hilfreich, die Flora dabei zu haben und dann einfach
00:26:38: Du folgst einfach das Entscheidungsmodell und dann kommst du bei, das ist ein Monstera deliciosa.
00:26:45: Die wachsen da nicht im Bild, aber kennt man.
00:26:51: Oder ein Ficus religiosa, dann sitzt du unter der Bodhi-Baum.
00:26:55: Und ich habe natürlich nichts getan mit dem Buch.
00:27:00: Weil du genug beschäftigt warst.
00:27:02: Das war einfach voll daneben.
00:27:03: Das war einfach der Adriaan, der beschäftigt war mit, okay, das ist so eine und das ist so eine und das ist so eine.
00:27:09: Und der braucht vielleicht ein bisschen mehr Wasser und der vielleicht ein bisschen weniger.
00:27:13: Und da dürfen die Blätter mal und so weiter und so weiter.
00:27:16: Dieses Endlose beschäftigt sein mit was da ist.
00:27:21: Damit bin ich reingekommen, wusste ich natürlich nicht, aber war schon der Fall.
00:27:27: Und
00:27:29: Ich habe die Flora kaum verwendet.
00:27:31: Und was hast du stattdessen?
00:27:33: Ja, geatmet.
00:27:34: Das war ja die Anweisung.
00:27:35: Okay.
00:27:36: Ja, geatmet.
00:27:37: Und beim Sitzen, Sitzen und beim Essen, Essen.
00:27:41: Und dann beim Zuhören, Zuhören.
00:27:45: Und einfach merken und beim Autofahren, Autofahren.
00:27:50: Und einfach merken, Der Geist bietet da Sachen an beim Autofahren.
00:27:55: Da ist eine Gewohnheit da, dann einen Podcast reinzulegen oder Musik reinzulegen oder zu telefonieren.
00:28:03: Und das ist kein Autofahren.
00:28:06: Sondern das ist auf Autopilot-Autofahren und vielleicht auch auf Autopiloten-Podcast hören.
00:28:12: Da ist niemand da.
00:28:16: So wie nicht wirklich iemand da was, als ich in das bisschen kapek megenomen habe, da ein flora ingepakt, welig in das project.
00:28:25: Im Kopf hatte, obwohl ich mehrmals einen Vortrag von Thich Nhat Hanh gehört hatte, wo er über Linji erzählt hatte, einen der Zen-Patriarchen: Was wir üben, ist Projektlosigkeit.
00:28:37: Das ist ja auch in den Retreats.
00:28:39: Als du jetzt erwähnt hattest, habe ich zum Lachen angefangen und dachte mir, das mache ich zehn Tage lang.
00:28:43: Du bist beschäftigt.
00:28:44: Du bist mit Nichtstun beschäftigt und gleichzeitig eben mit.
00:28:49: Atmen, sitzen, essen und immer wieder präsent sein und schauen, was geht in den vier Ebenen ab.
00:28:54: Und damit ist man genug beschäftigt.
00:28:56: Also es wird nicht langweilig.
00:28:58: Langeweilig ist auch da.
00:29:00: Aber man ist beschäftigt, weil die Fragen bekommst du wahrscheinlich oft, oder?
00:29:05: Oder also ich bekomme sie oft, wenn ich erzähle, dann sagen sie, was machst du zehn Tage lang?
00:29:09: Ich bin beschäftigt mit Sein, mit Spüren, mit Wahrnehmen.
00:29:12: Ja, wie.
00:29:13: Ja, das geht.
00:29:15: Ja, wir wachen auf in eine Wirklichkeit, der
00:29:22: Für der ungeübte Geist erstmal unglaublich viel interessanter ist als das, was wir vorher kannten.
00:29:33: Also ich habe hier jetzt ein Taschentuch, falls die Nase noch Tropfchen ist, wobei es ist zur Ruhe gekommen.
00:29:41: Und das habe ich zwischen zwei Fingern.
00:29:45: Und schon nur die Berührung von das Papier an die eine und die andere Finger, an die innenseite, und der Druck zwischen diesen Finger.
00:29:57: Oder der Unterschied zwischen diesenn Fingern, die ein bisschen Spannung haben, um das Papierchen dazwischen zu halten, und diesen Fingern, die frei sind
00:30:10: Aber weil die gestrekt sind, mitstrekken.
00:30:14: Und da ist eine Komplexität.
00:30:19: Und das Ding ist hier spürbar.
00:30:23: Und das ist immer da.
00:30:27: Und ich brauche nur dies zu tun und da passiert so viel.
00:30:32: Und man könnte denken, ja, ist völlig irrelevant.
00:30:34: Richtig, was bringt mir das?
00:30:35: Ja, bis der Moment, dass du, weiß ich, irgendwas am Tun bist, im Laden.
00:30:41: Du zahlst mit Bargeld und du hast hier einen Hunni zwischen die Finger gesteckt.
00:30:47: Und in einem unachtsamen Moment ist der Hunni weg.
00:30:52: Und weil du bist, du warst gar nicht da.
00:30:55: Das stimmt.
00:30:56: Ich musste doch mal lachen über mich selber.
00:30:58: Weil so wie du sagst, also das ist so dieses typische Beispiel, man sucht nach der Brille.
00:31:03: Und ich habe sie auf dem Kopf gespürt.
00:31:05: Genau.
00:31:05: Oder ich bin auch mal durch, ich wollte raus und dachte mir so, habe ich jetzt, ich hatte, also manchmal habe ich so einen Moment, da denke ich mir,
00:31:11: Was ist denn los mit mir?
00:31:12: Und dann habe ich gespürt, ich habe meine Schuhe an oder nicht an.
00:31:15: Also nur durch Spüren, das hört sich so absurd an.
00:31:18: Normalerweise, glaube ich, schauen die meisten Leute hin.
00:31:20: Und ich habe einfach hingespürt.
00:31:22: Für mich ist das ein riesiger Unterschied.
00:31:24: Ja.
00:31:25: Oder ihm jetzt auch, keine Ahnung, ich sitze jetzt hier mit dem Schalter, weil mir doch kalt ist.
00:31:29: Und ich war sehr lange, sehr oft nicht da, nicht zu Hause und habe mich dann irgendwann mal gefragt, ja, wieso?
00:31:34: Müssen wir denn, also wieso werde ich dann grantig?
00:31:36: Krank, genau.
00:31:37: Warum bin ich immer wieder erkaltet?
00:31:38: Ja, nicht, ich wollte nicht mal zu krank sein, dass das ja, warum wäre ich denn grantig?
00:31:42: Ja, weil ich Hunger habe, weil ich nicht in mein GrundBedürfnissen versorgt bin, weil mir nicht warm ist, weil ich nicht
00:31:47: Ich habe egal was.
00:31:48: Da fängt es ja an.
00:31:49: Und ich glaube, mal abgesehen von dem 100-Euro-Schein, der dem einem nicht aus der Hand wird, ist
00:31:55: Es ist ganz gut, mit sich selber verbunden zu sein und zu spüren: Wo drückt es denn gerade?
00:32:00: Dann muss sich der Körperposition ändern.
00:32:03: Darf es mir wärmer gehen, damit es mir gut geht und damit ich mit mir, meinen Bedürfnissen und auch im Alltag, im Leben miteinander gut verbunden sein kann.
00:32:14: Also das höre ich irgendwie so ein bisschen mit heraus.
00:32:18: Ohne das wird jetzt direkt dafür gesprochen.
00:32:21: Das ist dann auch wieder praktische Ebene.
00:32:24: Was für Vorteil habe ich davon?
00:32:29: Was bringt mir das?
00:32:30: Und es bringt dir auch unglaublich viel, ohne dass es dir irgendwas Nützliches bringt.
00:32:37: Zum Beispiel.
00:32:39: Also.
00:32:42: Ich habe diese fünf Stunden Autofahrt vor mir.
00:32:47: Und ich kann diese fünf Stunden, die kann ich.
00:32:49: To kleistern mit, es gibt ein neues Podcast von, na, und ich habe da mal kurz reingeschaut und denke, ja, könnte interessant werden
00:32:57: Ich habe geschaut: Wie lange dauert das Ding?
00:32:59: Da habe ich noch eineinhalb Stunden.
00:33:02: Ich könnte auch da mal reinlauschen.
00:33:04: Oder ich ruf Kati an und
00:33:06: Ich check mal kurz mit Katie.
00:33:08: Hast du dann Zeit für ein Telefonat?
00:33:10: Die fünf Stunden sitzen.
00:33:13: Vorausgesetzt, dass die podcast interessant genug ist.
00:33:19: Unterwegs ist es kein Problem, wie fülle ich diese Zeit?
00:33:23: Das kann man so machen.
00:33:26: Aber wann hat dein Geist dann die Gelegenheit, dir etwas aus Intuition zu zeigen?
00:33:34: Ja, wann kannst du dann die Seele baumeln lassen?
00:33:41: Ist das Bäumen oder Baumon?
00:33:45: Das vind ich ook her.
00:33:47: Tja, ich vind Deutsch noch immer ein unnötig komplizierte sprache.
00:33:53: Also, wann kannst du dann die Seele baumeln lassen?
00:33:57: Und wann kann eine Intuition dir neue Wege zeigen, wenn du immer beschäftigt bist.
00:34:10: Und was ich merke, jetzt so nacht.
00:34:14: Seit 22 Jahren macht nichts anderes als diese praktik.
00:34:17: Und natürlich, ich bin auch Vater und natürlich muss ich auch sehen, dass wir irgendwie Steuer zahlen können und noch so ein paar Sachen.
00:34:24: Aber im Prinzip ist es alles Vipassana, was ich machen habe.
00:34:29: Und wat ich merke ist, die stille so schön.
00:34:36: Er ist so tief und so interessant das nichts.
00:34:41: Es ist so interessant, einfach nur diese Blechdose von Ingolstadt nach Kassel zu bringen.
00:34:51: Und zweimal irgendwo anzuhalten und mein Auto an den Stecker zu hängen.
00:34:58: Und dann einfach 25 Minuten zu haben um eine Runde zu laufen.
00:35:03: Oder mich hinzulegen.
00:35:06: Und zu wissen, da ist dieser Zeitraum und in dieser Zeit brauche ich, ich muss nur mitfließen mit dem Verkehr.
00:35:13: Ich brauche nichts zu machen.
00:35:16: Und ja, genau.
00:35:18: Und wenn die Gedanken nicht mehr wichtig sein brauchen, nicht mehr hilfreich, nicht mehr interessant, nicht mehr.
00:35:30: Ich denke, dass dieses Bild Seele baumeln, da können sich dann scheinbar bedeutungslose Sachen zeigen.
00:35:43: Die auf erstmal in nicht mal verstandene Wegen
00:35:52: Zu interessante neue Horizonten führen, to, to.
00:35:58: To ein Geistesöffnung führen.
00:36:03: Und manchmal auch zu neuen Einsichten.
00:36:06: Es gibt Sachen, also ich hatte ja gesprochen, dass in einer Situation, das empfinde ich ein bisschen aus dem Dilemma, wie mache ich das?
00:36:14: Und ich könnte
00:36:16: Einfach dieses dilemma doorrechnen.
00:36:18: Ich zit in der zin, nachtdenken, nachtdenken.
00:36:21: Aber was ich gemerkt habe, ist: Diese Art von Nachdenken
00:36:28: Ist extrem kostenspielig, wenn es geht um Energie, was geht darin rum und der ist ziemlich stumpf.
00:36:36: Ziemlich dumm.
00:36:37: Also ich bin da immer wieder wiederholen.
00:36:41: So fühlt er sich dann an, was er dann lauft.
00:36:45: Das ist ja, glaube ich, auch in dem Sinne, weil Denken findet ja immer meistens in den gewohnten Bahnen statt.
00:36:52: Habe ich mal so erlebt und dann checkt man das im.
00:36:55: .
00:36:56: Wenn man jetzt nicht jahrzehntelang wie du, Vipassana macht, macht man das noch.
00:36:59: Ich kenne das auch noch von mir.
00:37:01: Ja, ich will aber nicht sagen, dass ich da besser bin.
00:37:04: Okay, gut.
00:37:07: Aber es passiert, aber man, man, du merkst es wahrscheinlich.
00:37:12: Ja, irgendwann wird es einfach.
00:37:13: Wenn du die Mühe neemst um zuzuschauen, was passiert, werden manche Sachen irgendwann einfach langweilig.
00:37:21: Und unnötig kostspielig.
00:37:24: Energiekostenspierig.
00:37:26: Und irgendwann merkst du, also wenn du
00:37:37: Ich hab noch lange bevor der Closer Zeit.
00:37:43: Da habe ich gerne mal ein Bierchen getrunken.
00:37:46: Und drei oder vier war auch kein Problem.
00:37:48: Und es passierte auch immer mal wieder, dass ich nicht mehr wusste, wie viele es waren.
00:37:53: Und es hat Spaß gemacht.
00:37:59: Und ich war so in Gang, dann am nächsten Tag war es ein bisschen schwieriger, aus dem Bett zu kommen, aber trotzdem: Ich habe was zu tun.
00:38:09: Ich schläge mich durch, dass mir gar nicht so bewusst war, was für einen Preis ich zahle für diese Gewohnheit.
00:38:21: Und
00:38:23: Das wurde mir erst bewusst in dem Moment, als ich beim Arzt saß und der eine Diagnose über mich hatte.
00:38:33: Der Arzt hat mir gesagt, ey, haben Sie ein Alkoholprobleem.
00:38:39: Und das müssen Sie nicht viel länger so weiterführen.
00:38:47: Und ich fand es nicht so schwierig, da die Notbremse zu ziehen und zu sagen: Dann mache ich es nicht mehr.
00:38:54: Und zum Glück funktionierte das auch.
00:38:57: Aber ich habe es vorher nicht wirklich bewusst erfahren.
00:39:05: So wie wir nicht wirklich bewusst erfahren, wie unproduktiv manche unserer Gedanken sind.
00:39:15: Manche haben die Gewohnheit, morgens aus dem Bett zu kommen und dann den Eindruck zu haben: Das ist nicht mein Tag.
00:39:27: Ich bin ein Morgenmuffel.
00:39:29: Müffel oder Muffel?
00:39:32: Morgen.
00:39:32: Ich habe einen Morgenmuffel.
00:39:33: Ich übe gerade mit Punktchen.
00:39:36: Und
00:39:38: Ich bin Morgenmuffel.
00:39:40: Man, das ist sogar.
00:39:41: Ich bin ein Morgenmuffel.
00:39:42: Ja, genau.
00:39:43: Ich bin, genau, ich bin.
00:39:45: Und
00:39:47: Solange wir das nicht wirklich bewusst erfahren, sondern wir finden irgendwie ein workaround.
00:39:54: Ja, und nehmen extra kaffee oder weiß ich, wir melden uns krank.
00:40:01: Sondern wir entscheiden uns, um diesen Morgenmuffel wirklich zu erleben und einfach zu merken, wie unangenehm es ist.
00:40:12: Um mit so einer Stimmung in den Tag zu starten.
00:40:17: Was für ein
00:40:21: Unangenehme Gewohnheit das ist.
00:40:25: Und was dazu führt, dass man eben morgen nur viel ist wahrscheinlich.
00:40:28: Und dieses Ding entsteht, weil er an manchen Tagen da ist und an manchen nicht.
00:40:33: Und das kommt nicht von außen, weil der Liebe her Gott entschieden hat, Adriaan kriegt jetzt ein Morgen movie.
00:40:39: Sondern du hast die abend vorher getrunken, zum Beispiel.
00:40:43: Oder nicht genug getrunken, oder, oder, oder.
00:40:47: Ich habe die Möglichkeit.
00:40:49: Wir müssen dieses Gespräch beenden, weil du hast einen Termin hast.
00:40:54: Ich möchte noch eine Frage stellen, dafür mag ich mir noch die Zeit nehmen, weil du gesagt hattest, da habe ich, da war ich wieder auf Anschlag.
00:41:00: Die Stille.
00:41:02: Weil du sagst Stille.
00:41:05: In Stille Auto fahren.
00:41:07: Und so viele wirken, wir können ja nicht Stille.
00:41:10: Wenn wir aus so viel Hamsterrad kommen und Machen und tun und das Schwungrad ist am Laufen.
00:41:15: Und dann mag man vielleicht sich trauen und zehn Tage sitzen.
00:41:18: Man hat aber irre Angst vor dieser Stille.
00:41:21: Wieso braucht es keine Angst?
00:41:23: Also natürlich ist da Angst und Respekt und damit darf man kommen.
00:41:28: Das ist Willkommen.
00:41:30: Aber wieso braucht es die eigentlich nicht?
00:41:35: Es öffnet sich ja nicht die Büchse der Pandora, wie viele vielleicht denken.
00:41:39: Also wir fragen alle Teilnehmer.
00:41:42: Bei die übergabe von der Schlüssel, waarom mensen da sein und wie ze so grade drauf sein, was da so da ist.
00:41:49: Und da hulen wir oft von stille, ich weiß noch nicht.
00:41:54: Und am Ende sprechen wir mit allen Teilnehmern.
00:41:57: Und wir hören, also weil sich aus 300 Teilnehmern einen, der sagt, ich fand das still schwierig.
00:42:07: Nicht schwierig dann, wenn man das mal erlebt und erfährt, weil ich glaube, die Angst da ist.
00:42:11: Es ist so eine Wohltat.
00:42:13: Es ist wie bei manchen Menschen, die Angst haben, berührt zu werden.
00:42:18: Und auch wenn sie Muskelschmerzen haben, wollen sie sie nicht massieren lassen, weil sie einfach sich unbequem fühlen, weil die Gedanken berührt zu werden.
00:42:27: Und wenn du da durchgehst und du sagst, okay, komm, ich erlaube es, ich lege mich hin und mach mal.
00:42:36: Und am Moment, wenn du dann loslässt.
00:42:39: Und du spürst, wenn es nicht gerade Thai-Massage ist.
00:42:45: Wenn es was sanftes ist, was Zartes ist.
00:42:50: Dann, ich hoffe, dass Thai-Masseurinnen jetzt nicht.
00:42:54: Das kann bestimmt auch angenehm und schön sein.
00:42:57: Aber das ist nicht meine Erfahrung.
00:43:01: Am Moment, wenn du loslässt, merkst du, was für eine Wohltat es ist, um berührt, geknetet, gedehnt zu werden.
00:43:12: Und so ist es auch mit Stille.
00:43:14: Es ist eine enorme Wohltat, aber nicht das Gesnappte in deinen Kopf zu haben.
00:43:22: Und wir trauen uns nicht dahin.
00:43:24: Das Geschnatter wird aber auch aus der, also das sage ich aus der eigenen Erfahrung heraus, es wird erstmal präsenter, es wird erstmal lauter, wenn da Stille ist, also im Außen nichts ist.
00:43:33: Aber es verändert sich wellenartig.
00:43:36: Es ist ein Verändern.
00:43:37: Also wenn ich jetzt an mein erstes Retreat zurückdenke oder auch an die weiteren Retreats, wenn ich da mal ankomme, es dauert einfach, bis man wirklich ankommt und drunterkommt.
00:43:48: Ja.
00:43:49: Und das einfach ausklingt.
00:43:50: Tagen, wenn du es zum ersten Mal machst.
00:43:52: Tagen.
00:43:53: Tagen.
00:43:54: Schönes Fahrrad.
00:43:56: Ja.
00:43:59: Es ist so eine Wohltaat um zu merken, ich bin in al mein Bedürfnissen versorgt, ich bin vrijgesteld, es wird nichts für mir erwartet.
00:44:09: Und es darf dauern.
00:44:11: Es braucht nichts zu passieren.
00:44:15: Und anzukommen, allmählich anzukommen in einen Zustand von, hey, ich habe jetzt all die Gedanken.
00:44:22: Die da so im Alltag ständig umwirbeln.
00:44:25: Ich habe sie alle x-mal gedacht, gesehen, erlebt und
00:44:31: Da meldet sich wieder der Gedanke: Ich kenne dich schon.
00:44:36: Und ich brauche da jetzt nicht wieder einzusteigen.
00:44:41: Und wenn du das ein paar Tage so erlebst, dann wird es irgendwann still.
00:44:47: Und dann hat was anderes Raum.
00:44:48: Das war nicht so schön.
00:44:49: Dass du das so genannt hast.
00:44:50: Weil das habe ich tatsächlich auch erlebt.
00:44:52: Deswegen habe ich so selig in mich reingegrinzt.
00:44:55: Weil das hat, glaube ich, noch keiner, also so wenn neben ausgetauscht wird, habe ich das noch nie so nicht gehört, aber so im
00:45:01: Finde ich es auch, dass da Raum ist für die Intuition.
00:45:04: Und das ist ja auch so was, was sich viele im Alltag wünschen.
00:45:08: Ich finde, da ist die Umgebung, weil sie eben auch so strukturiert ist und gleichzeitig so dadurch so frei, dadurch wird es eben
00:45:16: Möglich, weil wir brauchen als Menschen Struktur auch, und das sage sogar ich und ich hasse Struktur, also ich mag das Wörtchen muss gar nicht, aber da ist schön, wenn man so eingeteilt
00:45:25: Ist.
00:45:27: Mensch braucht ja auch Struktur, um dann eben loslassen zu können, in sich was reinfallen lassen zu können.
00:45:35: Ja, es ist ein Gehalten sein.
00:45:37: Gehalten sein.
00:45:38: Oh ja.
00:45:39: Es ist ein versorgt sein.
00:45:42: Es ist ein bisschen wie zurück in der frühe Kindheit.
00:45:46: Wo du dich um nichts kümmern musst.
00:45:48: Und es wird einfach alles für dich getan.
00:45:50: Ja.
00:45:54: Und das braucht ein bisschen.
00:45:56: Das braucht.
00:45:58: So, da.
00:46:00: Ja.
00:46:02: Schade, dass du nicht so viel Zeit hast heute.
00:46:07: Aber Stille braucht ein bisschen, um sich auszubreiten.
00:46:11: Ja.
00:46:14: Wenn du dann sagst, da kann sich dann Intuition zeigen, das ist eine.
00:46:19: Aber was anderes, und da fangen wir, du hast angefangen mit den vier Übungsbereichen.
00:46:28: Da kann sich auch der Körper zeigen.
00:46:30: Und da merkst du zum Beispiel,
00:46:34: Wenn du diesen Atem spürst und was da alles spürbar ist beim Atmen, und in den langen, langsamen Bewegungen des Atmens vielleicht schnellere, kürzere Bewegungen des Herzens, dann spürst du dein Herz.
00:46:47: Das ist orgaan.
00:46:48: Dass es zwischen den Lungen so am Schaukelpumpen ist.
00:46:53: Und du spurst wie dieses herz tussen diese Lungen herumrührt und zich bewegt.
00:47:02: Und da erscheint dann vielleicht ein Unterschied, so wie ich jetzt sitze: Da erscheint hier ein Pulsieren.
00:47:12: Und das ist das gleiche, das gleiche, ja, genau, jetzt hier beim Fußgelenk, beim Knochen.
00:47:18: Und das ist das gleiche Rhythmus als das Schaukelpumpen von das Herz.
00:47:25: Und wenn du dank beschäftigt bist, dann ist da wegsbein spurig eigentlich.
00:47:31: Also spüre ich jetzt dieses Pulsieren.
00:47:34: An der Innenseite vom linken Bein.
00:47:38: Oder an der Außenseite vom rechten Bein.
00:47:41: Die liegen af und ander.
00:47:46: Und das reicht.
00:47:49: Und um dann zu merken, hey, ich spüre es auch immer rechte Leiste.
00:47:53: Und da erscheint dein Körper.
00:47:56: Und so wie wir unsere Gedanken erinnern können, von ich habe jetzt was ganz Schönes bedacht, und am nächsten Tag weißt du noch, was für Schönes du bedacht hast, so können wir auch vertraut werden mit densem Körper.
00:48:10: Ich habe diesen Herzschlag wirklich an hunderten Stellen in meinem Körper, na ja, tausenden, vielleicht hunderten
00:48:19: Stellend für mein körper, concreet, verortet, geSpürd.
00:48:25: Und das hat eine Weile gereicht.
00:48:27: So wie ich eine Weile am Strand sitze und einfach schaue, wie eine Möwe vorbeifliegt.
00:48:35: Das ist so interessant um so in der Körper, zu Hause sein zu kunnen.
00:48:43: Ich habe ein dilemma.
00:48:47: Um zu merken, oké, mit denken kom ich jetzt nicht wieder.
00:48:52: Ich bin nicht der Mensch, der einen Würfel wirft, um entscheiden zu lassen, was ich mache.
00:48:57: Ich bin auch nicht der Mensch, der jemand anderen anruft und fragt, was ich machen soll.
00:49:01: Sondern ich habe gelernt, okay, unklare Situation.
00:49:07: Ich lege es ab.
00:49:09: Und ich lenke mich nicht ab mit den nächsten Gedanken, sondern ich gehe in gedankenlos.
00:49:15: Körper.
00:49:16: Herz, Blut.
00:49:18: Und wenn diese größere Intelligenz in mein in mein Hirn oder in meinem Körper
00:49:27: Dann mit etwas anderem kommt.
00:49:29: Meine Erfahrung: Sehr oft kommt da dann eine Klarheit: Ja, das will ich machen.
00:49:34: Das ist der richtige Entscheidung, der richtige Weg.
00:49:37: Das spürst du wahrscheinlich auch auf allen Ebenen.
00:49:40: Das ist dann ein Art, das ist wie ein ganz Körpergefühl, Stimmung, Gedanke.
00:49:40: Ja
00:49:48: Einheit.
00:49:49: Es ist einfach eine Klarheit, ich mach das.
00:49:52: Und ich brauche das dann nicht mal mehr argumentieren können.
00:49:56: Weil alle Ebenen irgendwie Ja gesagt haben.
00:49:59: Es ist klar.
00:50:00: Es ist einfach klaar.
00:50:03: Wir können dann lernen.
00:50:04: Das was für mich ein proces.
00:50:06: In dem Moment, als ich das entdeckt habe, hat mir das sehr geholfen.
00:50:10: Wenn ich die Entscheidung getroffen habe, dann ist das auch.
00:50:16: Ich lerne gerade nochmal, also das, was du sagst, erlebe ich auch so.
00:50:19: Und gleichzeitig ist es nochmal so ein.
00:50:22: Ah, jetzt habe ich was Neues zum Forschen.
00:50:25: Ja.
00:50:25: Weil wir haben ja gestern auch gesprochen, ich habe meine Themen.
00:50:32: Tu ich tue ich es nicht, tu ich' tue ich es nicht, und ich denke.
00:50:35: Und dann merke ich, dass ich denke und das bringt mich auch nicht weiter und die verschiedenen Ebenen.
00:50:40: Und da bin ich auch schon öfter hingekommen, egal welche Themen.
00:50:46: Wenn es irgendwas ist, was sich.
00:50:49: Ich mag immer das Wort richtig nicht.
00:50:51: Es ist nicht richtig und nicht falsch, also kein Gut oder.
00:50:53: Schlecht oder wenn es einfach stimmig ist, dann rastet es irgendwo überall so einem Körper.
00:51:00: Das ist.
00:51:01: Und diesen Punkt dann nicht wieder zu zerdenken, ist so wichtig.
00:51:06: Also, das lerne ich, da spreche ich von mir.
00:51:08: Ja, sehr schön.
00:51:09: Und du hast deine Reptilienhaut angelegt.
00:51:12: Die Entscheidung ist getroffen.
00:51:17: Eigentlich ziemlich auch wie uns.
00:51:21: Aber ja, das hilft, finde ich, dem menschlichen Dasein, dass da nicht nur
00:51:26: Kopf ist, sondern alle Ebenen sichtbar werden und dass man wirklich eine, wie würde man vielleicht sagen, eine integre, authentische, verkörperte Entscheidung treffen kann.
00:51:38: Und eben nicht nur aus dem Kopf heraus.
00:51:40: Was ich eben festgestellt habe und auch es mir noch immer wieder passiert ist, irgendwann mal ist dann doch wieder der Kopf dann.
00:51:48: Wenn ich aus dem Kopf entscheide, erkenne ich im Nachhinein, naja,
00:51:53: War okay, aber hätte auch noch anders stimmiger besser sein können.
00:51:57: Ja, ich würde finanzielle Anlagen, das würde ich aus dem Kopf entscheiden.
00:52:01: Und es gibt noch so ein paar andere Sachen.
00:52:04: Also es ist nicht so, dass der Kopf schlecht ist.
00:52:06: Nein, eben nicht.
00:52:09: Aber es gibt noch andere Ebenen zu entdecken, und es macht Spaß.
00:52:12: Mit denen zu geben.
00:52:13: Ja.
00:52:14: Das macht nochmal runder und ganz und verbunden.
00:52:19: Danke für deine Fragen.
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