Warum ich nicht mehr alles lösen muss

Shownotes

Wie bleiben wir offen für das Leben, ohne alles lösen zu müssen? In diesem Gespräch mit Regine geht es um die Frage, wie wir angesichts einer manchmal überwältigenden Welt innerlich gesund bleiben können. Wie viel können wir aufnehmen? Wann müssen wir loslassen? Und wie gelingt es, mit dem verbunden zu bleiben, was uns berührt, ohne daran zu zerbrechen?

Regine erzählt von ihrer großen Familie, ihrer Arbeit mit selbst gefertigten Puppen und der Weisheit ihrer Großmutter: Abends dürfen wir alles in Gottes Hände legen – manchmal auch hineindonnern.

Wir sprechen über den Körper als Orientierung, über Freude und Trauer, über das Loslassen, über Vertrauen und über die Erfahrung, dass sich manchmal viel verändert, obwohl wir gar nichts dafür tun.

Ein Gespräch über die Fähigkeit, das Leben zu halten, ohne es ständig in Ordnung bringen zu müssen.

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Adriaan van Wagensveld hat seit 2008 insgesamt 94 10-tägige und viele kürzere Vipassana-Retreats geleitet. Seit Mai 2020 leitet er zudem jeden Morgen eine Live-Online-Meditation an mit anschließender Fragen- und Antwortstunde. Er begleitet viele Menschen täglich in ihrer Praxis. Adriaan lebt Meditation seit 1983 und hat nach seiner Zeit als Novize bei Thich Nhat Hanh mehrere Jahre in Laienzentren in der Tradition von Thich Nhat Hanh verbracht.

Transkript anzeigen

00:00:00: Und diese kleine Großmutter sagte und da komme ich ganz oft und immer öfter hin zurück, sagte zu mir so Gino.

00:00:07: Abends legst du alles in Gottes Hände was auch immer man darunter verstehen mag.

00:00:15: Jetzt habe ich gänselhaft und du darfst es ihm auch in die Hände donnern.

00:00:21: Du darfst auch schimpfen.

00:00:22: Schau dir die Psymen an!

00:00:26: Ich war sehr klein als sie mir sagte also ich merke gerade steigt eine ganz große Berührung auf.

00:00:40: Also es ist Zeit, die ich und gar nicht auf der Suche nach lauten Schlagzeilen, sondern jetzt zieh mal an.

00:00:56: Jetzt sitz' ich hier mit mir.

00:01:03: Ich hatte dann so... also und ich habe ja nichts getan!

00:01:06: Und es tat sich viel in mir.

00:01:11: Regina wie bleibst du geistig gesund?

00:01:36: Genau.

00:01:37: Wenn die Hände etwas schaffen, sortiert sich in mir vieles.

00:01:46: Wenn ich mich bewege – also wenn ich einen großen Spaziergang war auch wenn ich Joga mache, na klar!

00:01:55: Das lässt mich gesund

00:01:57: sein.

00:01:59: Und was drückte auf deine geistige Gesundheit?

00:02:16: Flickte von Zeit zu Zeit, die ich noch nicht lösen kann.

00:02:31: Echos aus der Vergangenheit durchaus auch immer mal wieder.

00:02:35: Die wandeln sich und doch... Begleiterin für unsere schon großen Kinder zu sein.

00:02:53: Da mag ich gut sein.

00:02:54: und was ist gut, ja?

00:02:57: Was braucht es da unter Blick in die Welt?

00:03:05: Und wie viel kann ich tragen von dieser großen Welt um mit ihr verbunden zu bleiben.

00:03:13: und wieviel lasse ich und üb mich im Lassen?

00:03:22: Wie regulierst du das?

00:03:25: Das Lassen!

00:03:29: Lass ich unberührt oder lass sich nicht zu?

00:03:34: Tatsächlich immer mehr in den Rücksprach mit meinem Körper.

00:03:41: Wenn die Dosis so hoch ist, reagiert entweder mein Bauch oder in meinem Kopf zieht sich was.

00:03:50: Dann ist es wie so Speicheroverload.

00:03:56: Dann merke ich jetzt braucht das eine andere Weite oder ein Stück Natur.

00:04:02: Entweder auch zu dir Kinder.

00:04:05: Moment, ich muss sehr räumelig.

00:04:10: Das Älteste fast neunundzwanzig dann sechsundzwantzig, einundzwanzig und achtzehn.

00:04:18: Okay also zwischen neun und zwanzig und achtzen?

00:04:21: Ja

00:04:21: genau.

00:04:22: Und ein Kind ist noch zu Hause.

00:04:25: Also du bist fast raus aus dieser Mutterschiffe.

00:04:34: Freust du dich auf einen neuen Lebensabschnitt?

00:04:37: kein Kinder mehr im Haus

00:04:47: und halb.

00:04:48: Ich kann es nicht, nein ich habe das nie so formuliert dass ich mich darauf freue.

00:04:59: Ich nehme es an, ich weiß schon jetzt dass mir was fehlt.

00:05:05: da fehlt mir eine Lebensqualität des Miteinandersseins und das kann ich benennen wenn ich es merke wenn wir wirklich auch kurzfristig wieder beieinander sind.

00:05:17: Das ist eine andere Form also da vibrierts anders.

00:05:24: Worauf ich mich freue ist tatsächlich Ich gehe dann einfach ganz lange spazieren oder ich mache dann das Yoga.

00:05:34: Oder ich sitze einfach einen halben Tag und schaue irgendwo hin auf.

00:05:39: so etwas freue mich, ich freue mich nicht auf... Endlich sind sie weg wirklich gar nicht!

00:05:46: Ich freue mich dass mehr Raum bleibt für Dinge die mir auch lieb sind.

00:05:54: Und fürchtest du dich davor?

00:05:57: Ja auch Durchaus.

00:06:01: Wirklich!

00:06:03: Was ist da der Angst?

00:06:05: Oder wofür hast du Angst?

00:06:07: Tatsächlich, wenn du mich so fragst merke ich steigende Traurigkeit auf und die traurigkeit betrifft sowas.

00:06:21: Kindheit zu hüten und zu pflegen Ist mir etwas kostbares und ich glaube Da habe Ich auch was in mir gepflegt Mit den Kindern ja Ich sag's in meinen Worten, was in der großen Welt für mich nicht immer leicht zu finden ist.

00:06:44: Also auch kein kindescher Anteil aber ein kindlicher.

00:06:52: Ein kindischer Anteil.

00:06:55: Von so einer eigenen Art sich zu freuen spät zu machen abzutauchen in Welten ohne es begründen zu müssen und ich glaube ich fürchte mich da muss ich haben meiner Traurigkeit der noch mal näher begegnen.

00:07:16: Kathi hat eine Puppe von dir, du machst Puppen hast du einen hier?

00:07:25: Also einer der öffentlich sichtbar sein darf.

00:07:27: ich weiß nicht wie das für dich ist.

00:07:28: Können wir die mal kurz ran zaubern?

00:07:32: Ja musste kurz aufstehen.

00:07:43: Die ist schon lange hier weil meistens gehen die Puppemwesen sofort auf Reisen.

00:07:51: Das ist eins unserer Kinder genäht habe.

00:08:01: Ja, die entstehen für ihn und verreisen dann so gleich.

00:08:10: also Und das ist tatsächlich gut Ich hatte immer vor jetzt mache ich ganz viele und dann und es mir nie gelungen Ging mir nicht von der Hand.

00:08:22: Und im Kontakt mit einem Menschen kommt da so ein Wesen auf die Welt.

00:08:30: und denn beeindruckt mich selbst was da passiert.

00:08:35: Und dann reißt es los.

00:08:38: Geht's auf Reisen

00:08:39: und

00:08:45: die Tür öffnen?

00:08:50: Ja, bei Kathi gibt es so eine Puppe von deinem Hand oder aus deinem Herz.

00:08:56: Da hat ein ganz besonderer Platz.

00:09:03: Wie entsteht so einer Puppen?

00:09:04: Oder wie kommst du dazu, so einen Pupp für jemand zu machen?

00:09:09: Also ich hatte sehr kurz, wie mich die Puppes gefunden haben... Also das erste Mal, solch eine Puppe in den Händen hielt.

00:09:20: Da wusste ich, da ist was mit Scharfolle geführt und ich habe die Erste nach einem Buch hergestellt.

00:09:31: Das war ein schwieriger Geburt und dann habe ich einen Jahr lang mit einer alten Puppemacherin gearbeitet und hab dann auch ein bisschen geforscht und habe meine erste geisteswissenschaftliche Arbeit geschrieben also nicht naturwissenschaftlich sondern geistes wissenschaftlich Die Begegnung des Menschen mit einer oder seiner Puppe und habe selbst gemerkt, wie viel Kraft es braucht wenn ich wenig bis nicht bei mir bin ein solches Wesen zu schaffen.

00:10:06: Wenn ich Seminare gegeben habe das habe ich eine Zeit lang immer Momente wo so fleurig war im Raum nämlich dann wenn das Wesen in Erscheinung trat also wenn am Gesicht gearbeitet wurde etwas angesichtig wurde.

00:10:23: Also wenn du Seminaren, Puppen machen?

00:10:24: Ja genau.

00:10:26: Und da ist so viel drin und ich habe mich dann entschlossen davon zu träumen für Menschen jenseits der Sprache ein Wesen zu schaffen womit sie sich verbinden können.

00:10:44: in dieser Arbeit damals zum Beispiel... Da war einen Kernsatz dass eine Puppe nicht nur ein Ding zum Spielen es ist wirklich die Möglichkeit Es ist kein Spiegel und doch es ist einer.

00:11:01: Und wenn so eine Puppe oder so ein Wesen entsteht, dann bin ich selbst erstaunt.

00:11:07: Also ich verbinde mich mit den Menschen und ich muss schmunzeln weil's wirklich ... Dann ist da ne Standleitung denke ich manchmal zum Wesenskern.

00:11:19: Und dann hat's auch ganz viel mit dem anderen zu tun.

00:11:26: Und das ist auch jedes Mal anders je nachdem für wenig eine Pappenähe.

00:11:32: Das hab' ich auch gelernt So akzeptieren.

00:11:35: Und so ungefähr wie viel von dieser Puppen sind, von dir in die Welt gereist?

00:11:44: Von denen jetzt speziell für einen Menschen und nicht für einen Kindergarten... Sind das jetzt zwölf-dreizehn vielleicht?

00:11:56: Okay!

00:11:57: Und gerade ist die Werkstatt ganz gefüllt mit Wünschen ja?

00:12:02: Mhm.

00:12:04: Ja genau.

00:12:04: Du hast gesagt du hast ein sozialwissenschaftlicher Arbeit publiziert und vorher naturwissenschaftlich.

00:12:11: Du bist Chemikerin?

00:12:13: Ja, ja.

00:12:16: Was tut diese natürlich wissenschaftliche geprägte Geist mit einem Herzenspuppe wie?

00:12:24: was ist da die Begegnung?

00:12:32: Die Freude am Forschen.

00:12:41: Es ist auch ein Forschende an die freuden am Handwerk.

00:12:44: Wie mache ich es?

00:12:49: Und dann auch die Freude loslassen das Denkens und die Freude am Vertrauen in diesen Prozess.

00:13:02: Weil, ja genau... Die Freude haben eintauchen.

00:13:08: Das ist letztlich anders als wenn ich am Labor-Tisch stehe oder gestanden habe.

00:13:20: Ich glaube schon?

00:13:23: Ja!

00:13:24: Die Freuden forschen.

00:13:25: Unstaunen, glaub' ich.

00:13:27: Da ist dann ein Punkt wo es sich umkehrt.

00:13:30: Zeigt die Puppe sich selbst?

00:13:35: Oder gestaltet du die Pappe?

00:13:38: Sie zeigt sich selbst.

00:13:40: Und das finde ich schon als großen Moment des Staunens, weil ich weiß wie es handwerklich mache und sie gestaltet sich doch selbst.

00:13:55: also ich merke zum Beispiel an der... die ist mit Scharffolge gestopft und die Festigkeit unterscheidet sich doch von Wesen zu Wesen und die Augen schauen mich anders an.

00:14:13: Natürlich wähle ich ja das Material entsprechend.

00:14:17: Und doch ist da was, was von sich aus lebt und sich ausdrückt?

00:14:24: Ist erstaunlich oder?

00:14:26: Also ich bin hier zumal...

00:14:29: Ja also ich kann es sehr einfach nachvollziehen oder nachfühlen aber ich denke dass es für manche Menschen erstauntlich ist.

00:14:41: Wie viel vom der Mensch wofür du diese Puppe machst brauchst du um eine Puppen machen zu können

00:14:51: wenig.

00:14:56: Ich frage Ihnen meist zwei bis drei Fragen, die so ähnlich klingen wie was?

00:15:12: Wo hat immer dein Herz für geschlagen?

00:15:14: Was hast du vermisst?

00:15:17: Das ist dir besonders wichtig?

00:15:20: oder was war dir als Kind besonders wichtig?

00:15:30: Manchmal schickt mir der Mensch ein Foto und dann merke ich habe aber schon eins hier Und ich frage dann nochmal nach Augenfarbe und Haarfarbe.

00:15:46: Und lauschen auf die Antwort, weil manchmal ist es auch eine empfundene... Also Augenfarbinärie nicht aber Haar-Farben.

00:15:54: Auch Haarlänge zum Beispiel.

00:15:56: Manchmal gab's ja da Träume, die nicht geliebt werden konnten.

00:16:00: Genau in den Antworten auf diese zwei oder drei Fragen steckt oft entweder großer Schmerz, manchmal auch verschlossen sein.

00:16:14: Manchmal öffnet sich eine große Tür von Freude und ja, also schon da wird viel sichtbar was die Timmung ist, die sich um so ein kleines Wesen herumgelegt hat?

00:16:30: Meinmal denke ich bin nicht Anwältin des Wesenskerrens vom anderen.

00:16:38: Ich glaube der macht sich dann sichtba mit meiner Unterstützung.

00:16:47: Und wie würdest du dich selbst Beschreiben, wenn du sagen musst Regine was für ein Frau ist das.

00:16:56: Was bist du für jemand?

00:17:15: Ich bin sehr wach und damit meine ich zuhören.

00:17:32: Ein ganz schön großer Antennen glaube ich.

00:17:42: Wenn wir vorhin über Temperaturempfinden gesprochen also so Gefühlsempfinden da habe ich ziemlich große Amplituden in der Freude und auch in der Trauer und in dem schwereren... Also es schwankt hin und her.

00:17:57: Und das kann ich aber auch gut nehmen, weil das eine bedingt vielleicht das andere.

00:18:09: Ich liebe Menschsein, verlange mir das ab und mag gern dafür ein paar Spuren hinterlassen.

00:18:22: Deshalb habe ich immer die große Familie geliebt.

00:18:27: Die war tatsächlich so ein Kindertraum, schon ein Kinderbild in mir.

00:18:41: so große Antennen hast.

00:18:51: In diesem Welt, wie bleibst du dann geistig gesund?

00:19:00: Jetzt fällt mir sofort meine Großmutter ein.

00:19:04: Das mag ich gern erzählen.

00:19:06: Zu beiden Großmüttern und väterlicherseits hatte ich enges Verhältnis.

00:19:11: die eine war Frau Professor und die andere führte eine kleine sehr einfache Drogerie in der DDR also monitär eingeschränkt.

00:19:24: Und diese kleine Großmutter sagte, und da komme ich ganz oft und immer öfter hin zurück.

00:19:29: Sagt er zu mir so ginge und abends legst du alles in Gottes Hände was auch immer man darunter verstehen mag.

00:19:38: Und jetzt habe ich Gänsehaut und du darfst es ihm auch in die Hände donnern.

00:19:44: Ja?

00:19:44: Du darfst doch schimpfen!

00:19:45: Schau dir die Psymon an.

00:19:50: Ich war sehr klein als sie mir das sagte und dann frage und dann lausche.

00:20:07: Das tue ich zunehmend öfter, weil wenn ich mir abverlange immer wissen zu müssen.

00:20:16: Wenn ich überfordert wirklich und es gebe auch mittlerweile zu aber zu sagen so ist es heute und da geb ich's hin Und das hilft mir auch mich zu verbinden Auch in dass in das größere was auch immer Es ist und wie sich dann darstellt und ich bitte auf diese Weise auch um Stützung.

00:20:52: Das ist ein sehr schönes Bild, dass du was immer es gerade ist.

00:20:58: Dass du es in Gottes Handel legst und dann fragst und laust.

00:21:05: Das ist eine sehr schöne Zugang zu Gebäude.

00:21:16: Wir sind eine Charge.

00:21:17: Du bist ein Tag junger als ich.

00:21:20: Wir haben noch nicht nach Geburtszeiten gefragt vielleicht liegt es noch näher aneinander als ein Tag.

00:21:27: Du aber in der DDR.

00:21:31: Ich komme aus die Niederländer.

00:21:39: Wie hast du dieses Leges in Gottes Hand in der DDR erlebt?

00:21:45: Als Kind, als junge Frau?

00:21:52: In Stille gelebt.

00:21:56: Also ich hatte eine Tante, die aktiv war im Gemeindelleben.

00:22:01: Ich war da immer mal zu Gast und habe das geschätzt.

00:22:07: meine Eltern... haben uns da ganz in Offenheit begleitet.

00:22:15: Wir haben auch darüber gesprochen, wieso bin ich nicht getauft, mich als später trafen lassen?

00:22:23: und ich habe im Nachhinein verstanden wenn man Kinder führen möchte in einem System und sie groß werden lassen möchte dann also haben Sie bewusst diese Offenbarkeit gewählt Und die Großmutter hat es so selbstverständlich gelebt.

00:22:40: Sie hatte eine große Stille und doch eine große Lautstärke, in dem wie sie es gelebt hat.

00:22:46: Und ausgedrückt hat durch ihr Tun und Sein.

00:22:50: In größter Einfachheit.

00:22:53: Das war das beste Gebet.

00:22:58: Es war nicht lautstark und schaue her was ich tue ja?

00:23:08: Und doch hat sich immer getan.

00:23:15: Ich habe es gelebt ohne in der Kirchengemeinde ein Amt zu haben.

00:23:29: Ich hab das auch nicht bewusst gemacht.

00:23:33: Es war wie ...

00:23:34: Nicht dran damals, ja.

00:23:39: Und mit diese weitausgefahrene Antennen?

00:23:44: Mhm.

00:23:47: Was überfordert dich?

00:23:52: Wo merkst du, dass du an deine Grenzen kommst?

00:23:55: und... Ich komme in Ballungszentren an meine Grenzen.

00:24:03: Also jedes Mal wenn ich nach Berlin nach Hause komme und lange in der Natur war merke ich was weh, also so mein Körper muss ich erst dran gewöhnen.

00:24:26: Riesige Lautstärke oder viele Kanäle auf einmal, also mich unterhalten Nachrichten checken Musik läuft und wenn ich merke wenn nicht innerlich mit etwas sehr beschäftigt bin dann oder andersrum, wenn ich außen viel aufnehme.

00:25:00: das war so ne als die Familie noch ganz ansässig war.

00:25:04: da war dann auch mein Marut und dann konnte ich mich nicht mehr um alle ändereren.

00:25:08: also mal alle weiteren innen Prozesse gleichzeitig

00:25:11: kommen.

00:25:15: Wie schützt du dich dann, wenn du merkst dass du an deine Grenzen kommst?

00:25:21: Was hast du gelernt?

00:25:22: das funktioniert

00:25:27: Sitzen Füße am Boden mich anlehnen Wärme was warmes Essen und tatsächlich auch Hand aufs Herz Und so lange atmen bis ich von innen spüre und wieder Zuhause bin.

00:25:54: Okay, also das bringt dich zurück nach Hause.

00:25:58: Das kann ich komplett nachvollziehen.

00:26:02: aber hat sich damit das was dich überfordert verändert?

00:26:11: Na die Wahrnehmung dessen verändert sich... Ich merke wenn ich wieder zuhause bin oder mehr zu hause bin mich eingesammelt habe quasi aus dem Außen dann ist die Stabilität viel größer und das außen erscheint mir anders.

00:26:34: Das bemerke ich immer wieder.

00:26:39: Also wenn meine Erde gut balanciert ist, dann könnte ja noch aufgestellt sein.

00:26:53: Und du bist aus dieser... Ist das evangelisch oder katholisch?

00:26:56: Wobei in welcher Umgebung bist Du aufgewachsenen?

00:26:59: Na Potsam war eher evangelisch und tatsächlich war ich aber gern auch so im katholischen Goldestienst weil da bimmels und richts Und ja, gut.

00:27:11: Da hatte ich mit Thorsten Heinz immer Aushandersetzung, weil ich das nicht durchdacht habe.

00:27:21: Dann hab' ich mich sinnlich angeschlossen!

00:27:26: Ja... Ich hätte auch eigentlich gar nichts damit, aber ich hätte manchmal gerne hin.

00:27:33: Du hast sich dann weiter ... also Chemikerin oder Familie da ist man erstmal vorbeschäftigt Und dann wandert sich das politische Klima so in Deiner Umgebung.

00:27:52: Du gehörst bei der rot-grünen Gemeinschaft, was sich im Potsdam auch völlig gemütlich anfühlt und in großen Teilen von Berlin auch.

00:28:14: Magdeburg-Halle und die Dörferumbrung, ja.

00:28:17: Und dann jetzt in Berlin... Was macht das mit dir?

00:28:39: Ich bin am Rätseln und ich bin auch bekümmert, weil ich noch nicht... Genau!

00:28:54: Ja, ich bin gekümmerte.

00:28:56: Was machen wir als Menschen?

00:29:01: Wie leben wir damit?

00:29:06: Und was ist dein Vorschlag wie wir es so weitermachen?

00:29:12: Du wohnst in einem Staatsviertel, was drittel-drittel-drittel verteilt ist.

00:29:18: Schwarz, hellblau und rotgrün?

00:29:24: Wie machst du weiter?

00:29:27: Tatsächlich möchte ich die Frage schon gestern auf Vorgesamtfamilientisch bewegen.

00:29:34: Und ich möchte Zusammenhänge finden wo gesprochen wird tatsächlich.

00:29:42: Ich möchte aus dieser Sprachlosigkeit raus nicht damit ich weiß und mit dem Finger irgendwie auf jemanden zeigen kann.

00:29:51: Das nicht, ja doch sprechen möchte ich gerne.

00:29:58: Und auch nicht ausnehmen... Ich weiß wie es geht sondern aus dem Interesse.

00:30:04: was beschäftigt dich?

00:30:06: Was beschäftigt mich?

00:30:08: Ich höre dir zu, ich zuzuhören also ein Austausch jenseits von irgendwelchen elektronischen Geräten.

00:30:22: Ich bin sehr neugierig, was du da entdeckst.

00:30:25: Wie finden wir wieder zueinander?

00:30:27: Hast

00:30:31: du da Ideen, Erfahrungen in den letzten Wochen?

00:30:44: Also wie gesagt ich war wahllelfend und habe dabei... es kam mir immer wieder die Frage unter minnicher still und am tun.

00:30:56: doch ich hab die tiefe innere frage mitgenommen Mensch was brauchst du und was fehlt dir?

00:31:06: Und das nicht von irgendwo einfach nur so zu dozieren.

00:31:10: Also ich meine, zu wissen was jeder hat und warum er jetzt noch etwas braucht oder oder sondern Ich wünschte dass wir darüber in Austausch kommen können über die Generationen der jungen Menschen bis hin zu unseren Noch viel älteren Nachbarn hier zum Beispiel.

00:31:38: und es sehe ich als zutiefst menschlich an wenn Wenn das möglich wäre zu sagen, weißt du?

00:31:46: Ich bräuchte das und dass.

00:31:48: Und ich bekomme es nicht und deshalb habe ich.

00:31:52: Und dann darf es so stehen bleiben ohne verurteilt zu werden.

00:31:58: Hast Du die letzte paar Jahre Beziehungen verloren über politische Verteiltheit?

00:32:05: Ohne da jetzt Namen zu nennen oder erkennbare Geschichten.

00:32:08: Da wohnen wir ja überhaupt nicht hin.

00:32:09: aber hast Du Beziehung verloren Was passiert da?

00:32:16: Also wie kann ein über Jahre, Jahrzehnten gewachsene Freundschaft spalten über?

00:32:22: wir sind unterschiedliche politische Meinung.

00:32:28: Wenn ich meine wenn die Meinung über die Beziehung gesetzt wird.

00:32:37: Wenn es unmöglich wird warum auch immer?

00:32:41: also wenn es unmöglich wird die Beziehen zu pflegen obwohl Andererseits einen guten Freund, der mir erst letztens erzählt hat dass es ihm gelingt in einem Fall.

00:32:58: Dass er mit einer weder um auch guten Freundin die ich selbst auch kenne politisch so anders drauf ist dennoch respektieren sie sich und pflegen ihre Beziehung.

00:33:12: also das muss ich nicht ausschließen.

00:33:17: da mags auch Grenzen geben ja aber Ich wünsche mich so sehr dass das beziehungen zählt und wir uns deshalb Schätzen und zuhören, weil das ist eigentlich die einzige Basis von miteinander sein.

00:33:43: Hast du eine Covid-Zeitbeziehung verloren?

00:33:49: Ja!

00:33:50: Und auch manche gefunden.

00:33:59: Auch eine besondere Zeit genau.

00:34:08: Die ich mich manchmal erinnere wenn ich jetzt in die Welt schaue

00:34:16: ja... Wir reden über wie bleibst du geistig gesund?

00:34:21: Und wenn du dann sagst, was dir Halt gibt und ein Aspekt davon sind die Beziehungen.

00:34:30: Ist Familie?

00:34:32: Sind die engen Beziehung?

00:34:33: Ja.

00:34:34: Da kommt dann so etwas wie unterschiedliche Ansichten über, wie mit einer Krankheit umzugehen ist und mit Maßnahmen, um diese Krankheit zu umzugehnen.

00:34:45: Wir merken dann, dass Beziehionen darauf zerbruchgehen.

00:34:51: Was hast du da ... Über dich gelernt.

00:34:55: Wie bist du daran gewachsen?

00:35:02: Ich habe irgendwann aufgehört, um Verständnis zu bitten und bin trotzdem offen geblieben.

00:35:16: Ich habe mich unabhängig gemacht vom Urteil der anderen.

00:35:22: Das war eine schwierige Übung weil durchaus ein Teil von mir es richtig machen möchte.

00:35:32: Und dann war's so.

00:35:33: Damit komme ich jetzt gänsehaut dass ich trotzdem die Beziehung meinerseits innerlich weiter gepflegt hab.

00:35:52: Und ich merke jetzt, Jahre später, dass das gut war.

00:35:57: Dass manches dadurch gesundet ist.

00:35:59: Ich hab gar nichts getan im Großen außer dass ich inhaltlich in Beziehung geblieben bin.

00:36:08: Also ich habe nicht gleiches mit Gleichem vergoelten dessen will ich mich nicht rühmen aber es bekam ja nicht

00:36:13: so.

00:36:13: Ja und sind da zerbrochene Beziehungen auch wieder zusammengekommen?

00:36:24: Die vier Jahren die jetzt dazwischen liegen?

00:36:33: Ja ich würde sagen schon.

00:36:37: Ich würde sagen, weil ich doch immer wieder spüre.

00:36:44: Ich würde mich gern austauschen dazu mit Abstand und würde darum bitten dass keiner darauf wert liegt recht haben zu wollen.

00:36:56: Kannst du auf dein Recht verzichten?

00:36:59: Habe ich geübt?

00:37:01: ja

00:37:02: sehr

00:37:05: Und hat es was gebracht?

00:37:05: das üben?

00:37:06: Ja ich finde schon total.

00:37:12: Es ist so persönlich oft, was jeden beschäftigt.

00:37:17: Und es muss sich anerkennen.

00:37:19: und da kein Müssen aus dem Verstand ist.

00:37:37: Was mich berührt in deiner Erzählung, du hast ganz deutlich eine Meinung.

00:37:44: Du bist nicht irgendwie alle drei gut.

00:37:47: Sondern du bist deutlich im Kampf.

00:37:52: Aber was ich dir sagen höre ist, wir müssen miteinander reden.

00:37:58: Wir müssen zueinander finden.

00:38:03: Das berührt mich weil ich so oft etwas anderes merke sondern dass das auf andere Meinungen herabgeschaut wird und geurteilt wird und sehr hart geurtheilt wird.

00:38:16: Ja na wir können uns eine vermeintliche Sicherheit schaffen in unseren Blasen

00:38:31: und

00:38:31: kreisen.

00:38:34: Und die tut ja auch gut in so bewegten Zeiten, bei entspannt sicherer noch was.

00:38:41: Die Sicherheit darf zum Kräfte sammeln dienen und dann braucht es die Kraft wieder um sich auszutauschen

00:38:50: meine ich.

00:38:52: Wie kommst du wenn du so empfindsam bist als du zurecht ohne diese bequemliche Sicherheit?

00:39:03: Also wenn du ganz viel wahrnehmst und da drinnen bist dann auch noch unsicher.

00:39:08: Ja, ja

00:39:13: Wie bleibst du denn offen?

00:39:21: Also ich glaube das sind Dänungsprozesse jeweils.

00:39:23: Und dieser Muskel dieser Seelenmuskel der will geübt werden und wenn ich diesen humorigen Anschluss finde Dann offen sein und Dänung in der ganze Zeit halten Ich find's ja mal anstrengend wird es dann Abweise.

00:39:55: Und als Kind habe ich mir die Welt sehr ausgemalt, wie sie ist und wie ich sie mir wünsche... ...und seine ewig lange Übung gewesen zu realisieren.

00:40:08: Aha!

00:40:09: Es ist ziemlich anders auf der Welt, ja?

00:40:12: Und dass es nicht besser oder schlechter ist sondern das eben so ist.

00:40:19: Ich glaube mittlerweile, dass diese Dehnungsprozesse nicht aufhören.

00:40:29: Ein Freund von deinem Mann Er hat euch erzählt über Seinfibersonari-Treat.

00:40:36: Und ihr habt euch beide sofort entschieden oder gehen wir hin?

00:40:40: Wie funktioniert das, dass man hört so was und denkt ja super!

00:40:44: Zehn Tage Stille... Das mache ich.

00:40:49: Also ich weiß noch wie wir im Garten saßen und diese Information kamen.

00:40:55: Ich weiß wo ich gesessen habe, wo wer gesessen hat und ich dachte Ja also da dockte etwas an was das Thema Stille betraf.

00:41:05: Stille und da sein, mit den Dingen sein.

00:41:12: Weiter habe ich gar nicht gedacht.

00:41:14: Und es waren ziemliches Abenteuer.

00:41:16: dann doch die Entscheidung ist zu tun war fraglos.

00:41:20: Ja.

00:41:21: War wirklich fraglos?

00:41:23: Dann haben wir geguckt mit dem Familienkalender wie wer fahren kann.

00:41:27: das passt.

00:41:31: Ich möchte's nicht mehr missen!

00:41:33: Wie gesagt das war ein Abenteuern.

00:41:35: Und dann reißt du an...

00:41:37: Nein,

00:41:40: dann kommst du an in das Haus, du wirst empfangen.

00:41:41: Du kriegst den Zimmer-Schlüsseln.

00:41:43: Dann kriegste die Mahlzeit und siehst du die anderen Teilnehmer.

00:41:46: Du bekommst ein Einführung in die Praxis und dann geht's hoch und dann sitzt du da in die Stille.

00:41:51: Und dann hast du neun ganze Tagen zehn Nächte vor dir.

00:42:02: Und da ist keine Ahnung was passiert?

00:42:03: Richtig!

00:42:08: Was passiert denn?

00:42:15: Also ich kann es nur von mir erzählen... Schon in unserer Familie sind die Erlebnisse unterschiedlich.

00:42:27: Also bei mir passierte, dass ich dachte oh je bin ich erschöpft?

00:42:32: Habe ich gemerkt?

00:42:34: wirklich und ich habe es richtig.

00:42:36: also nicht nur in Form von müde sein sondern Mir tat erstmal alles weh.

00:42:42: Und weil ich ja nicht am tun war Es gibt zu einen alten Satz in mir nur nicht hinsetzen.

00:42:47: also Ich den trainiere auch ab immer mehr Bin ich schon besser?

00:42:51: War das wie Eieiei, hier eine Wärmflasche und da eine Wermflashe.

00:42:58: Und doch diese Akzeptanzübung, ja?

00:43:03: Jetzt schau mal an so ist es gerade nicht irgendwie stille.

00:43:08: schön!

00:43:09: Es war schön.

00:43:10: natürlich die Vorträge und der Rahmen genial und ich habe ganz schön gekämpft mit meinem Körpertierchen.

00:43:20: Manch einer denkt dann, okay da musst du bewegungslos sitzen und wir üben aber in einem Umgebung wo du dich hinlegen kannst.

00:43:28: Du kannst dir so verbauen wenn du willst unter den Sessel und alles was du einfach ein angenehmer Umgebungen um langere Zeit zu verweilen und dann merkst du ich bin müde und alles tut weh und du kommst aus dies bloß nicht hinsetzen.

00:43:47: Was passiert dann?

00:43:48: Weil trotzdem sind es tagenlang, du bist da vertan.

00:43:54: Du machst nichts!

00:43:56: Wie hast du das erlebt?

00:43:59: Also ich merke gerade steigt so eine ganz große Berührung auf.

00:44:09: Es ist Zeit, die ich und gar nicht auf der Suche nach lauten Schlagzeilen, sondern jetzt zieh mal an, jetzt sitz' ich hier mit mir.

00:44:33: Und ich habe ja nichts getan und es tat sich viel in mir.

00:44:41: Also allein dieser kleine Welt, eine Yoga-Matte mit Fällchen... Das war mein Zuhause!

00:44:54: Die Verlässlichkeit dessen ist mein Zu Hause.

00:45:02: Ich sag manchmal wie so ein aufgewürbelte Schneekugel, wie sie sich so langsam alles setzt.

00:45:09: Und wieso stimmen in mir eigentlich so?

00:45:16: Eine Erkenntnis war zum Beispiel... Darf ich die teilen?

00:45:19: Die noch mal.

00:45:22: Es ist wichtig, was sich zu sagen habe und es ist wichtig was ich denke.

00:45:29: also das hatte irgendwie... Das war entscheidend.

00:45:35: nicht im Sinne von einmal laut sein sondern im Selbstverständnis.

00:45:43: hat sich etwas sortiert seit irgendwelchen Irrungen und Wirrungen.

00:45:50: Das hat einen Wert.

00:45:52: Nun saß ich da, dann hat sich das ausgebreitet.

00:45:58: Und allein es hat so... Es ist Zeit, dass ich etwas zeigen kann und es ist Zeit ,dass ich etwas setzen kann in dieser Zeit.

00:46:11: Für mich war es einerseits wie ein Fastenprozess sowohl geistig und durch die wundervolle Verpflegung und Nährung auch einen Fasten-Prozess, also obwohl ich ja gut gegessen habe war es aber ein Fasten, weil ich auch da wie mein System hat sich beruhigt.

00:46:34: Und ich konnte erkennen ja was wesentlich ist für mich?

00:46:44: Wesentlich um lebendig zu sein und in der Wiederholung auch von Tag für Tag.

00:46:54: das für mich auch etwas wie Gebet als ich bin eine Zeit lang immer wieder in einer Benediktiner Abteil gefahren und dann gibt's die vielen Gebetszeiten Für mich auch so etwas.

00:47:07: Also der Ablauf, extra Start, dann läutet es an der Kapelle.

00:47:11: Das ist jetzt nicht unser Bezug.

00:47:13: Braucht's auch nicht.

00:47:15: Ich denke wir sind mit allem vernetzt.

00:47:21: Ja da habe ich wie gesagt aufgehoben sein, gehalten sein und was da war und sich sortieren wollte durfte sich sortierend.

00:47:39: Da war auch ein Ringen in mir von... Jetzt muss ich schwunzeln ne?

00:47:43: Mache ich alles richtig hier?

00:47:46: Das war auch eine interessante Erkenntnis.

00:47:53: Die kam auch nachhängig noch, wie viel teile ich denn jetzt mit von dem was da in meiner Schneekugel noch?

00:48:08: Du fragst ja immer hat jemand ne Frage.

00:48:14: Also es war ein Abenteuer.

00:48:16: Ein sehr lohnenswertes.

00:48:20: Hattest du Ängste oder Befürchtungen?

00:48:29: Nein ich habe schon ein bisschen Bange so... Was werde ich vermissen?

00:48:39: Eine Konsumgüter für meine Familien Meine Familienbande und Gerät ist ja abgegeben.

00:48:47: Also, ja... Und dem konnte ich schon nachlauschen!

00:48:57: Ich bin auch noch in der Generation die Uni des Geräts groß geworden ist.

00:49:13: Ja, manchmal stiegen auch ungute Dinge in mir auf ne?

00:49:17: Also ich habe auch manchmal da gesessen und hab dann vor mich hingeweint und damit halt weinen lassen.

00:49:33: Ich konnte interessanterweise manchmal nicht schlafen.

00:49:37: Nicht weil ich so ausgeschlafen war.

00:49:38: Da hat sie irgendwas neu organisiert in meinem... System.

00:49:42: Ich weiß noch, ich hab dich das gefragt.

00:49:44: irgendwann da sagst du ist manchmal so okay

00:49:51: und wie bist du nach zehn Tagen heimgekommen?

00:49:58: Ich habe mega gestaunt was einzelne Dinge in meinem Körper bewirken ein Blick viele Blicke eingeräht.

00:50:13: also ich habe es erst spät in die Hand genommen.

00:50:16: eine Nachricht zehn Nachrichten Also als sei es nur SMS oder so.

00:50:25: Eine Familie, ein Alltag einen... also ich konnte so wertschätzen hey was sich da so leistet jeden Tag ja?

00:50:37: Was ist diesem Geschöpfjahr abverlangt?

00:50:42: Also ohne darüber jetzt traurig oder so zu sein sondern einfach anerkennt und wie ich mich anfühle in der Stille.

00:50:52: und wie viel kann ich davon mitnehmen und mich trotzdem wieder verbinden mit meiner Welt.

00:51:01: Wie viel bleibt erreichbar in der Welt?

00:51:08: Und was hat sich da geändert?

00:51:16: Ich weiß, um die Erreichbarkeit der Stille... Also ich weiß!

00:51:21: Ich habe ein Wissen jetzt davon.

00:51:26: Das kann nicht anzapfen immer wieder.

00:51:32: Das ist ein ziemlicher Pfand wirklich.

00:51:36: Es ist auch ein ziemlicher Pfand in Auseinandersetzungen oder nachAuseinandsetzungen, hinten der Unruhe.

00:51:50: behaupten, dass ich es immer schon während der Unruhe im Zugriff hab.

00:51:56: Vielleicht mit einem kleinen Zee und einem kleinen Finger?

00:52:01: Und danach also in der Verarbeitung von Dingen... ...und als täglicher Urückzugsraum.

00:52:12: Wenn das für zehn Minuten ist, so eine halbe Stunde oder auch ne Stunde.

00:52:17: Um diese Zugang zu stille Indien was hat das die letzte Jahre verändert in dein Leben.

00:52:28: Was hat sich da konkret verändert?

00:52:38: Eine größere Ehrlichkeit auch mit mir, weil ich merke auf was ich so mache.

00:52:48: also wenn ich schnell machen würde.

00:52:52: Ich merke Muster von mir, Reaktionsmuster, Denkmuster und jetzt muss ich schmunzeln.

00:53:02: Es sind dann schon auch Momente wo ich denke interessant ja also ich bin gelassener geworden tatsächlich Wirklich, also ich wollte schon immer gelassen sein.

00:53:22: Ich bin gelassener innerlich indem ich Dinge lassen kann auch wenn ich sie nicht gut finde oder Wenn ich sie entschlüsseln kann Oder wenn ich nicht genug drüber weiß.

00:53:36: Ja, ich übe ja viel auch mit unseren Kindern.

00:53:39: die sind hoch interessiert und viele unterwegs in der Welt haben ihre Themen Und bringen sie auch wie früher alles lösen und jetzt aber halten nicht aber und ich

00:53:57: ganz

00:54:00: halb.

00:54:01: Ich fühle mich stabiler, viel stabiler.

00:54:06: also.

00:54:06: ich merke dann den Sturm und brich doch mal einen Ast ab und ein Zweig und der Baum bleibt stehen.

00:54:25: Ja danke für deine Offenheit und dein den Einblick.

00:54:33: Gibt es ein Thema was wir nicht besprochen haben was du gerne zufügen möchtest?

00:55:02: Es ist eine Sehnsuchtighaber für uns Menschen und ich würde sagen, ich wünsche uns Mut immer ein Stück größer zu denken.

00:55:27: Und in die Richtung wo wir noch nicht hingedacht haben.

00:55:31: Also größer zudenken, größer fühlen und anzunehmen dass es Möglichkeiten

00:55:53: gibt

00:55:54: für eine Verbindung zwischen uns Lösungen der vielen unzähligen Dinge, die da auf dem Tablet liegen oder auf dem Zuschliegen.

00:56:09: Ja diesen Mut und mit dem Mut meine ich auch darauf zu vertrauen dass es etwas gibt und wir es gemeinsam entdecken auf welchem Weg auch immer.

00:56:23: ja das sind jetzt die Worte

00:56:24: dafür.

00:56:28: Und fühlt sich das machbar an in zum Beispiel Covid Ukraine AFD Technologische Entwicklung.

00:56:41: Ein Lehrer, das nicht du Adrian hat mal gesagt in einem seiner Vorträge wo ich zugehört habe wir müssten und es war mir eingängig gemeinsam aus der Zukunft meditieren unsere Bilder teilen nämlich weiche Zukunft wünschen wir uns.

00:57:11: was kommt uns aus diesem Wunsch heraus wenn wir uns in die Zukunft bewegen können?

00:57:17: Nicht denkbar sondern meditativ Lösungsideen.

00:57:24: Wenn ich mit dem Verstand auf deine Frage antworte, würde ich mit den Schultern... also dann zucke ich mit meinen Schultern.

00:57:32: Aufgrund der Fülle der Themen die wir haben und wenn ja immer die Füllen wird noch größer werden was die Krisen betrifft?

00:57:41: Dann kommen die Lösungen nicht aus diesem gleichen Pool.

00:57:47: wie das realisieren weiß ich nicht.

00:57:48: es war mir nur sehr eingängig.

00:57:53: Und was kann uns da zusammenbringen oder verbinden in Kontakt

00:57:59: bringen?

00:58:00: Wie... Was ist dir da bis jetzt erschienen, eingefallen.

00:58:20: Mir es erschienen und mir es eingefahlen und auch immer wieder begegnet dass die Schwierigkeit, die in einem Prozess liegt oder vermeintlich im anderen Menschen schwierige Kinder, schwierige Eltern ja also in meiner Kindergärberinzeit zum Beispiel oder auch in Projekten früher, das ist immer etwas erzählt über die Situation und den Menschen.

00:58:56: Nicht Unlösbarkeit markiert.

00:58:59: also wenn ich objektiv weiter stelle und davon ausgehe jetzt muss ich schmunzeln nicht weil ich es weiß sondern und davon ausgehe dass sich dann etwas ausdrückt was eine Lösung sucht Dann bin ich näher dran anstelle von.

00:59:23: Das geht nicht, viel zu schwierig.

00:59:27: Urteilfertig wegdrücken.

00:59:37: So genauer kann ich

00:59:40: es sagen.

00:59:41: Ich habe nur gemerkt dass sich dann in der Begegnung neue Aspekte immer auftaten und das Schwierige eher wie ein Aufbruch war.

00:59:57: Ich lade immer wieder ein um Menschen die wir nicht mögeln die Meinungen verkündigen womit wenn ich einverstanden sind, um es zu einer Gewohnheit zu machen uns regelmäßig hinzusetzen und das lange anzuhören also mindestens eine Stunde.

01:00:18: Ich finde dieses Angescriptet vom Ben der ich glaube vierundhalb Stunden mit Björn Höcker gesprochen hat dass ich finde so ein Juwel echt ein Juvel um die Möglichkeit zu haben, dich einfach vierundhalb Stunden zu öffnen für ein Welt, die für viele Menschen erstmal a priori komplett abgelehnt wird.

01:00:44: Und dann einen Moment wenn du das Reden hörst und du merkst was für Widerstände da sind – und die sind teilweise natürlich auch berechtigt ja darum geht es nicht – aber um zu lernen damit zu sein, weil wenn wir mit unseren Nachbarn die vielleicht diese Partei wählen.

01:01:05: Wenn wir damit freundschaftlich verbunden in nachbarschaftlicher Freundschaft zusammen sein wollen, dann müssen wir ein Abend mit Björn Höcke sitzen können.

01:01:18: Weil das ist der Champion für manche von unseren Nachbarn.

01:01:23: und wenn wir nicht ertragen können was er sagt, dann können wir also auch nicht erteilen was unsere Nachbaren denken wollen Und wer das nicht ertragen kann und wie wollen wir damit einander reden?

01:01:38: Ja.

01:01:42: Ich praktiziere das seit vielen, viele Jahren... Das klingt vielleicht etwas komisch aber ich finde Gefallen da drinnen.

01:01:51: Dass zu üben.

01:01:53: So wie ich Gefallen finde in langer Zeit also mindestens eine Stunde ein Gespräch anzuhören was ich nicht verstehe.

01:02:04: Also irgendein Podcast, wo es geht über Biochemie.

01:02:10: Und die sind da dann an Fachsprachlern und ich kann mich ständig unterscheiden zwischen drückig auf Pause und schlage mal nach um überhaupt folgen zu können oder entscheide ich mich um das einfach laufen zu lassen und zu wissen okay ich weiß nicht was sie jetzt sagen aber Ich fühle diese Menschen.

01:02:33: Ja,

01:02:34: ja.

01:02:35: Und auf die Ebene bin ich in Kontakt und irgendwo merke ich dann, achja okay... Diese ganzen Schleife, die hier gelaufen ist, erzählen eigentlich das?

01:02:43: Das verstehe ich.

01:02:44: Also die Inner-Workings verstehe nicht.

01:02:48: um wieder weiter zu gehen.

01:02:52: Ich höre ganz gerne Podcast von Lex Frittmann.

01:02:59: Der Mann hat einfach ein komplett offenes Herz.

01:03:02: Und dann lädt die unterschiedlichste Menschen ein, aber es ist ein KI-Technolog und ein Jujutsi, also ein Samfter Kampfsportmeister.

01:03:19: Und er gibt Menschen einfach Raum um zu sprechen ist wirklich interessiert und der spricht oft mit Menschen mit einem technisch-wissenschaftlichen Hintergrund.

01:03:36: Und ich verstehe oft, da wäre es ein Bahnhof.

01:03:41: Wir denken immer das wir verstehen.

01:03:45: Ja und also oberflächlich haben wir alle, denken wir alle das wir verstehen was die Relativitätstheorie von Einstein ist oder was der Quantum Physik ist.

01:03:55: Wir denken als wir das verstehen ja warte versuchst mal zu erklären.

01:04:01: Und sie öffnet dich dann mal für ein paar kritische Fragen von jemanden der sich auskennt um oder ein bisschen weniger schlechter auskommt.

01:04:15: Ich empfinde es aus so einem Wohltat, um mich sowas bloßzustellen und da einfach zu sitzen.

01:04:23: Und zum Beispiel ich weiß nicht.

01:04:25: Ja ja bei mir verbindet sich gerade was vor gut zehn Jahren hat wirklich mal... Es war ein schwerer Nachmittag und Abend wo ich realisierte obwohl ich doch grad auch unseren Kindern alles bieten möchte.

01:04:39: Und annahm das mir die größte Mühe gebe und auch alles tue habe ich realisiert dass es nur ein Mini-Abschnitt ist vom Ganzen.

01:04:48: Das hat mich für eine Zeit mal mächtig in die Fenstern ist gestürzt, diese vermeintliche Unzulänglichkeit.

01:04:57: und da verknüpft es sich gerade mit zu sagen ja ich weiß so ein Menge und eigentlich ist nichts schon ne große Sache.

01:05:06: Ja und damit leben wir?

01:05:10: Ich merke das öffnet für mich der Tür um mit jemandem zu sein den ich nicht mag und der, der was vermittelt, womit ich nicht einverstanden bin.

01:05:23: Und da zu sitzen, okay, ich habe eine deutliche Meinung, ich hab meine Gefühle aber wissen tu' ich nicht und ich kann trotzdem für meine Meinungsstehen

01:05:33: Ja ja

01:05:36: Aber Ich Bin auch offen um fallszulegen Um es einfach Nicht Und ich denke, dass es gut ist, das wir alle eine Liste machen mit Positionen, Meinungen womit wir nicht einverstanden sind.

01:05:55: Ja

01:05:55: und dann auf der Suche gehen nach einem Vertreter von dieser Position, der nicht unbedingt, nachdem ich jetzt in der AfD schaue, such jemand, der differenziert und ruhig spricht Wenn man alles weideln nimmt.

01:06:16: als Beispiel, ja ihre Funktion ist ja die Empörung zu vermitteln.

01:06:22: Das das nicht unbedingt die Person um tiefer zu verstehen was da stattfindet aber es gibt Menschen die da in ruhe Klarheit reinbringen können.

01:06:36: Was ist eigentlich?

01:06:38: worauf basiert sich diese politische Positionierung?

01:06:49: Ich glaube, dass wir da echt einen Schritt Richtung eine besser lehbare Welt machen wenn wir das lernen würden.

01:06:57: Ja.

01:07:00: Weil ich merke, dass es mit den Nachbarn selber verdammt schwierig ist.

01:07:05: also was hier leichtes ist, ey!

01:07:07: Wir sind einfach Nachbaren und kommen lass uns nicht über Politik streiten.

01:07:10: Ja stimmt, lass uns das auslassen.

01:07:12: Der ist leicht ja?

01:07:14: Und dann ist auch... Wir brauchen uns nicht mal auszulassen, also du kannst erzählen was deine Meinung ist.

01:07:19: Aber lass uns nicht anfangen darüber zu diskutieren weil wir haben beinig keine Ahnung.

01:07:24: Ja?

01:07:26: Wir haben einfach nicht die Zeit um uns informieren und wir haben nicht jahrelang uns systematisch informiert.

01:07:34: was wollen wir dann diskutieren?

01:07:35: über wie viel Prozent was wo und das dann vergleichen?

01:07:42: Ich hab sozialistisch studiert, also bin ein kleines bisschen vom Fach und wenn ich ein Ding gelernt habe ist es verdammt schwierig um einen Überblick zu bekommen über solche komplexe Themen.

01:07:57: Da hab' ich echt gelernt die Stimmen zu suchen, die es klar über die Bühne bringen können und dann zu merken was in mir alles abgeht.

01:08:15: Es gibt Menschen, die ... Was ich tun muss.

01:08:21: Um überhaupt eine Stunde zuhören zu können.

01:08:23: Also was für ein Heldentat!

01:08:26: Was für einen Kraftakt!

01:08:29: Das ist um das in einer Stunde auszusetzen ohne dass mir die Birne abfackelt

01:08:36: oder?

01:08:37: oder durchbrennt.

01:08:39: Und was da dann für Urteilen vorbeikommt und in meinen Kopf dabei?

01:08:44: Wenn ich das dann kritisch betrachte, was für überhebliche Schwachsinn es teilweise ist, was sich damit ein Wegemens am Denken bin, ob habe ich die Wahrheit mit Lüffern gegessen...

01:08:58: Ja ja!

01:08:59: Ich krieg's auch.

01:09:01: Es gibt auch keinen Off.

01:09:04: Es gibt ja Menschen, die ertrage ich nicht.

01:09:10: Und um da tiefer reinzugehen und ... Ich habe mich bei manchen Menschen, also irgendwann habe ich schon so ein Gespräch zugeschaut und ich habe gemerkt wie groß der Widerstand war.

01:09:29: und da war auf einmal das Bild Allianz stell dir vor ihr sitzt nackt in der Sauna Ja und sie wird nicht gesprochen und es ist einfach ein Mensch.

01:09:41: Und

01:09:43: wirklich unerträglich?

01:09:44: Warum?

01:09:53: Ich hoffe so, dass wir in Spielen finden.

01:09:57: Ja einzuspielen.

01:09:58: Wir sitzen hier das ganze Gespräch mit einem Puppe in deinen Shows.

01:10:03: Genau!

01:10:06: Ich hoffe sowieso, dass ich lernen zu spielen.

01:10:09: Absolut.

01:10:10: Ich glaube es war der Schiller oder er sagte Der Mensch ist nur da ein Mensch wo er spielen kann.

01:10:19: Ja, ohne was leichtfertig zu nehmen.

01:10:23: Aber uns spielerisch zu erkennen.

01:10:27: Absolut!

01:10:33: Und es ist das Wert.

01:10:40: Danke für das Gespräch.

01:10:42: Ebenso danke für deine Fragen und die Reise, die Gemeinsame.

01:10:48: Vielen Dank.

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