Unternehmer, drei Kinder, Ironman – und die Angst, den Antrieb zu verlieren

Shownotes

Kannst Du entspannen, ohne den Antrieb zu verlieren, der Dich so weit gebracht hat?

Alex ist Unternehmer, Vater von drei Kindern und Ausdauersportler. Marathon und Ironman gehören zu seinem Leben – ebenso eine konstante innere Anspannung. Sie macht ihn wach, vorausschauend und produktiv. Und sie hat ihren Preis.

Im Gespräch mit Adriaan van Wagensveld erzählt er, warum er Entspannung zwar vernünftig findet, sich innerlich aber oft dagegen wehrt. Was passiert im Retreat, wenn Du für einige Tage nichts leisten musst? Wie fühlt es sich an, die eigene Energie nicht ständig beweisen zu müssen? Und was hat ein abgebrochener Marathon mit Vertrauen in die eigene Kraft zu tun?

Für alle, die viel bewegen, Verantwortung tragen und sich fragen, ob ihre Leistung wirklich permanenten Druck braucht.

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ZUM KENNENLERNEN: 25 MINUTEN VIPASSANA Ein praktischer Einstieg mit Adriaan: https://www.youtube.com/watch?v=RJyK4KtG4t4

Transkript anzeigen

00:00:00: Und ich würde sagen, dass ich schon eine sehr konstante Anspannung in mir rumtrage.

00:00:04: Die auch sehr viele Vorteile in meinem Leben hat.

00:00:07: Dass ich einfach eine allgemeine Awareness habe was eine Achterkeit was um mich herum die ganze Zeit passiert und ich Sachen vielleicht ein Stück weit antizipieren kann und sowas.

00:00:17: aber es ist halt eine konstante Anspannung die auch einen gewissen Kostenpunkt hat eben die Konstanz zu haben.

00:00:24: das heißt Ich hab schon meine Probleme mit das zu glauben, dass entspannen und abschalten was Gutes haben kann.

00:00:31: Kognitiv kein Thema, du sagst es mich so, na klar ist so.

00:00:34: aber dass sich mein Wesen sehr stark oft dagegen wehrt und dass es doch viel besser ist zu agieren produktiv zu sein und genau das steht oft eben im Weg von einer echten Entspannung.

00:00:53: Hast Du mal einen Marathon abgebrochen?

00:01:00: Alex, wie bleibst du geistig gesund?

00:01:03: Geistig und gesund.

00:01:05: Ich treibe viel Sport.

00:01:06: das ist ein Outlet was mir sehr viel bringt weil ich dann für mich bin mein Körperspüre meine Energie frei laufen lassen kann.

00:01:19: versuche viele Themen mit Leichtigkeit anzugehen also Humor und Sachen nicht zu ernst nehmen hilft mir auch.

00:01:26: ich glaube immer mehr ich versuche gut und viel zu schlafen.

00:01:33: Da hab ich auch ein hohes Bedürfnis.

00:01:35: Und genau, versuche auch viel einfach Pausen zu machen aus dem Fenster zu gucken und nicht soviel zu denken.

00:01:44: Denken macht mir Spaß!

00:01:45: Ich tue es viel aber ich kann's nicht immer kontrollieren.

00:01:48: deswegen tu'n Denkpausen auch mal gut.

00:01:51: Okay...und so wie ich dich kenne bist du eigentlich ziemlich auf Hundert-Achzig Unterwehr mit ziemlich hoher Geschwindigkeit und eine ziemlich große Komplexität unterwegs.

00:02:05: Wie funktioniert dann aus dem Fenster gucken, um nichts zu machen?

00:02:12: Ich bin eigentlich gar nicht so der Astronomie oder Astrologie-Mensch.

00:02:17: Ich bin Zwillingen.

00:02:18: deswegen glaube ich vereine schon ein paar Pole in mir drin.

00:02:23: also auf der einen Seite die hohe Energie aber auch das Bedürfnis und vielleicht auch die Fähigkeit abzuschalten.

00:02:31: Ich hab schon immer einen Weg gefunden, wie ich da hinkommen kann.

00:02:34: Als Kind sehr viel im Spiel mich zu verlieren und dann ein Fokuspunkt dort zu haben.

00:02:43: Der Sport hilft mir dabei.

00:02:45: Und das Erkennt also das Wissen, dass ich irgendwo hingehen kann, wo ich eben nicht auf die Energie bin.

00:02:53: Das kenne ich jetzt und ich weiß es ja zu schätzen.

00:03:00: Du bist Unternehmer, was treibt dich an um so ein Unternehmen anzugehen?

00:03:12: Bestimmte Trigger treiben mich an.

00:03:15: Meistens Sachen die mich stören wo ich glaube dass das vielleicht einen kleinen Einfluss darauf haben kann das zu verändern.

00:03:22: und wenn ich daran glaube dass es geht dann gibt mir sehr viel Energie und dann kann ich mich auch in Sachen reinstürzen und verlieren Und ein Stück weit auch einen Bewusstsein des eigenen Potenzials und tiefen Willen, irgendwie dieses Potenzial in irgendeiner Form auszuleben.

00:03:39: Wenn ich die beiden Sachen kombinieren kann, dass ich sage da sehe ich was... ...und wenn ich es gesehen habe dann kann ich das nicht ungeschehen machen oder spüre.

00:03:48: Dann hab' ich ein sehr starkes Bedürfnis eben mich da zu engagieren.

00:03:52: Und dann hast du auch noch ein Unternehmen, was ziemlich viel Aufmerksamkeit fragt und ihr habt drei Kinder.

00:04:04: Wie funktionieren dann die Zeiten, wo du einfach aus dem Fenster schaust?

00:04:10: Was passiert denn in deinem Kopf?

00:04:14: Das ist überraschend.

00:04:16: Aber es passiert sehr wenig in meinem Kopf ... In den Momenten und ich bin eher so hyper alert mit dem was ich sehe Mit dem was sich höre und lass das in irgendeiner Form wirken.

00:04:29: Ich spüre meinen Herzschlag dann irgendwie sehr stark aber irgendwie halt ist es dann recht passiv und neutral oben drin.

00:04:37: Ich würde gar nicht mal sagen dumpf, sondern einfach so bewusst ... ja, bewusst die Sachen ein Stück weit abprallen oder durchlaufen zu lassen, wie man's nennen möchte.

00:04:49: Und ich glaube wirklich, weil ich diesen Benefit für mich irgendwie verstanden hab, dass das mir das sehr gut tut.

00:04:54: Weil genau mit der Komplexität und der Vielzahl der Themen, dass sonst auch irgendwann ungesund wird und die Sachen verschwimmen dann Ja.

00:05:08: Also eigentlich fahre ich irgendwie damit ganz gut.

00:05:12: und wie hast du das gelernt?

00:05:14: oder wie wann hast du es entdeckt, dass das so funktionieren kann?

00:05:23: Also ein Stück weit glaube ich schon immer für mich in dieser Bewegungs- und Sportthematik weil ich es dann schaffe mich sehr stark oder sehr stark den Körper machen zu lassen und ironischerweise auch sehr stark ist... Vertrauen in meinen eigenen Körper habe und in die Fähigkeiten.

00:05:44: Und das ist irgendwie eine schöne Sache, da auch immer das Beispiel von... viele Leute können was mit Ping-Pong anfangen weil man es in irgendeiner Form sicherlich schon mal gespielt hat.

00:05:53: aber wenn ich versuche zu verstehen, wenn ich mal einen guten Schlag gemacht habe wie meine Knie runtergegangen sind, meine Ellbogen ausgefahren dass sich den Winkel hinbekomme und dann noch die Geschwindigkeit und irgendwie ist dieser Ball eigentlich landet Wenn ich versuchen würde ... kognitiv herzustellen oder auch nur nachzuvollziehen.

00:06:11: Das ist absolut keine Chance, dass ich es in der tausendsten Sekunde mache!

00:06:14: Und das finde ich so wundermomente, wo ich denke wow was... wie hat dieses Ding das gemacht?

00:06:20: Und das hat mir ein Stück weit dieses Vertrauen in den Körper gegeben und auch vielleicht im Ausdauersport das Hören auf dem Körper bis wo ist gut und wo kann ich noch ein bisschen pushen und gar nicht so sehr aus einem Plan zu machen sondern eben aus aus einem Gefühl herauszumachen.

00:06:40: Also das ist für mich eigentlich immer der einfachste Zugang gewesen.

00:06:46: und genau ein anderes Thema ist halt auch bewusst den Fokus anderweitig zu sammeln, weil ich eingangs auch schon gesagt, ich mag sehr gerne Gedanken spielchen aber das heißt auch dass ich einen sehr aktiven Denker in mir drin habe, der halt sehr regelmäßig feuert Und manchmal ist es lustig und auch extrem anstrengend, da eine gewisse Ruhe reinzubringen.

00:07:13: Nicht immer laufen gehen zu müssen, sondern irgendwo im Sitzen oder anderweitig runterfahren zu können.

00:07:23: Ich glaube, dass meine Frau einen guten Einfluss auf mich hatte und für sich verschiedene Praktiken erforscht hat oder experimentiert hat ... Und ich mich da auch so ein Stück weit rangehangen habe.

00:07:39: Weil ich gesehen hab, dass sie das auf einen ganz anderes Level gebracht hat und genau da hab' ich auch für mich ein bisschen meditative Praktiken oder ein bisschen mehr Awareness halt auch geübt in dem ihren Alltag den wir öfters haben.

00:07:57: Ja!

00:07:59: In ein paar Tagen wirst du an Marathon laufen und es ist nicht dein Erste und für viele Menschen ist Marathon nicht so, okay also... Das ist so ungefähr der Summit von Dauerleistung bei Sport, aber du machst auch Ironman.

00:08:14: Also Triathlon und das dann auch noch extra lang ... Wenn Du so neun Stunden am Stück eine Sportleistung bringst, was passiert da?

00:08:26: Es ist eine Achterbahn und die fängt eigentlich auch schon Tagewochen mental vorher an und zieht sich auch noch ein Stück weit nach dem eigentlichen Event.

00:08:40: weil ich finde immer, dass man die meisten mir bekannten Emotionen in irgendeiner Form in dem Zeitpunkt durchgeht.

00:08:46: Also von Angst, Nervosität unfassbare Euphorie absolut gar nichts mehr da und Empathie mit anderen, mit Zuschauern... Das ist eine sehr beeindruckende Reise der Selbsterkenntnis auch, weil man durchläuft an so einem Tag halt ... sehr viele Sensations und Emotionen.

00:09:14: Und den Teil finde ich halt extrem spannend, jedes Mal nach dem Rennen denke ich das war's, das mache ich nie wieder... ...und es gibt auch da einen Spruch der sagt, dass er in den ersten achtendvierzig Stunden nach einem Ausdrehvent trifft einfach kategorisch keine Entscheidung ist eine Lowe Idee.

00:09:30: Und dann das Revue passieren zu lassen und wieder einzusteigen und zu gucken was war das eigentlich?

00:09:34: Was ist denn da passiert?

00:09:35: und was sind einzelne Momente wo ich aus einer absoluten Krise irgendwie wieder rausgekommen und plötzlich wieder sehr motiviert und euphorisch war.

00:09:46: Und was mich dann vielleicht auch ... Was das kleine Fünkchen war, was mich da hingebracht hat, das finde ich wahnsinnig faszinierend.

00:09:56: Einfach verrückt vielleicht aber?

00:09:58: Na ja du bist nicht der einzige, der das macht.

00:10:00: Genau,

00:10:00: vielleicht.

00:10:02: Und manche von dieser ... Wir sagen dann Extrem Sport oder Extrem Dauer Sport oder wie nennt man das?

00:10:09: Also

00:10:11: Ausdauersport.

00:10:12: Und manche Menschen, die das machen, da hab ich den Eindruck von okay.

00:10:17: Das ist eine Kompensierung für das Leben und es ist teilweise sogar ein Flücht.

00:10:23: Da hat's was von der Droge aber das sein bei dir überhaupt nicht der Fall zu sein.

00:10:27: also du wirkst auf mich jetzt nicht ob bist du da was am Kompenseern?

00:10:33: Was treibt dich da rein?

00:10:34: warum machst du das?

00:10:35: Also ich glaub kompensieren ist es nicht oder beziehungsweise vielleicht auch nicht mehr.

00:10:40: Ich habe bewusst auch den letzten anderthalb bis zwei Jahren eigentlich mal eine Pause gemacht, um zu gucken was passiert.

00:10:46: Weil ich hatte in der Zeit lang ein bisschen sehr viel gemacht.

00:10:49: Vielleicht auch aus einem gewissen Selbstoptimierungswahn.

00:10:54: aber ich bin dann auch ein ungeduldiger und neugieriger Mensch.

00:10:56: Und wenn ich zum Beispiel nach einem Rennen gesehen hab ach ich hab das und dass gemacht und das könnte ich ja noch anders machen Dann hält mich das halt irgendwie fest.

00:11:03: dann sag ich das möchte jetzt auch mal validieren.

00:11:04: diese diese These Das ist der der unruhige Neugierigen.

00:11:07: mir Angefangen habe ich tatsächlich als meine Zwillinge geboren sind, unsere Zwillingen.

00:11:15: Weil wir damals die Firma hatten und ein ziemlich verrücktes Pensum... ...und dann unseren großen Sohn und die Zwillingee.

00:11:22: Und ich hatte wenig Zeit für mich!

00:11:25: Das war dann auch so ein bisschen.

00:11:27: lasst mich mal alle kurz in Ruhe.

00:11:28: Ich muss mal zwei Stunden laufen gehen und das hat sehr gut getan.

00:11:32: Deswegen glaube der in dem Fall Flucht ist vielleicht ein bisschen übertrieben, weil ich wollte nicht weg.

00:11:37: Sondern ich brauchte eine Pause und ich glaube das gekoppelt auch mit einem sehr hohen natürlichen Energiepensum was ich habe war dann eher einfach ein guter Ausgleich.

00:11:48: Und ich hab gemerkt es hat mir massiv gut getan eben diese kleinen Inselchen für mich zu haben wo einfach mehr Körper ist und weniger Kopf.

00:11:59: Da bin ich deswegen auch dran geblieben und merke den Benefits, den für mich hat.

00:12:03: Muss es dann wirklich das Extreme sein?

00:12:07: Wahrscheinlich nicht!

00:12:08: Aber es gibt mir irgendwie einen schönen Rahmen und manchmal vielleicht auch ein Ziel... ...und eine Disziplinierung stückweit.

00:12:16: Ich glaube, ich bin natürlich eher so chaotischer Mensch und lass Sachen meistens passieren und auf mich einpassen.

00:12:23: Und ich glaube bewusst dadurch auch ein bisschen Disziplin in mein Leben geholt, weil wenn du dich irgendwann anmeldest für einen Wettkampf dann steht das da und dann steht auch einiges an an Training.

00:12:37: Und es gibt mir eine gewisse Struktur und ich glaube das tut mir auch ganz gut.

00:12:40: Ein bisschen Struktur

00:12:40: nicht zu viel.

00:12:41: Ja und dann kommst Du von zwei Stunden für Dich draußen auf neun?

00:12:49: Das ist dann aber ein-zwei-, dreimal im Jahr.

00:12:52: also das sollte man noch nicht oder sollte ich nicht so oft machen Aber genau, das ist vielleicht ein Stück weit das Ziel.

00:13:00: Was aber viel spannender ist, ist genau der Teil davor und er ist in der Regel zwischen einer und zwei Stunden am Tag.

00:13:07: Das hat für mich schon sehr starke Priorität.

00:13:09: also ich glaube es kommt die Familie und dann kommt mein Sport und dann kommen die Arbeit und was auch immer noch anfällt.

00:13:16: Aber das habe ich für mich gemerkt dass wenn das schon mal gesetzt ist, dann bin ich sehr auspronoziert.

00:13:23: Und wenn du diese Sportzeit vergleichst mit deinem Zeit, wenn du in einer Meditationsretreat bist.

00:13:31: Du warst zehn Tage?

00:13:33: Ich war mehrfach fünf Tage.

00:13:35: Mehrfach fünf Tagen ... Also wir kommen von zwei Stunden auf neun Stunden.

00:13:40: Wir kommen von neun Stunden auf fünf Tagen.

00:13:45: Auch wieder mehrere Faktoren.

00:13:46: also ich glaube sozusagen dass ich einmal Blut geleckt habe als ich dich kennenlernen durfte bei einem Retreat Also nicht mal einem fünf Tage Retreat, sondern bei einem Unternehmer-Retreat wo du ein bisschen erzählt hast.

00:14:01: Da bin ich glaube auf den Geschmack und auf jeden Fall neugierig geworden auch wieder wegen der Thematik dass ich sehr oft sehr viel Zeit in meinem Kopf verbringe und denke und da eben auch den bewusst den Ausgleich suche und ich von mir da auch ein bisschen versprochen habe eben da gewisserweise einen Ruhrpol finden zu können.

00:14:23: Und da haben mich die fünf Tage ehrlicherweise gar nicht so abgeschreckt.

00:14:28: Die Erfahrung war dann eine sehr spannende, also hätte ich mir auch noch nicht erwartet.

00:14:34: Aber ja, da war jetzt keine Nervosität oder Angst, glaube ich vor fünf Tagen Ruhe.

00:14:42: Also das ... Ich quassel gerne und ich höre auch gerne zu aber ne, hatte mich jetzt nicht irgendwie abgeschrackt.

00:14:51: Und was hast du entdeckt in den fünf Tagen?

00:14:54: Also das sind konkret, dass vier ganze Tage instille.

00:14:59: Alleine, also zwar im Saal mit anderen Menschen aber kein Kontakt mit den anderen Menschen ab und zu mal eine Erinnerung um nicht die ganze Zeit einzupennen oder abzuschweifen mit deinen Gedanken.

00:15:14: Was passiert dann in so vier Tagen?

00:15:18: Also ich habe eben gesagt, in den neun Stunden ist es eine Achterbahn.

00:15:21: Ich finde auch das die vier Tage sind sehr viele verschiedene Gefühle und Erkenntnisse mit dabei.

00:15:35: Ich bin aufgeregt und freue mich zu.

00:15:37: was mache ich hier eigentlich?

00:15:38: Zu ganz vielen Sachen dazwischen.

00:15:41: aber ich glaube es gibt ein paar Schlüsselmomente die ich ein paar Mal erfahren durfte Erkenntnis von wie busy ist es eigentlich da oben drin.

00:15:50: Also wenn ich's mal einfach feuern lasse und schaffe eben in die Beobachtung zu gehen, was da passiert?

00:15:57: Das hat mich schon beeindruckt weil... Ich dann gemerkt habe so lebe ich irgendwie jeden Tag mit all dem was da die ganze Zeit passiert.

00:16:06: Ich hab ein Stück weit bei einem Mal und muss nicht irgendwie lachen weil du nach den vier Tagen gesagt hast mach jetzt keine grundlegende Veränderungen mit deinem Leben.

00:16:17: Ich behaupte am vierten Tag so eine Erkenntnis, wo ich gedacht habe, das ist jetzt lebensverändernd.

00:16:21: Und es wird zu oft im Mund genommen lebens verändern.

00:16:26: Aber es hat auf jeden Fall mich stark markiert und das war schon in der Stückweitrichtung Grundvertrauen geht, wo normalerweise sehr selbstkritisch mit mir bin und irgendwann auch die Erkenntnisse hatte.

00:16:42: Da hab' ich ein paar Stunden mit gesessen, dass alles eigentlich okay ist und dass ich auch okay

00:16:47: bin.".

00:16:48: Und das hat sich sehr schön angefühlt.

00:16:50: Das kann ich nicht immer direkt abrufen, aber ich habe es einmal erfahren und das hat mir schon geholfen, da mal ein bisschen annähernd wieder hin zurückzugehen.

00:17:01: wenn ich mal wieder sehr streng mit mir bin oder ein bisschen Liebe mangelt dann diesen Gedanken zu haben ist okay.

00:17:08: Und das war einer der ... das war beim letzten Betrieb, das war schon, ich weiß nicht durchbruchenden, aber ein sehr besonderer Moment.

00:17:18: genau Den hab ich sehr stark in der Erinnerung.

00:17:22: Was würdest du ändern, dass du dann die ersten zwei Tage nix verändern hast?

00:17:26: Ja, kennst du ja von dem Martel.

00:17:27: Mhm.

00:17:27: Äh ... Was würdest du ändern das du erst mal nicht gemacht hast?

00:17:31: Nee,

00:17:35: ich hätte mir schon ein gewisserweise vorgenommen irgendwas zu machen damit dieses Gefühl konstant wird, was vielleicht in dem Moment unrealistisch war.

00:17:44: aber ich habe es halt so stark verspürt und auch noch beim nach Hause gehen, sodass er zitt, ich hab's verstanden.

00:17:50: Also ich hab also ... Ich ging gar nicht mal in Meditation, sondern ich hab verstanden dass es okay ist.

00:17:57: Dass ich mir und der Welt einfach ein Stück weit vertrauen kann und das akzeptiere.

00:18:02: Und da war halt ein sehr starker Drang da irgendwie dieses Gefühl beizubehalten.

00:18:09: Es war glaube ich eher abstrakt wie ich jetzt dahin kommen würde.

00:18:12: Ich hatte mir gewünscht, ich habe es jetzt gesehen und es bleibt.

00:18:16: aber dann ist die Realität mich dann doch irgendwie wieder aufgeholt ein hohes Bedürfnis, das in der Form nochmal zu spüren.

00:18:25: Aber ich glaube schon dass auch einiges hängen geblieben ist und dementsprechend nicht gar nicht dramatisch was ändern musste.

00:18:33: Man einfach das mal reingespürt zu haben, das hat schon ein bisschen was gemacht.

00:18:36: Bei Dauersport denke ich, dass viele Menschen Angst haben für die Knie.

00:18:43: Und ich kann mir vorstellen, dass man bei Tagen lang in die Stille gehen Angst hat für okay und wenn ich dann das Gefühl bekomme, dass alles gut ist Wo ist doch mein Antreiber danach, wenn ich wieder zurückgehe?

00:18:59: Das ist ja auch ein Wunderpunkt bei mir.

00:19:01: Weil ich mich immer noch und aber ich glaube früher dramatisch mehr noch immer ein Problem hatte mit Entspannen weil für mich... Ich weiß nicht ob das im Kindheitsglaubenssatz ist wobei ich doch ich weiß dass so bestimmte Erfahrungen glaube ich in meiner Kindheit sehr stark geprägt haben nicht sonderlich zielführend ist, oder beziehungsweise das es vielleicht sogar was Negatives ist.

00:19:25: Und ich würde sagen dass ich schon eine sehr konstante Anspannung in mir rumtrage die auch sehr viele Vorteile in meinem Leben hat, dass ich einfach eine allgemeine Awareness habe, was eine Achtsamkeit um mich herum die ganze Zeit passiert und ich sachend vielleicht ein Stück weit antizipieren kann und so etwas.

00:19:42: aber es ist halt eine konstante Anspannung die auch einen gewissen Kostenpunkt hat eben Konstanz zu haben.

00:19:50: Das heißt, ich habe schon meine Probleme mit das Zuglauben, dass entspannen und abschalten was Gutes haben kann.

00:19:57: Kognitiv kein Thema.

00:19:58: Sagst du es mich so?

00:19:59: Na klar ist so!

00:20:00: Aber dass sich mein Wesen sehr stark auf dagegen wehrt und dass es doch viel besser ist zu agieren produktiv zu sein.

00:20:11: Und das steht oft eben im Weg von einer echten Entspannung.

00:20:20: Wenn das deine Grundeinstellung ist, wie bist du dann durch vier ganze Tagen nichts tun können?

00:20:30: Nichts zu tun haben.

00:20:33: Ist das nicht der absolute Hülle um da durchzugehen?

00:20:37: Weil du wirst quasi in die Entspannung gezwungen oder musst irgendwie eine Entspanung künstlich aufrechterhalten.

00:20:44: Ich glaube schon, dass ... Intellektuelle Verständnis von der Talsache und vielleicht auch ein bisschen vom Ursprung, von meinem Glaubenssatz.

00:20:56: Dass ich diese Produktivität immer brauche um leisten zu können, um wertvoll zu sein

00:21:01: etc.,

00:21:02: dass das schon gesehen habe und weiß hat mir glaube ich schon geholfen eben auch meinen Frieden vielleicht noch nicht ganz aber mich damit anzufreunden dass Entspannung sehr wichtig ist.

00:21:14: und ich glaube auch und vielleicht war das auch irgendwann meine Erkenntnis Ich weiß, dass diese Anspannung und diese Produktivität und meine Energie was was extrem wertvolles sind.

00:21:24: Und ich glaube dann nicht ins andere extrem zu gehen um die jetzt schlechtzumachen weil sie sind extenzieller Bestandteil von mir Aber nicht mehr die Angst zu haben das ich es über die Entspannungen verliere und das glaube ich hat.

00:21:38: Das war auch so ein Kipppunkt Wo ich Angst hatte wenn ich jetzt zu sehr entspanne Dann ist es andere vielleicht weg und das andere hat mich dahin gebracht wo ich bin ein starker Teil von meiner Identität.

00:21:50: Aber die kennt es zu haben, dass das durch vier Tage Entspannung in keinster Weise gefährdet ist sondern im Gegenteil, dass ich es vielleicht eher selektiver abrufen kann wenn ich es brauche hat dann glaube ich mir die Angst genommen, dass da irgendwas kaputt geht.

00:22:05: okay und das reicht dann aus um es nochmal

00:22:08: unbedingt

00:22:09: noch mal zu machen ja und hattest du andere Befürchtungen?

00:22:16: Weil deine Frau hat was für sich gefunden und du last dich da ein bisschen mitnehmen.

00:22:21: Und ich schaue mir das mal an, wenn das so wichtig für dich ist... ...und ich kann mal vorstellen, dass du dann rangehst mit meiner hohen Energie.

00:22:34: Den will ich auf jeden Fall beibehalten um dann zu merken okay der geht gar nicht verloren vielleicht sogar teilweise im Gegenteil, weil du lernst zu schalten.

00:22:49: Was waren deine anderen Befürchtungen oder Objektions?

00:22:55: Eine habe ich erst beim dritten Mal so wahrgenommen.

00:23:01: Beim ersten mal ist der Novelty Effekt und der Wow-Effekt war sehr groß und dann passiert kleine und große Sachen auf jeden Fall.

00:23:08: Ich hatte gewisse Erkenntnisse.

00:23:10: Und ich glaube beim zweiten Mal... Das fällt mir halt auch insgesamt immer schwer ... ist, Ergebnis offen an etwas ranzugehen.

00:23:16: Ich bin nicht ergebnisoffen rangegangen, sondern ich habe gedacht... ..."Ich möchte ja in dem Deichenort gerne wieder

00:23:20: zurück.".

00:23:21: Ja!

00:23:22: Und das ist vielleicht auch so ein bisschen roter Faden bei mir im Leben.

00:23:25: Man kann vieles mit Anspannung und mit Willpower usw.

00:23:30: im Leben erreichen und manchmal auch forcieren.

00:23:35: Aber das Forcieren ist auf Dauer nicht gesund.

00:23:37: Und manchmal ist es eben nützlich aber ich glaube dann da zu sitzen versuchen zu beeinflussen, dass ich gerne noch mal dahin, wo ich hingehe.

00:23:49: Wo ich vor einem Jahr war ist das kontraproduktivste was sich in dem moment machen kann.

00:23:54: ja

00:23:55: und da kommt dann wieder mein stolz und mein ego.

00:23:57: aber ich kann es doch eigentlich und dann fängt der quatsch an.

00:24:00: Und was habe ich denn damals nochmal gemacht?

00:24:02: Dann hatte ich nicht einen kleinen shortcard oder ein trick und dann sitze ich halt noch einen tag oder zwei und ärger mich darüber Und ich glaube, die Erkenntnis wäre jetzt eigentlich fast jeder das ärgern irgendwie in irgendeiner Form zu beobachten und mich damit auseinanderzusetzen als eben weiter etwas zu versuchen.

00:24:20: Also genau.

00:24:21: Ich habe es eingestellt beim Sport.

00:24:24: Manchmal hilft mir ein Ziel um den Weg dadurch ein bisschen zu strukturieren.

00:24:32: aber ich glaube ich finde es mittlerweile auch interessanter bei vielen Sachen einfach Ergebnisoffen zum Mal gucken was passiert.

00:24:39: Das ist ja vielleicht eine Eine Erkenntnis, die mir hilft und ich jetzt auch versuche irgendwie weiterzugeben.

00:24:44: Also man kann ja so Nordsterne haben grob wo man hin möchte aber alles andere ist halt auch spannend wenn es so oder so passiert.

00:24:51: Und das hat vielleicht auch wieder ein Stück weit mit Grundvertrauen zu tun in mich und dass um mich herum Ein paar Sachen auch geschehen zu lassen ohne das geschehn lassen heißt ich sitze auf dem sofa und bin passiv.

00:25:01: Aber ich glaube das ist auch noch mal so'n gefühltes oxymoron irgendwie dass man Ergebnis offen Stolisch pragmatisch sein kann und trotzdem wahnsinnig viel hinbekommen

00:25:12: kann.

00:25:13: Und wenn du dann, dass das erste Retreat ein Wow-Effekt hat?

00:25:18: Und du versuchst das zweite Retreat wieder in die Zustand zu kommen und du merkst es gelingt nicht!

00:25:23: Das frustriert und da überregst du dich auf und das reicht eigentlich aus um vier Tagen rundum beschäftigt zu sein.

00:25:32: Wie kommst du dann dazu beim dritten Mal wieder hinzugehen?

00:25:38: Weil beim zweiten mal ich am dritten tag Ich glaube sowas so genervt war ich in meinem leben noch nie.

00:25:45: Also, ich habe wirklich also genervt ist es ein schönes deutsches wort?

00:25:48: irgendwie ja ich Genau ich hab probiert probiert und es hat irgendwie nicht hingehauen.

00:25:53: Und dann hat die person neben mir noch so richtig bewusst laut geatmet und ich habe mich daran aufgehangen.

00:25:58: irgendwie Ich hatte dich danach auch gefragt, gibt es ja manchmal die Möglichkeit, die Hand zu heben wenn man das Gespräch sucht.

00:26:09: Und da kam dann auch wieder so ein Aha-Moment wo ich dann gesagt habe, ich kann jetzt noch zwei Tage genervt hier sitzen oder ich versuche so in irgendeiner Form fallen zu lassen und irgendwas hat Klick gemacht nach unserem Gespräch und ich hab dann eher auch wieder das Gnerftsein beobachtet.

00:26:26: Ich glaube ich bin ein Stück weit mit Humor dran gegangen.

00:26:28: Ich weiß nicht, ob das richtig oder falsch war.

00:26:29: Aber ich hab's erst mal mir angeguckt und ein Stück weit belächelt ... Und darüber dann gemerkt, was für Quatsch!

00:26:36: Ja?

00:26:36: Ähm... aber dann war es genervt sein eben auch sehr wertvoll, obwohl den Tag brauche ich jetzt nicht nochmal weil das war wirklich sehr irritierend.

00:26:47: Aber er war in sich auch sehr wertvoll und wahrscheinlich war es diese angebaute Anspannung über die drei Tage von Versuchen forcieren, versuchen forciern, die dann irgendwo ins Nichts geführt haben.

00:26:59: Hast du mal am Marathon abgebrochen?

00:27:01: Ja.

00:27:03: Aber das letzte Jahr in Berlin, genau vor einem Jahr habe ich abgebrochene.

00:27:07: Das hätte ich mir auch glaube ich vorher nie gegönnt.

00:27:09: Ich hätte es in irgendeiner Form durchgewirkt.

00:27:12: aber ist ja für der Gewinn interessiert ob ich irgendwo einen Marathon fertig macht oder nicht.

00:27:17: und da hat mein Körper irgendwie einfach gesagt lasst mal heute und dann bin ich im nächsten U-Bahn gestiegen nach Hause gefahren.

00:27:25: Vielleicht war das auch einfach neu gewonnen Weisheit oder sowas.

00:27:31: Aber ich weiß ganz genau, vor fünf Jahren hätte ich den irgendein davon durchgewirkt.

00:27:37: Und dich vielleicht verletzt und gleichzeitig aber deinen Willpower extra unterstrichen?

00:27:45: Gut möglich

00:27:45: ja!

00:27:46: Aber ich glaube da... Genau das ist vielleicht auch dieses Vertrauen.

00:27:49: Ich hab diese Willpower und wo sie benötigt wird oder sich zeigen soll habe ich genug Momente und vertrauen dass es sie tut und ich brauche sie nicht die ganze Zeit auf switched on zu lassen.

00:28:08: Was merkst du, dass sich sonst durch dieses instille Verweilen verändert hat in dein Leben?

00:28:17: In deinen Werken wie...

00:28:25: Ich glaube, ich bin ein Stück weit unaufgeregter geworden.

00:28:32: Was müssen andere Leute spiegeln, die mich kennen Aber was vielleicht ein bisschen Sprunghaftigkeit auch rausnimmt, weil ich habe ein sehr starkes oder sehr klar geformtes Selbstbild von mir.

00:28:47: Von gleichzeitig jemandem extrem high performing aber trotzdem sehr stark konstruiertes Bild von jemanden auch sehr entspannt in und jemand der möchte dass es das eine entspannt sozusagen bild rüber kommt was aber oft in der vergangenheit dazu geführt hat Leute auch nicht ganz wussten, woran sie bei mir sind.

00:29:08: Also ist es jetzt der entspannte Dude oder ist es der, der einfach die ganze Zeit vorantreiben möchte?

00:29:12: und ich glaube dass ich nach wie vor beide Sachen kann aber mir halt ab und zu ein bisschen mehr Raum dazwischen gebe Und ich glaube das hilft auch Leuten mit denen ich arbeite dass die Nicht von einem direkt nur mit dem anderen konfrontiert werden sondern da gibt's noch was dazWischen Gibt's ein bisschen mehr Ruhe, dann gibt es eine bisschen mehr Erklärung und ein bisschen weniger Aufgeregtheit.

00:29:39: Und wieder das hat meine Energie keinen Abschluss getan weil die kann ich trotzdem noch abrufen oder ich kann trotzdem sauer werden und ich kann trotz dem gewisserweise Dominant sein aber weniger aufgeregt.

00:29:59: Trifft das ... Die Enddramatisierung von das Leben trifft das die Erfahrung?

00:30:11: Vom Leben ist vielleicht jetzt sehr groß, auf jeden Fall von vielen Situationen.

00:30:16: Und da würde ich schon sagen dass das ein Stück weit auch stuhlischer geworden ist.

00:30:24: Viel kommt dann auch glaube ich mit den Jahren und mit Erfahrung und mit einem Stück weit einem Wissen, dass es am Ende eigentlich meistens gut geht in irgendeiner Form dass dieses Wissen, das in Hainzeit wenig Sachen wirklich kritisch sind.

00:30:43: Das hilft glaube ich auch.

00:30:45: Aber vielleicht ist es auch immer diesen Gedanken überhaupt zuzulassen?

00:30:48: Ja... Das hilft mir oft.

00:30:58: Danke für deine Offenheit!

00:31:00: Da für diese Einblick gibt es ein Thema was du gerne besprechen würdest, was in diesem Kontext weiterbesprochen werden.

00:31:17: Ich muss eine Unterhaltung denken, die wir gestern hatten.

00:31:22: Was wunderschön ist ... Kinder haben einen unfassbar feinen Radar für Sachen.

00:31:29: Auch schon von sehr jungen Babyalter.

00:31:30: Also was Mimik angeht und was Körpersprache angeht, vielleicht sogar eine gewisse Energie irgendwie, die man dann mit reinbringt in die Begegnung mit Kindern.

00:31:41: Und ich glaube öfters zu sehen dass wenn ich eben entweder wirklich ganz natürlich pragmatisch und unaufgeregt bin, dass das Verhältnis massiv ändert.

00:31:57: Und die Zeit mit den Kindern.

00:32:01: Und dass es eben auch abfärbt.

00:32:03: Weil ich glaube, dass in vielen Situationen, wo ich entspannt bleibe... ...die sich das schlecht ein Stück weit abgeguckt haben.. ..und in Situationen wo ich dann nicht mehr entspannt bin,... ...die mir knallhart den Spiegel vorhalten und sagen.... What's the problem?

00:32:20: Hallo, Papa Gates noch.

00:32:21: Genau!

00:32:22: Und die das halt noch, weil sie vielleicht in dem Alter sind, wo auch nicht so verkopft sind und einfach nicht nachvollziehen können wie man sich bitte über irgendetwas aufregen kann ist das für eine bescheuerte Idee.

00:32:31: Das ist sehr erfrischend.

00:32:34: Ich wünsche mir für Sie dass ihr das Leben beibehalten und nicht fünf oder zehn Jahre für die Erkenntnis brauchen.

00:32:44: Mein Sohn, Vierzehn, da hat er diese total coole Meditationspapa.

00:32:50: Und im Verkehr verliert Papa manchmal seinen Kuhl und dann sitzt der Zowelius neben mir und sagt er Papa!

00:32:59: Und ich denk oh Mann herzlichen Dank für diesen Wake-up Call und du hast völlig recht, das ist einfach daneben.

00:33:06: was will ich denn jetzt machen?

00:33:11: Es hat eine schöne Ironie, aber es ist ja erfrischend.

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